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Test: Mini Ninjas
Ninjazwerge im Kampf gegen quiekende Samurai – und Wildschweine sind auch dabei ...
Die Entwickler von Io Interactive sind bekannt für gepflegte Erwachsenenunterhaltung. Dass die Macher von Kane & Lynch und der Hitman -Reihe auch etwas von Spielen für jüngeres Publikum verstehen, wollen die Dänen mit Mini Ninjas unter Beweis stellen. Die Story klingt zunächst einmal recht vertraut: Da will mal wieder ein böser Samurai-Kriegsherr – soeben aus jahrhunderterlanger Verbannung zurückgekehrt – die Welt beherrschen und deren friedliche Bewohner versklaven. Zu diesem Zweck lässt er Menschen und Tiere in Käfige sperren, um sie mit verbotener Kuji-Magie in willenlose Samurai zu verwandeln. Schon bald darauf ziehen Horden von bösen Kriegern umher, stecken Dörfer in Brand und sorgen auch sonst für Chaos. Mit heraufbeschworenen Erdbeben und anderen Naturkatastrophen gerät selbst das Gleichgewicht der Natur allmählich ins Wanken. Weil dies auch einem alten Ninja-Meister nicht verborgen bleibt, schickt dieser nach und nach seine besten Schüler hinaus in die weite Welt, um herauszufinden, was da los ist. Dumm nur, dass die meisten Ninja-Schüler nicht von ihren Nachforschungen zurückkehren. Nur noch zwei Nachwuchs-Ninjas sind schließlich übrig, Hiro und sein dicker Freund Futo, um die anderen Schüler zu befreien und die Welt zu retten. Sackboy + Ninja-Kluft = Mini NinjaIm örtlichen Dojo gibt der Meister dem jungen Helden Hiro noch ein kurzes Kampftraining mit auf den Weg. Die meisten Gegner kann sich Hiro mit simplen Schwerthieben vom Leibe halten. Mit dem mächtigem Spezialangriff lassen sich mehrere Gegner sehr bequem auf einen Streich erledigen, diese Technik kann jedoch nur maximal dreimal in Folge eingesetzt werden, bevor sie mit roten Orbs wieder aufgeladen werden muss. Dann gibt es auch noch ein paar weniger wichtige Manöver wie Betäubungsschlag, Sprungangriff, Blocken und Blockbrecher.Nach und nach gesellen sich Hiro weitere Ninjaschüler hinzu, die zumeist erst aus ihren Käfigen befreit werden müssen, bevor sie dann als spielbare Charaktere mit jeweils eigenen Waffen und Spezialattacken zur Verfügung stehen. Ein Wechsel zwischen den bis zu sechs Figuren ist zwar jederzeit möglich, Anlass dazu besteht aber eher selten. Denn als die einzig magiebegabte Figur ist Hiro bei weitem die nützlichste Figur. Nur vereinzelt ist es erforderlich, besonders hartnäckige Keulenschwinger mit Futos kräftigem Hammerschlag oder aus der Distanz mit Shuns Bogen (oder besser noch: seiner Spezialwaffe, einer Sylvesterrakete) zu erledigen. Vorteil von Shun im Fernkampf ist, dass sein Bogen Ziele automatisch erfasst. Die Ninjasterne der anderen Charaktere und Hiros Feuerbälle müssen dagegen von Hand gezielt werden – ein etwas schwammiges Unterfangen. Ein Traum: Einmal Wildschwein seinAbseits des regulären Pfades findet man auch immer wieder magische Schreine, an denen Hiro einen neuen Kuji-Zauber erlernen kann. Meist wächst in der Nähe eines solchen Schreins ein Windröschen, das zur Aktivierung des neuen Zaubers notwendig ist. Während Angriffszauber gegen mehrere Gegner wie Tornado und Blitzsturm durchaus den einen oder anderen Befreiungsschlag ermöglichen, hält sich bei Zaubern wie der Verwandlung in einen Busch zur Tarnung und der Barriere zum Schutz vor Pfeilen der Nutzen in Grenzen. Vielleicht mit am nützlichsten ist der Schreinsuche-Zauber, der eine sehr bequeme Art darstellt, weitere Zauberschreine zu finden. Etwas umständlich ist nur die Art und Weise, wie man benötigte Items und Zauber über das Inventarmenü auswählen muss, um sie einzusetzen.Eine der Besonderheiten von Mini Ninjas besteht darin, dass sich besiegte Gegner zurück in die Tiere des Waldes verwandeln, die sie einmal waren. Ein spezieller Seelenzauber ermöglicht es Hiro sogar, die Gestalt der befreiten Tiere anzunehmen und deren Fähigkeiten zu nutzen. Oft findet man auch in Käfigen eingesperrte Tiere vor, die natürlich ein Tierfreund befreien wird. Leider können nur wenige Kreaturen wie Bären und Wildschweine Gegner auch angreifen, die ganzen Hühner, Katzen, Häschen und anderen Kleinviecher hingegen taugen gerade mal, um sich unauffällig an Gegnern vorbeizuschleichen und Kräuter anhand einer blauen Duftwolke zu wittern. Aus dieser Idee hätte man also noch deutlich mehr machen können; schade ist zum Beispiel, dass Vögel nicht fliegen, Affen nicht auf Bäume klettern und Frösche nicht schwimmen können. |
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89%

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Mini Ninjas

Action-Adventure
von Eidos, IO Interactive
USK-Freigabe ab 6 Jahren
von Eidos, IO Interactive
USK-Freigabe ab 6 Jahren
| PC | Oktober 2009 | |
| PS3 | Oktober 2009 | |
| 360 | Oktober 2009 |
| will ich haben | habe ich angespielt | besitze ich | bin Profi (durchgespielt) |
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