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Test: Majesty 2
Majestätisches Remake des ungewöhnlichen Strategiespiels?
Lange Zeit ist es schon her, gar eines „Es war einmal…“ würdig, da konnte man in Majesty den Herrscher eines Königreiches inmitten einer typischen Fantasy-Welt mimen. Im Jahre 2000 war das. Nun beglückt uns Paradox Interactive, bekannt für Strategiespiele wie Europa Universalis , mit einem Nachfolger in 3D. Ob es sich um ein einfaches Remake mit neuer Grafik handelt oder eine Fortsetzung mit Neuerungen, erfahrt ihr hier.Nur ein Remake?Zunächst einmal, was war Majesty? Majesty war ein Echtzeitstrategiespiel mit einem interessanten Ansatz. Statt haufenweise Einheiten in einer Kaserne oder Schmiede zu bauen und über das Schlachtfeld zu schwärmen, buhlte man um die Gunst von Helden. Diese Helden waren computergesteuerte Einheiten, die sich ungefähr so wie Spieler in einem Rollenspiel verhielten. Für sie errichtete man Gilden für Kämpfer, Magier oder Bogenschützen, in denen man sie anwarb. Man baute einen Marktplatz und eine Schmiede, in denen sie sich aufrüsten konnten und verteilte Belohnungen.Über die Vergabe von Belohnungen für die Entdeckung von Kartenteilen oder die Zerstörung von Gebäuden und Einheiten steuerte man die Helden indirekt. Je mehr Gold, desto attraktiver für die Helden. Um das zu finanzieren, rannte ein Steuereintreiber durch die kleine Siedlung und holte das Geld ab, das die Helden beim Kauf ihrer neuen Rüstung ließen. Später durfte der Spieler dann auch mit Zaubersprüchen eingreifen, um gerade jungen Helden ab und an mal unter die Arme zu greifen. Nach den ersten Blicken in die neue Welt von Majesty 2 erlangt der Kenner des Vorgängers schnell die Einsicht: Das Prinzip ist fast gleich geblieben. Lediglich der Umfang hat sich auf den ersten Blick erweitert. Es gibt neue Helden, wie die Kleriker, die Elfen oder Zwerge, die so ihre Eigenheiten mitbringen. Auch Diebe darf man ins Feld führen. Durch die recht einfache Wirtschaft in Majesty hat man auch recht viel Zeit sich um seine Helden zu kümmern, die sich durch den Kampf gegen Ratten, Werwölfe, Elementare, Drachen oder einfach nur feindliche Helden aufwerten. Was ist neu?Die Änderungen zum Vorgänger sind recht marginal ausgefallen. Man kann an bestimmten Plätzen Handelsposten errichten, die das Einkommen aufbessern aber durch ihre Abgelegenheit auch eines gewissen Schutzes bedürfen. Dazu kommen Tempel, die Boni ermöglichen, allerdings auch nur an bestimmten Orten der Karte errichtet werden können. Neu sind auch zwei neue Flaggentypen. Mit der Verteidigungsflagge werden Häuser oder verbündete Einheiten beschützt und die Angstflagge verhindert, dass die Helden eine gefährliche Region betreten.Eine weitere interessante Neuerung sind auch die Aufwertungen für Helden. In bestimmten Szenarien können diese nämlich von ihrer einfachen Existenz als Schwertkämpfer oder Klerikerin befreit werden. Schwertkämpfer können dabei zu Paladinen oder Schwertmeistern, Kleriker zu Priesterinnen des Todes oder Lebens aufgerüstet werden. Jeder Aufrüstung sorgt für einen ordentlichen Fähigkeitenschub bei den Helden und macht diesen umso wichtiger. Umso schöner ist das neue Feature, mit dem man einen Helden aus jeder Mission mitnehmen und diese dann in folgenden Kämpfen als Lord wieder einsetzen kann. In den späteren Einsetzen dürfen auch Gruppen von vier Helden erstellt werden. Diese agieren dann effektiver als die einzelnen Helden und die Mitglieder sterben dann auch nicht mehr so häufig. |
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Majesty 2

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