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Test: Cities XL
Eine Städtebausim geht online...
Unter Aufbaustrategen hat sich der Name Monte Cristo seit langem einen Namen gemacht. Schließlich zeigen sie sich für so veritable Spiele wie die City Life -Reihe verantwortlich. Der neueste Sprössling in der Familie heisst Cities XL, und vermischt das Konzept der Städtebausimulation mit einem kräftigen Schuss Online-Multiplayer.Bevor man Bürgermeister wirdNach einer zügig durchgeführten Installation baut das Programm eine Verbindung zum Server auf, und verlangt eine Registrierung auf der CitiesXL Homepage. Ist das geschehen, wird noch die Seriennummer vom Handbuch eingegeben und schon kann es losgehen. Für Handbuchmuffel steht ein Tutorial zur Verfügung das die Basics des Städtebaus in kurzer Zeit erläutert. Nach 15 Minuten ist die Grundeinführung abgeschlossen, doch empfehle ich jedem der einen reibungslosen Einstieg ins Spielgeschehen vorzieht das 30 Seiten starke Handbüchlein zu überfliegen.In Zeiten der absoluten Vernetzung scheint kein Spiel mehr ohne Avatare auszukommen. Deshalb gilt es sich ein entsprechendes Alter Ego zu basteln. Im Avatarmenü kann man über Schieberegler alle wichtigen Körperteile der virtuellen Abbildung beeinflussen. Allzu viel Aufwand braucht man in die Erschaffung nicht zu investieren. Bis dato zeigt sich der Avatar nur im Spielerprofil. Wie man ein guter Bürgermeister wirdHat man die vorbereitenden Tätigkeiten hinter sich, hat man die Wahl zwischen den zwei Kernelementen des Spiels: Solo- oder Planetenmodus.Entscheidet man sich für den Solomodus, der leider keine Kampagne enthält, erscheint eine Weltkugel die Landmassen unterschiedlicher Art präsentiert. Da gibt es Küsten, Grasebenen, Berge, Canyons, Täler, Hochebenen und noch einige mehr. Je nach gewähltem Landstrich wird auch gleich der Schwierigkeitsgrad festgelegt. Je flacher die Region desto leichter für den Spieler. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass jede Region unterschiedliches Potenzial (Öl, Wasser, Tourismus) bietet. Sind die Startbedingungen ausgehandelt, beginnt der Anfang der Bürgermeisterkarriere mit der Platzierung der ersten Straße, gefolgt mit dem Setzen vom Rathaus. Als Stadtoberhaupt regelt man den Ausbau der Ortschaft, indem man festlegt welche Branche wo bauen darf. So hat auch jede der vier vorhanden Bevölkerungsschichten (ungelernte Arbeitskräfte, qualifizierte AK, Führungskräfte, und die Oberschicht) ihre Zonen, wo sie siedeln dürfen. Sind die Steuern angemessen, und ist genug Arbeit vorhanden, werden in Windeseile Wohngebäude hochgezogen. Jede Bevölkerungsschicht hat einen zugeteilten Arbeitsplatz. Im Einzelhandel finden nur ungelernte Arbeiter einen Job, während in Büros ausnahmslos qualifizierte Menschen ihren Dienst verrichten. Industrie sowie Gebäude des öffentlichen Diensts verlangen nach mehreren Schichten gleichzeitig, um einen langfristigen Betrieb sicherzustellen. Jedes in der Stadt ansässige Gebäude entrichtet Steuern. Das tut es aber nur, solange wie es keine Probleme gibt. Sollten dennoch irgendwo Probleme auftreten, wird man durch ein aufblitzendes Icon über der betroffenen Niederlassung informiert. Nach einem Klick auf das marode Unternehmen klappt eine Übersicht auf, die alle relevanten Punkte auflistet, warum der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt. |
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