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Preview: Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
Wird das neueste Abenteuer des Meisterdetektivs ein mörderischer Spaß?
Nachdem Sherlock Holmes in seinem letzten Abenteuer dem französischen Meisterdieb Arsène Lupin zeigen konnte, wo der Frosch die Locken hat, misst der Detektiv in Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper seine Kräfte mit dem vermeintlichen Londoner Serienmörder, der zwischen August und November 1888 angeblich fünf Prostituierte im East End der englischen Hauptstadt ermordet haben soll. In einer Preview-Version haben wir einen ersten Blick auf den neuesten Kriminalfall des Meisterdetektivs geworfen...Geschmackloses IntroSherlock Holmes sitzt in seiner Wohnung mit seinem Dien...äh...Freund und Gehilfen Dr. Watson zusammen, während sich die beiden über die schlechte Angewohnheit des Rauchens unterhalten. Die spannende Konversation wird schließlich dadurch unterbrochen, dass Holmes eine gute Nacht wünscht und sich vorerst verabschiedet.Eine weniger angenehme Nacht wird es für eine der zahlreichen Londoner Damen des horizontalen Gewerbes. Aus der Ego-Perspektive, sprich aus der Sicht von Jack the Ripper, sehen (Sprachausgabe gab es in der Preview noch keine) wir, wie die Frau ein Geschäftsgespräch mit dem irren, ihr aber unbekannten, Killer führt. Plötzlich schließen sich die Hände des Mörders um ihren Hals und würgen sie sekundenlang bis das Opfer schließlich bewusstlos zusammenbricht. Als wäre das noch nicht ekelhaft genug, sehen wir wie Jack the Ripper – immer noch aus der Ego-Perspektive - ein Messer zieht und hören schließlich anhand von schmatzenden Geräuschen - während jetzt nur noch der Kopf des Opfers zu sehen ist - wie die Frau sekundenlang wie ein Stück Vieh ausgeweidet wird. Am nächsten Tag erfahren Holmes und Watson von dem bestialischen Mord aus der Zeitung und nehmen sofort die Ermittlungen auf... 3rd-Person oder....Während des Spiels übernehmen wir abwechselnd und je nach Spielsituation die Kontrolle über Watson oder Holmes. Wie schon im Remake von Sherlock Holmes – Die Spur der Erwachten ist es möglich, unser Alter Ego wahlweise aus der Ego- oder der 3rd-Person-Perspektive zu steuern. Aus der 3rd-Person-Ansicht lenken wir unseren Charakter mit der linken Maustaste durch die Spielwelt. Problematisch wird es hierbei jedoch noch dadurch, dass die Cursorsymbole, welche sich kontextabhängig verändern, noch nicht recht mit den jeweiligen Objekten und Personen zusammen funktionieren. Beispielsweise fahren wir mit dem Cursor auf einen Teller, der sich auf dem Esstisch in Holmes Wohnung befindet. Der Cursor verwandelt sich in ein Lupensymbol und einen Linksklick später erhalten wir eine Beschreibung zu einer Champagnerflasche, die links daneben steht. Ein anderes Mal können wir erst mit einem NPC reden, nachdem wir den Cursor millimetergenau auf seinem Kopf platziert haben. Zudem lassen sich in der 3rd-Person-Perspektive Ausgänge nur schwer ausmachen, so dass die Steuerung hierdurch erheblich erschwert wird. Hier müssen die Entwickler noch deutlich nachbessern. ...Ego-Perspektive?Erheblich einfacher geht’s aus der Ego-Ansicht voran. Zum einen kommen wir schneller durch die Spielwelt, da Szenenwechsel entfallen. Zudem haben wir durch die 360°-Rundumsicht einen besseren Überblick, so dass sich etwaige Besonderheiten und Objekte leichter finden lassen. In der Ego-Perspektive werden Gegenstände und Personen in der Mitte des Bildschirms zentriert. Einen Linksklick später beginnt ein Dialog bzw. wandert das Objekt der Begierde ins Inventar. Dieses lässt sich wiederum mit einem Rechtsklick öffnen. Hier werden aufgesammelte Gegenstände abgelegt sowie Dialoge, Dokumente und Berichte gespeichert. Darüber hinaus ist auch eine Karte vorhanden, die komfortabel das schnelle Reisen an alle bereits entdeckten Orte im London des späten 19. Jahrhunderts ermöglicht.Keine geistigen Ergüsse mehrVon den Rätseln gab es in der Preview-Fassung noch nicht viel zu sehen. Überwiegend handelte es sich um Botengänge, dem Finden der richtigen Person sowie Kombinations- und Logikrätseln. In erster Linie bestand die Preview aus einer Einführung in die Spielwelt und Story. Immerhin lässt sich wohl schon absehen, dass nicht mehr wie im Vorgängertitel gefühlte eine Million geistige Ergüsse, sprich Gedichte, interpretiert und zur Lösung der Rätsel eingesetzt werden müssen.Grafisch macht das Spiel bereits einen guten Eindruck. Sherlock Holmes’ London wirkt sehr detailliert und authentisch. Die Straßen sind mit etlichen NPCs bevölkert, die verschiedenen Aktivitäten nachgehen und der Großstadt Leben einhauchen. Die detaillierten Charaktere mitsamt der schönen Gesichtsmodelle runden den positiven Eindruck ab. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Gestik und Mimik im fertigen Spiel zum Gesprochenen passen. In der Preview-Fassung gab es nämlich noch keine Sprachausgabe. |
Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper

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