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Test: Simon the Sorcerer 5: Wer will schon Kontakt?

Alieninvasion in der Zauberwelt - wie schlägt sich Simon in seinem fünften Abenteuer?
 Simon the Sorcerer 5: Wer will schon Kontakt?
Science-Fiction oder Fantasy! Sturmtruppen oder Orks! Aber beides zusammen? Kann das funktionieren? In Simon the Sorcerer – Wer will schon Kontakt? bekommt es Simon, der (zumindest seiner Meinung nach) mächtigste Zauberlehrling aller Zeiten, mit einer Alieninvasion zu tun. Als würde das nicht schon genug Ärger bedeuten, muss er sich auch noch nebenbei mit tuntigen Piraten und Maulwurfsagenten herumschlagen. Im folgenden Test erfahrt ihr, wie sich das Fun-Adventure spielt...

Alieninvasion in der Zauberwelt

Nach dem Happyend geht das Leben weiter. Das muss auch Simon erfahren, der sich mittlerweile mit seiner Freundin Alix die vier Wände eines kleinen Zauberladens teilt. Ständig nörgelt sie an ihm herum. Dem Zauberlehrling klingt noch Alix’ Schmeiß die alten Pizzaschachteln weg! Sonst entsorge ich dich zusammen mit ihnen, wenn ich zurück komme! und das Donnern der Haustür in den Ohren, als es plötzlich an der Tür klopft. Zur Überraschung des Möchtegern-Zauberers steht aber nicht seine Freundin vor der Tür, sondern zwei hässliche und dummerweise auch noch aggressive Aliens wollen ihm mit ihren Strahlenkanonen ein Loch in den Zauberermantel brennen. Im letzten Moment kann Simon zwar die Tür zuwerfen und schließlich dank unserer Hilfe die beiden Grünlinge überlisten, um aus dem Zauberladen zu fliehen. Doch kurze Zeit später müssen wir zusammen mit ihm ansehen, wie Alix von den Außerirdischen entführt wird. Damit aber nicht genug: Vor den Toren steht eine Armee feindlicher Aliens und versucht, in die Stadt einzudringen. Welche Absichten sie verfolgen und wohin Alix gebracht wurde, gilt es in den kommenden Spielstunden aufzuklären.

Das kenn’ ich doch!

Wer will schon Kontakt? pflegt hier sozusagen eine Simon-Tradition. Schon das erste Simon-Abenteuer aus dem Jahr 1993 hatte sich stark von den Heldentaten eines gewissen Guybrush Threepwood inspirieren lassen. Das ist auch in Simon 5 nicht anders. Wir treffen einerseits auf alte Bekannte wie den Sumpfling und Rotkäppchen. Zum anderen gibt es etliche Anspielungen auf die Spiel- und Filmgeschichte. So hetzen wir ein Killerkaninchen (Monty Python) auf Aliens, die aussehen und so grunzen wie die bösen Buben aus Das fünfte Element, treffen auf tuntige Piraten (Fluch der Karibik) oder finden eine Kettensäge, die dummerweise kein Benzin enthält (Maniac Mansion). Dabei handelt es sich weniger um Ideenarmut, sondern vielmehr sorgen diese Wiedererkennungswerte für zahlreiche lustige Situationen und etliche Lacher, die von der ordentlichen Hintergrundgeschichte zusammengehalten werden.

Virtuelle Laufarbeit

Simon wird klassisch per linker Maustaste durch die Zauberwelt gesteuert. Nach einem Doppelklick läuft er, bei einem zweifachen Klick auf die linke Nagertaste in Kombination mit einem Bildschirmausgang wechselt er sofort die Szene. Allerdings sind diese Szenen teilweise so groß, dass eine Location mehrmals nach rechts oder links gescrollt wird. Das bedeutet, dass wir die linke Maustaste benutzen müssen, die Szene gescrollt wird, wir wieder klicken und nochmals gescrollt wird bis nach insgesamt vier- bis fünf Mausklicks der Bildschirmausgang erreicht ist. Dies kann sich insofern als nervig erweisen, als dass in Simon 5 viel virtuelle Laufarbeit verrichtet werden muss, weil etwa ein Gegenstand an einem Ort aufgenommen wurde und dieser erst etliche Szenen sowie eine Klickorgie später an seinem Bestimmungsort eingesetzt werden kann. Eine Schnellreisefunktion wäre hier hilfreich gewesen.

Simons Wundertüte

Fahren wir mit dem Cursor über einen interessanten Gegenstand oder eine Person, verändert er sich kontextabhängig. Beispielsweise erscheint ein Hand-Symbol, wenn ein Objekt aufgenommen werden kann oder ein Schraubenschlüssel-Symbol, wenn wir zwei Gegenstände miteinander kombinieren möchten. Spielrelevante Gegenständen wandern ins Inventar bzw. stilecht in Simons Zauberhut. Auch hier hat sich ein kleines spielerisches Ärgernis eingeschlichen. Wenn sich Objekte am unteren Bildschirmrand befinden und wir mit dem Cursor darauf fahren, passiert es nur zu leicht, dass das Inventar eingeblendet wird. Teilweise ist echte Präzisionsarbeit vonnöten, um nicht den Inhalt des Zauberhuts aufzurufen, sondern das Objekt der Begierde einzusacken.
Screen 1
Ungebetene Gäste
Screen 2
Das war wohl nix!
Screen 3
Zum Glück funktioniert die Toilette noch.
Screen 4
Der Sumpfling macht sich nützlich.

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Simon the Sorcerer 5: Wer will schon Kontakt?

Packshot
Klassisches Adventure
von Atari, The Games Company
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMärz 2009
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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