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Aion
Online-Rollenspiel
von NCsoft
PCSeptember 2009
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Bewertungen

GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
In Video-Tutorials werden die grundlegenden Spielelemente erklärt
Screen 2
Die Quests sind größtenteils Einheitsbrei
Screen 3
Kampagnen werden sogar mit Hilfe von Filmsequenzen erzählt
Screen 4
Neun Festungen gilt es im Abyss zu erobern

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Aktuellste News zum Spiel


Kämpfe an Land, zu Wasser und in der Luft! Was klingt wie ein Werbeslogan der Bundeswehr ist tatsächlich eine äußerst treffliche Beschreibung zum neuesten Sprössling der NCSoft-Familie, Aion.
Hier betritt man die Welt Atreia, die durch den unerbitterlichen Kampf der Menschheit gegen die kriegstreiberischen Balaur wortwörtlich zerspalten wurde. Auf der unteren, mit Sonnenlicht durchtränkten, Hälfte gründeten die Überlebenden des Krieges das Volk der Elysianer, die fortan ein Leben in Wohlstand und Überfluss führten. Der andere Teil Atreias wurde stattdessen mit Dunkelheit gestraft, hier rafften sich die letzten verbliebenen zum Volk der Asmodier zusammen, um den täglichen Überlebenskampf meistern zu können.

Was für Bastler

Für eines der beiden Völker entscheidet man sich bei der Charaktererstellung. Abgesehen vom Aussehen und der (persönlichen) Geschichte hat dies jedoch keinen Einfluss, denn die wählbaren Klassen wie Krieger oder Priester sind auf beiden Seiten gleich. Ebenso verhält es sich mit den Spezialisierungen, welche ab der zehnten Stufe anstehen. Auf beiden Seiten entscheidet man sich etwa als Späher zwischen dem heimtückischen, meuchelmordenden Assassinen und dem flinken, pfeilbestückten Jäger.
Zuvor muss der Charakter selbst aber natürlich erst erstellt werden. Anhand unzähliger Schieberegler kann man so ziemlich jedes körperliche Detail den eigenen Vorlieben anpassen. Wer anfällig für so etwas ist, wird hierbei schon mal 30-60 Minuten herumwerkeln bis alles perfekt ist. Dann noch den Namen und die gewünschte Stimme gewählt und ab geht es ins erste Gebiet, welches zugleich als Tutorial dient.

The Grinding of Eternity

Hier ackert man sich von Questgeber zu Questgeber, lernt die grundlegenden Mechaniken des Spiels – sogar in Form von Video-Tutorials – kennen und erklimmt die ersten Stufen der Levelleiter.
Neben den Standardquests, die ganz genreüblich zwar stets eine kleine Geschichte erzählen, aber dem Spieler nicht gerade Freudentränen in die Augen treiben, gibt es auch noch Kampagnen. In diesen werden epische Geschichten erzählt, welche sogar in synchronisierten Filmsequenzen präsentiert werden. Zwischendurch können diese sogar mit etwas Abwechslung punkten z.B. wenn der unter Gedächtnisverlust leidende Recke eine Passage aus seiner Vergangenheit nachspielt und so seine Herkunft erfährt. Durch die individuelle Erzählweise, fühlt man sich hier endlich auch mal als richtiger Held.
Nach solchen Worten würde man wohl kaum glauben, dass dieser Titel aus Asien stammt, wo Quests für gewöhnlich höchstens ein nettes Gimmick sind. Tatsächlich muss man spätestens ab der 30. Stufe Quests mit der Lupe suchen und diese bieten im Vergleich zur plötzlich rasant ansteigenden Levelkurve kaum noch annehmbare Erfahrungsbelohnungen. Schnell steigen die nötigen Punkte in den zweistelligen Millionenbereich, stundenlanges, stupides Grinding ist die Folge.

Das Leben ist wie eine Kaugummipackung

Wenigstens gibt es in Gebieten mit besonders starken Gegnern (z.B. Instanzen) die Möglichkeit mit einer Gruppe zusammen zu grinden und dennoch annehmbare Erfahrungspunkte zu kassieren. Das ändert natürlich nichts daran, dass sich das Spiel mit steigendem Level zieht wie ein Kaugummi. Betrachtet man nur den asiatischen Markt, macht das durchaus Sinn, denn dort wird vorwiegend nach Spielzeit bezahlt, warum jedoch keine Anpassung für hiesige Gefilde getätigt wurde, wissen wohl nur die Entwickler.
Den Kaugummieffekt merkt man auch in vielen anderen Bereichen wie beim Craften oder auch den bereits erwähnten Instanzen. Für gewöhnlich ist man es ja gewohnt, den Tod eines gegnerischen Bosses mit einigen netten Gegenständen versüßt zu bekommen. Aion geht hier jedoch einen komplett anderen Weg, denn hier ist bereits die Chance gering, dass ein Boss überhaupt etwas fallen lässt. Noch unwahrscheinlicher ist, dass dabei ein besonders guter Gegenstand heraus kommt, selbst bei Endbossen.
So kommt es durchaus vor, dass man sich zum zwanzigsten Mal eine komplette Stunde durch eine Instanz kämpft, nur um festzustellen, dass es abermals umsonst war.

Wenn zwei sich streiten…

Eben solche Instanzen bilden auch einen Teil des Endgame Contents. Während dieser vorwiegend für PvEler interessant ist, spricht der Abyss gewissermaßen beide Fraktionen an, weshalb dieser auch gerne als PvPvE-Gebiet bezeichnet wird.
Grundsätzlich ist dies der Haupttummelplatz für alle, die gegnerischen Spielern gerne ihre Waffe über die Nuss ziehen möchten. Für Abwechslung sorgen hier zusätzlich neun Festungen und 31 Artefakte, die nur darauf warten von einer der beiden Fraktionen eingenommen zu werden und dieser dann bestimmte Boni verleihen.
 
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