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Preview: Risen
Alles neu und doch vertraut. Warum Risen gute Chancen zum Rollenspielhit hat...
Die Gothic -Saga erhielt mit dem enttäuschenden dritten Teil einen Knick und kurz darauf überwarfen sich die Entwickler von Piranha Bytes und der Publisher JoWood. Mittlerweile kümmert sich Koch Media um die Jungs was in mehr Freiheit, Zeit und weniger Druck resultiert um endlich das Rollenspiel abzuliefern, dass man sich schon immer wünschte. Ohne die Gothic-Lizenz (die bei JoWood blieb) bildet Risen also eine Art Neuanfang für die Serie. Wir schauten uns auf der Gamescom eine fast fertige Version ausführlich an. NomanslandRisen hat geschichtlich nichts mehr mit der Gothic Welt gemein, stattdessen tauchen wir ein in die Inselwelt von Faranga, welche etwas die gleiche Größe wie die von Gothic 2 aufweist. Grundsätzlich lassen sich erfreulicherweise viel mehr Parallelen zum zweiten als zum dritten Teil des inoffiziellen Vorgängers ziehen. Die Entwickler erkannten, dass eine Spielwelt nicht durch ihre Größe beeindrucken muss, sondern vielmehr durch ihre Authentizität, was ihnen außerordentlich gelang: Jedes uns gezeigte Gebiet wirkt stimmig und fein detailliert, kein Stein sieht aus wie der andere, alles Sichtbare wurde in akribischer Handarbeit gefertigt. Sandbox Areale wie in der Konkurrenz werden wir in Risen nicht finden, stattdessen ist die Welt wohl auf den Hauptheld zugeschnitten um ein möglichst atmosphärisches Abenteuer zu schaffen – mit Erfolg. Xardas ist zwar Geschichte, unser Held ist aber immer noch namenlos und wie bei Piranha Bytes schon Tradition erfahren wir nicht viel über die Geschichte unseres Spielhelden: Ein magischer Sturm zerreißt unser Schiff und als Resultat wachen wir am malerischen Strand einer mysteriösen Insel auf, als fast einziger Überlebender. Neben uns liegt noch eine ebenfalls gestrandete Frau namens Sara, die scheinbar mehr weiß als wir. Zumindest begleitet sie uns bei unseren ersten Schritten auf der Insel und taucht auch später immer mal wieder in der Geschichte auf. Lediglich mit einem Holzknüppel bewaffnet, den wir in den angespülten Trümmern unseres Schiffes fanden, machen wir uns zunächst auf die nächstgelegene Menschensiedlung zu finden, denn Fackeln am Waldrand deuten darauf hin, dass dieser Ort nicht unbewohnt scheint. Auf unserem Weg passieren wir idyllische Lichtungen, zerfallene Ruinen und fleißige Bauern, die gerade ihr Feld bestellen. In der ersten mittelalterlich angehauchten Hafenstadt angekommen finden wir aber schnell heraus, dass Faranga von der so genannten Inquisition beherrscht wird, einem mächtigen Hüterbund, wobei nicht klar ist, ob dieser böse oder gut gesinnt ist. Im Laufe der Geschichte erhalten wir sogar die Möglichkeit uns dieser Inquisition anzuschließen, oder aber wir freunden uns mit rebellischen Banditen an oder treten gar dem Magierorden bei. Wie auch schon in Gothic 2 bieten uns diese drei Hauptfraktionen zwischendurch an, Teil ihrer Organisation zu werden um dort speziellere Fähigkeiten und Zauber zu erlangen. Das Abenteuer von Risen ist auf gut 50 Stunden Spielspaß angelegt, wie immer gilt dabei: Wer gerne durchrennt, schafft es schneller, wer lieber jeden Stein nach Schätzen umdreht, benötigt mehr. Ein Fisch zum VerliebenDas Spiel setzt wie schon in den Vorgängern auf eine gute Mischung aus Action und Rollenspiel. Wer Gothic kennt, fühlt sich in Risen schnell zu Hause. |
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