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Test: Armed Assault 2

Komplexe Militärsimulation mit Macken im Detail
 Armed Assault 2
Als Operation FlashpointWeitere Infos 2001 auf den Markt kam, war das für viele Fans von Taktik-Shootern, wie eine Offenbarung. Eine riesige, offene Spielwelt, verschiedene Herangehensweisen für das Lösen von Missionen, die Möglichkeit als Soldat, Panzerfahrer, Heli- oder Jet-Pilot gleichzeitig zu agieren und auch die Grafik machten OpF zu einem Hit. Nach der Trennung von Codemasters hieß der Nachfolger von Bohemia Interactive Armed AssaultWeitere Infos, nun folgt mit Armed Assault 2 also bereits der dritte Teil mit einigen interessanten Neuerungen. Besserer Sound, bessere Grafik und mehr Rollenspiel heißt die Devise der Entwickler.

Chernarus – ein Land im Konflikt

Das Lieblingsthema der böhmischen Spieleschmiede sind ja vor allem Konflikte in Ex-Sowjetrepubliken. So auch in ArmA 2. Das kleine, krisengeschüttelte und völlig fiktive Land, das irgendwo am Schwarzen Meer liegt, ist der Schauplatz der Operation Harvest Red. Nachdem sich eine Gruppe von Terroristen, genannt die „Bewegung des Roten Sterns“, von der chernarussischen Regierung abgespalten hat, das Land in einen Bürgerkrieg zwang und die Regierungstruppen fast geschlagen wurden, wurde eine Einheit des amerikanischen Marines Corps in das Land entsandt, um die Lage zu stabilisieren. Die Russen dürfen auch nicht fehlen und im Endeffekt klingt das alles nach den Geschehnissen in Georgien.
Als Teil des fünfköpfigen Team „Razor“ - einer Aufklärungseinheit - landet man in Chernarus. Während der Missionen kann man dabei immer wieder zwischen den einzelnen Spezialisten hin und her wechseln. Das soll eine größere Bindung zu den Charakteren schaffen, was aber zumindest in der ersten Zeit kaum funktioniert.
Insgesamt wird in der Kampagne aber eine recht wendungsreiche Geschichte erzählt, die allerdings mehr Freiheiten zulässt, als jeder andere Taktik-Shooter. So können innerhalb der Missionen einzelne Aufgaben gelöst bzw. weggelassen werden. Entscheidungen des Spielers sorgen sogar für unterschiedliche Ausgänge der Missionen bzw. der Kampagne. Einige Einsätze haben sogar sehr große Ähnlichkeiten mit einem Rollenspiel. So wird man auf die Suche nach einem Anführer der Rebellen geschickt, ohne ein genaues Ziel zu haben. Es müssen Ortsansässige befragt oder mit dem Geheimdienst gesprochen werden. Allerdings geht gerade das Kommunizieren mit den Einwohnern manchmal in die Hose. Da wird einfach mal das Gespräch abgebrochen, ohne einer weiteren Möglichkeit noch mal von vorne zu beginnen.

Frühreif

Das Skripting der Missionen hat ebenfalls seine Schwächen, wie alte Flashpoint-Veteranen das schon kennen. So sind manchmal Verbündete nicht an der richtigen Stelle, Gegner brauchen für ihren Angriffe so lange, dass man zwischendurch Kaffee kochen kann und das man in irgendeiner Form Action erlebt, ist sowieso nicht garantiert. Das hört sich jetzt vielleicht hart an, aber das ist es auch, was ArmA2, ArmA und Flashpoint von Spielen wie Call of Duty oder Medal of Honor unterscheidet. Es ist eine Simulation, eine Militärsimulation, in der keine Mission gleich verläuft. Wenn man das immer im Auge behält, kann man einige Schnitzer beim Skripting auch ganz gut verkraften.
Neben der Kampagne gibt es zusätzlich verschiedene Szenarien oder Missionen die in keinem besonderen Zusammenhang zu einander stehen. Hier kann man vor allem für die schwierigen Einsätze in der Kampagne oder den Mehrspieler-Modus üben. Letzterer bietet sogar die Möglichkeit, die Kampagne zu fünft durchzuspielen. Auch der Warfare-Modus ist wieder mit dabei, in dem man, wie in einem Echtzeitstrategie-Spiel eine Basis aufbaut und Truppen rekrutiert.

Eine Militärsimulation – die Fakten

Wie auch in den Vorgängern, gibt es in ArmA2 einen großen Fuhrpark an Fahr- und Flugzeugen, mit dem man über die rund 220 Quadratkilometer fliegen bzw. fahren kann. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene amerikanische bzw. russische Fahrzeuge, von verschiedenen PKW, über Radpanzer, Truppentransporter, Kampfpanzer wie den Abrams oder T-90 bis hin zu Kampf- und Transporthelikoptern, Senkrechtstartern und Kampfjets.
Auch bei den Infanteriewaffen findet man alles, was bei den Truppen der USA und Russlands genutzt wird. Von der Pistole, über das Sturmgewehr, bis hin zu verschiedenen Boden-Boden oder Boden-Luft Raketensystemen, wahlweise gelenkt oder ungelenkt. Daneben dürfen so Dinge wie Munition, Leuchtfeuer, Fernglas, Kompass oder Uhr im Inventar der Soldaten natürlich auch nicht fehlen. Das Arsenal kann sich sehen lassen, so eine Vielfalt sucht man andernorts immer noch vergebens.
Screen 1
Team Razor zur Stelle.
Screen 2
Auf in die Schlacht.
Screen 3
Die Einsatzbesprechungen sind wieder typisch militärisch.
Screen 4
Im Dunkeln ist gut munkeln.
Screen 5
Häuserkampf gleich zu Beginn.
Screen 6
Wir haben einen Rebellenanführer gefangen genommen.

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Armed Assault 2

Packshot
Taktik-Shooter
von Bohemia Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCMai 2009

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besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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