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Test: Runaway 3: A Twist of Fate
Der Hauptdarsteller stirbt gleich zu Beginn. Kann das zu einem guten Ende führen?
Runaway hauchte 2002 dem totgesagtem Adventure-Genre wieder Leben ein. Das Spiel bestach mit schicker Optik und knackigen Rätseln. Mittlerweile blüht die Sparte und brachte dieses Jahr einige leckere Früchte auf den Markt. Das goldene Knobeljahr 2009 begann mit Ceville , ging fantastisch mit The Book of Unwritten Tales weiter und versprühte im Sommer bittersüßen Charme mit The Whispered World . Und das waren jetzt nur ein paar Beispiele. Nun steht der letzte Teil der Runaway-Trilogie in den Regalen. Wird das Jahr mit Runaway – A Twist of Fate krönend abgeschlossen?Endlich geht es weiter!Der zweite Teil endete 2006 sehr abrupt. Von einem richtigen Ende zu sprechen ist eigentlich schon zu viel. Die Handlung von The Dream of the Turtle brach quasi mittendrin ab und ließ den Spieler mit vielen offenen Fragen einfach zurück. Glücklicherweise ist das in der Fortsetzung anders, die allerdings nicht direkt am Ende des zweiten Teils anschließt.Die Story beginnt mit der Beerdigung von Brian Basco, dem Hauptdarsteller der Serie. Gestorben ist er bei einem Fluchtversuch aus der Irrenanstalt. Dort wies man ihn ein, nachdem er sich nicht mehr an einen Mord erinnern konnte, den er angeblich begangen haben soll. Mit der Waffe in der Hand und dem toten Colonel Kordsmeier am Boden, war die Beweislast mehr als erdrückend und so verhaftete man Mr. Basco. Dank der Amnesie landete er in der Nervenheilanstalt, die er leider kopflos wieder verließ. Sein Haupt wurde von einem Ventilator vom Rumpf getrennt und im Normalfall überlebt das kein Mensch. Nur zwei Trauerende stehen am Grab, darunter Freundin Gina Timmins. Überraschenderweise bekommt sie direkt nachdem die Ruhestätte geschlossen wurde, einen Anruf des Totgeglaubten direkt aus dem Sarg! Sie soll ihn direkt dort rausholen und den Friedhof auf keinen Fall verlassen, da draußen schon Auftragskiller auf sie warten. Wie es zum Ausbruch des vermeintlichen Toten kam, ob Brian wirklich noch lebt und alle anderen offenen Fragen werden in den nächsten sechs Kapiteln beantwortet, die rund zehn Stunden unterhalten. Die Handlung ist dabei düsterer und weitaus weniger abgedreht als im karibisch angehauchten zweiten Ableger, was der Glaubwürdigkeit zu Gute kommt. Zudem sorgt die Erzählstruktur für Schwung, die zeitlich auch gerne mal zwei Schritte zurück macht. Bei Anruf gibt es HilfeGleich zu Beginn darf man erstmals in der Serie Gina steuern. Weitere Neuigkeiten gibt es bei der Bedienung. Rennen können die Protagonisten immer noch nicht, dafür „beamen“ sie sich per Doppelklick an die gewünschte Stelle. Das ist anfangs etwas ungewohnt, aber letzten Endes doch sehr praktisch. Die Hotspot-Funktion ist hingegen unkomfortabel. Die heißen Punkte kann man immer erst anklicken, wenn sie wieder ausgeblendet sind. Ähnliches gilt für das Inventar, das stets per Tastendruck eingeblendet werden muss. |
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Runaway 3: A Twist of Fate

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