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Test: The Whispered World
Kann eine Geschichte eines traurigen Clowns unterhaltsam sein?
Nach dem mittlerweile zum Kultadventure gewordenen Edna bricht aus und der eigentlich gar nicht mal so schlechten Filmumsetzung 1 ½ Ritter kommt nun der nächste Streich aus dem Hause Daedalic Entertainment. The Whipered World nennt sich das neueste Abenteuer und ist wieder ein ganz klassisches 2D-Adventure. Sogar so klassisch, dass es eine Kopierschutzabfrage a la Monkey Island gibt. Drei zwölfseitige Würfel liegen der Packung bei, auf der allerlei Runen zu finden sind. Bevor es jetzt ans Knobeln geht, muss man drei richtige Runen eingeben. Anfangs ist das eine tolle Hommage an die alten Zeiten, spätesten beim dritten Mal nervt aber die Abfrage. Mit diesen Würfeln kann man übrigens auch eine Runde Droggel spielen, Edna-Veteranen wissen Bescheid.Clowns sind komisch?Sadwick ist ein Clown, der mit seinem Bruder und seinem Großvater die Welt bereist und die Massen unterhalten soll. Sadwick (Sad=traurig) ist aber alles andere als ein Spaßmacher. Alles was er anfasst, geht schief. Seit einiger Zeit plagen ihn Alpträume vom zukünftigen Untergang der Erde und das er daran schuld sei. Solche eine Botschaft ist nicht gerade motivierend. Als er von einem Orakel hört, das Visionen und Alpträume deuten kann, macht er sich zusammen mit seiner Raupe Spot auf den Weg das Orakel zu treffen. Spot ist nicht nur das Haustier von Sadwick, sondern auch sein bester Freund. Zusammen treffen sie auf das Orakel, das dem traurigen Narr offenbart, dass er wirklich für das Ende aller Tage verantwortlich sein wird. Mit dem Plan diesem Schicksal zu entgehen, macht er sich in die weite Welt auf, um alles zum Guten zu wenden. Doch ist das überhaupt noch möglich?Kaum KomfortDie Geschichte rund um den jungen Sadwick kann man als melancholische Komödie bezeichnen, die nach rund 15 Stunden ebenso schwermütig schön endet.Gespielt wird wie man es z.B. aus The Curse of Monkey Island kennt. Anstatt alles mit einfachen Mausklicks zu erledigen, muss man die Nagertaste gedrückt halten, bis ein kleines Menü mit drei Symbolen (Mund, Lupe und Hand) erscheint. Komfortabel ist das nicht, aber zeigt nochmal sehr deutlich, wie klassisch dieses Adventure ist. Gleiches gilt für das Fehlen einer Hilfefunktion, die bei den knackigen Rätseln Unterstützung geben könnte. Ebenso wenig gibt Sadwick Hackengas, wenn man per Doppelklick in die Landschaft klickt. Es gibt lediglich die Schnellreise- und die obligatorische Hot-Spot-Funktion. Am oberen rechten Rand gibt es noch eine kleine Besonderheit, die die kleine Raupe Spot betrifft. Spot, ein flexibler HeldDas lustige Tierchen, das übrigens außer Fiepsen und Piepsen keinen Ton von sich gibt, ist überaus multifunktional einsetzbar und das über ein Menü am Bildschirmrand. Zu Beginn kann man die Made nur aufpusten und so z.B. Löcher verstopfen. Nach und Nach erhält die Raupe weitere Fähigkeiten, wie sich in fünf Teile splitten, sich ganz flach machen oder in Flammen aufgehen. |
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The Whispered World

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