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Preview: Need for Speed Shift

Neuer Spielspaß mit Need for Speed: Shift?
 Need for Speed Shift
Nach den letzten Versuchen der Need for Speed-Serie, im Racing-Genre wieder für Furore zu sorgen, kehrten viele Spieler der beliebten Reihe den Rücken, weil der Spaß-Faktor zu sehr in den Hintergrund gerückt war. Schon mit Need for Speed CarbonWeitere Infos oder Need for Speed Pro StreetWeitere Infos wurden erste Sympathien verspielt, im letzten Jahr war dann mit Need for Speed UndercoverWeitere Infos für viele Fans (und auch die Presse) der Tiefpunkt der Serie erreicht. EA zog die Notbremse, beauftragte neue Studios mit der Entwicklung und fährt nun dreigleisig. Ein Need for Speed für die Onlinewelt (erstmal nur in Asien), eines für Wii, PS2 & Co (Need for Speed NitroWeitere Infos) und eines für PC und die NextGen Konsolen, um das es hier geht.
Need for Speed Shift spielt nicht auf der Straße, es ist ein Rennspiel der Marke GRIDWeitere Infos, von der die Entwickler wissen, wie hoch die Konkurrenz die Messlatte gelegt hat. Dass viele Shift kritisch gegenüber stehen, ist zu verstehen, sei es wegen der schwachen Vorgänger, oder weil realistische Rundstreckenrennen eigentlich nicht die Domäne der NFS-Reihe sind. Doch die ersten Eindrücke, die wir auf der gamescom sammeln durften, waren wirklich überzeugend.

Lose Kinnladen und ein fester Sitz

Noch vor der Präsentation im Business-Bereich von Eletronic Arts besuchten wir den Consumer-Stand und setzten uns ans Steuer der PC-Version von NFS Shift. Allerdings ging diese Version mit energischen, ja, exzessiven Hilfsmitteln an den Start. Zum einen war da die auf drei Monitore gesplittete Ansicht, die im Übrigen auch bei Forza 3Weitere Infos zum Einsatz kam, zum anderen gab es aber auch einen hydraulischen Sitz, der unmissverständlich und ungebremst die Geschehnisse des Rennens an den Fahrer mit Rucklern und Seitenneigungen weitergab. Wer aus diesem Sitz aufstand, hatte in der Regel ein wohliges und auch erstauntes Grinsen im Gepäck. Woran das lag?

Aus der Sicht des Fahrers

In erster Linie gibt es eine Cockpit-Perspektive, die tatsächlich funktioniert – in vielerlei Hinsicht. Zum einen sind die Instrumente klar abzulesen, zum anderen ist das Gefühl der Fahrzeugsteuerung wirklich gelungen. Die Arbeit, welche die Entwickler in die Cockpit-Ansicht gesteckt haben, indem sie namhafte Rennsportler zur Beratung hinzuzogen, hat sich wirklich gelohnt. In die Cockpit-Ansicht fließen unter anderem auch die G-Kräfte ein, die auf den Fahrer wirken – und das Ganze kommt überzeugend rüber, ohne dass die Übersicht dabei verloren geht. Großartig gelöst sind auch die Crashs, bei denen das Bild an Farbe verliert und verschwimmt, ein wirklich emotionaler Moment, der von den Entwicklern herbeigeführt wird. Inwieweit sich das alles auf Dauer abnutzen wird, muss dann der Test zeigen. Dass bei allem Realismus der Spaß nicht verloren geht, dafür will EA auch sorgen.

Eine Karriere mit Profil

So ist es gar nicht mehr so entscheidend, ob ihr Rennen gewinnt, das Fahrerprofil entwickelt sich immer weiter. Es gibt eine einzigartige Karriere, deren Verlauf ihr selbst bestimmt. Es gibt eine ganze Menge Dinge zu entdecken und zu erreichen, verschiedene Plaketten können gesammelt werden, um das Profil zu formen. 64 Fahrzeuge soll es im fertigen Spiel geben, 19 Kurse, die alle noch modifiziert werden, so dass eine Vielzahl von Streckenvarianten zur Verfügung stehen.

Dicht an GRID - oder noch besser?

Letztlich spielte sich der EA-Titel fast wie GRID – nur ein bisschen besser. Das liegt zum einen an der guten Cockpit-Ansicht, die wirklich Rennsport-Feeling aufkommen lässt, zum anderen auch an der guten Steuerung, die den Titel auch für Einsteiger interessant macht. Entscheidendes Kriterium bei der Entwicklung war der Spaßfaktor, nicht der Simulationsfaktor – und damit könnte EA einige Sympathien zurückgewinnen, die zuletzt verloren gingen. Auch wenn sich das Geschehen nicht mehr um illegale Straßenrennen dreht, sondern um Rennsport-Action.
Screen 1
Die Optik ist in jedem Fall gelungen...
Screen 2
...was sich auch in der gut spielbaren Cockpit-Ansicht widerspiegelt...
Screen 3
...und die Fahrzeugmodelle sehen gut aus...
Screen 4
...über 60 sollen im Spiel später vertreten sein.

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Need for Speed Shift

Packshot
Funracer
von EA
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCSeptember 2009
PS3September 2009
360September 2009

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