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Test: DCS: Black Shark

Nachtest: Feinste Simulationskost mit hohem Schwierigkeitsgrad
 
Überraschungen gibt es immer dann, wenn wir nicht mit einer Überraschung rechnen. Klar, sonst wäre es ja auch keine Überraschung. Für mich war es demnach überraschend, einen Titel zu testen, der sich nach zunächst etwas mühsamem Beginn als wahre Spielspaß-Granate entpuppt. Die Rede ist dabei von der Helikopter-Simulation DCS: Black Shark, die zwar eine steile Lernkurve und auch einen extrem fordernden Schwierigkeitsgrad hat, aber für Freunde der Luftfahrt und des Genres Simulation kaum Wünsche offen lässt. Viel mehr Hubschrauber bekommt man wohl nur, wenn man sich einen echten Heli ins Wohnzimmer stellt, was im Vergleich zu Black Shark aber nicht unwesentlich teurer sein dürfte.

Mit 52 Seiten fängt alles an...

Komplexe Simulationen bringen etwas mit sich, meistens etwas sehr Gewichtiges: ein Handbuch. Bei Black Shark sieht das zunächst ganz entspannt aus. Die „Schnellstartanleitung“ umfasst lediglich 52 Seiten, fällt demnach nicht gewichtig aus und bringt dem Laien die Steuerung schon mal auf unkomplizierte Weise etwas näher. Dass immer noch viele Fragen offen bleiben, liegt ganz einfach an der Komplexität des Programms. Dabei steht ausschließlich der russische Hubschrauber KA-50 zur Verfügung.
Für Einsteiger bietet sich der Arcade-Modus an, in dem erste Erfahrungen gesammelt werden können. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar auch hier immer noch sehr hoch, aber das Fliegen ist um einiges einfacher. Wahre Helden und Sim-Freaks, die auch mit einem Flightstick ausgerüstet sind, steigen gleich in den Simulationsmodus ein.
Wer dann mehr über die Finessen der Steuerung und die tiefgreifenden Details des Spiels wissen will, der greift das komplette Handbuch zurück, das fast 500 Seiten stark als PDF auf der CD zu finden ist. Spätestens hier wird dann deutlich, wie umfangreich die Kontrolle des Helikopters ist, wie komplex die Simulation ausgefallen ist. Zugegeben: Solche Handbücher sind in diesem Genre keine Seltenheit, aber bei Black Shark haben es die Entwickler geschafft, dem Spiel auch Spaß einzuhauchen.

Alles drin bis hin zum Editor

Das übersichtliche Menü lässt in Sachen Modus-Auswahl keine Wünsche offen: Vom Soforteinsatz über eine bestimmte Mission bis hin zur Kampagne ist alles vertreten. Natürlich kann auch das Fliegen und der Umgang mit den Waffen trainiert werden und dazu gesellt sich auch noch ein Missionseditor, mit dem wir uns eigene Szenarien basteln können. Regional ist das allerdings begrenzt: die 330.000 km², die für das Schlachtfeld digitalisiert wurden, befinden sich ausnahmslos im Kaukasus.
Außerdem gibt es nette Statistiken im Logbuch, die über Flugdauer, gestartete Missionen und Abschüsse Auskunft geben, eine Enzyklopädie, die bebildert Informationen über Fahrzeuge und Waffen bietet und eine Galerie, in der die besten Einsätze gespeichert und später als Film betrachtet werden können.
Schließlich gibt es auch noch einen Online-Modus, der Multiplayer-Schlachten im LAN oder im Internet zulässt. Und wenn wir schon im weltweiten Netz unterwegs sind: Das Spiel verlangt nach einer Aktivierung über das Internet, auf die freundlicherweise aber schon auf der Verpackung hingewiesen wird.

Erweiterte Sichtweisen und Steuerungen

Wer das komplette Fluggefühl haben möchte, der sollte nicht auf den Einsatz eines Flightsticks verzichten. Zwar fliegt sich der Black Shark auch mit der Tastatur ganz passabel, doch via Keyboard ist das Ganze logischerweise hakelig und ungenau. Wer dann noch eine Stufe weiter gehen will, der hat ein TrackIR am Start, damit er das Amaturenbrett komplett in Sichtweite hat, um dort direkt wichtige Daten abzulesen oder einfach einen Hebel umzulegen. Es soll noch komplexer werden? Dann benutzt die „Voice Activated Commands“ und steuert die Einzelheiten des Hubschraubers über die Sprache. Vorausgesetzt ihr habt die richtige Hardware am Start, sind dem Realismus und dem Spielspaß nur noch wenige Grenzen gesetzt.
Screen 1
Feuer frei: Raketenabschuss mit dem KA-50
Screen 2
Die Tür jetzt zu öffnen, wäre nicht so sinnvoll...
Screen 3
Das Amaturenbrett istnicht nur zur Zierde da.
Screen 4
Über die Hügelkette hinweg und dann ins Tal, aber...

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