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Test: Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 - Der Aufstand
Revolte gelungen?
Nachdem wir mit Alarmstufe Rot 3 recht gut unterhalten wurden, folgt jetzt das Add-On mit den ganz üblichen Inhalten. Schwerere Missionen, neue Einheiten und neue HD-Filmchen sind im Paket. Auch ein neuer Einzelspieler-Modus ist enthalten. Unüblich ist indes, dass das AddOn (trotz einer Größe von 5,9 GB) nur als Download angeboten wird, womit Spieler ohne DSL schon mal in die Röhre schauen. Ob sich der Kauf des Add-Ons - das übrigens auch ohne Hauptspiel spielbar ist - für alle anderen lohnt, erfahrt ihr in diesem Test.AufstandDie Geschichte des Add-Ons setzt genau nach dem Ende des Hauptspiels an. Zwei neue Kampagnen sind integriert. Die erste beinhaltet den Widerstand der russischen Truppen gegen die Alliierten, in der zweiten kämpft man sich mit der übermächtigen Yuriko und ihren Psi-Kräften durch verschiedene Levels. Diese Kampagne mutet dabei eher wie ein Rollenspiel an, da man nur mit Yuriko kämpft. Zusätzlich erhält man zwei Minikampagnen für die Alliierten und die Japaner.Etwas mager ist allerdings, dass man nur drei bis vier Missionen pro Kampagne zu bewältigen hat. Mildernd ist aber der Umstand, dass der Schwierigkeitsgrad erhöht wurde, ganz typisch für C&C Add-Ons. Das verlängert die Spielzeit um einige Stunden. Gerade die russische Kampagne zwingt den Spieler des öfteren zum Neustart der Mission. Für erfahrene Spieler sicherlich eine gute Herausforderung, Neulinge sollten aber sehr viel Zeit mitbringen. Bei Yurikos Ausbruchsversuchen ist der Schwierigkeitsgrad schon etwas niedriger. Hier steht der Spaß mit einer übermächtigen Supereinheit im Vordergrund. Aber einfach nur drauflos stürmen geht hier auch nicht. Wahrscheinlich die längste Spielzeit liefert der neue Kommandeur-Herausforderungs-Modus. In dieser Kampagne muss der Spieler in 50 Gefechten nacheinander gegen KI-Gegner antreten, um neue Technologien freizuschalten. Besonders ist an diesem Modus, dass man vor jedem Einsatz wählen kann, ob man mit Alliierten, Russen oder Japanern kämpfen möchte. Filmisch erweitertIm Kommandeur-Modus bekommt man, genau wie in den Kampagnen, Live-Action-Zwischensequenzen zu Gesicht. Insgesamt ist die Story aber wieder recht flach geraten und nur die HD-Zwischensequenzen mit echten Schauspielern holen das Eisen aus dem Feuer. Man trifft auf alte Bekannte aber auch auf neue Gesichter. Ric Flair, der ehemalige Wrestling-Star, ist genauso dabei wie Malcolm McDowell, den man aus Heroes oder Wing Commander kennt. Insgesamt gibt es rund 30 Minuten neue Filmsequenzen.Neue KampfmittelNatürlich gibt es auch neues Gerät für die Hobbystrategen. Die Alliierten bekommen eine Marine-Einheit, die Japaner erhalten eine fliegende Festung und die Russen können sich mit ihrem Grinder schnell an feindlichen Gebäuden zu schaffen machen. Insgesamt gibt es 11 neue Einheiten.Was die Balancing-Probleme des Hauptspiels angeht, die gibt es auch noch. Zu ihnen gesellen sich jetzt noch die etwas unausgegorenen Supereinheiten, die das Gleichgewicht der Mächte etwas stören, da man mit ihnen die Schlacht fast schon alleine gewinnen kann. Technisch hat das Add-On die Schwächen seines Hauptspiels natürlich geerbt, genauso wie den gewöhnungsbedürftigen, bunten Grafikstil. Trotzdem ist das Add-On eine würdige Fortsetzung, die auch immer noch durch ihre Effekte überzeugen kann. |
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