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Test: King Arthur - The Roleplaying Wargame

Ein Fantasy: Total War?
 King Arthur - The Roleplaying Wargame
Die Total WarWeitere Infos-Reihe ist nicht umsonst der Genre-Führer. Anhand der Nachahmer kann man sich das gut selbst ausrechnen. Auch King Arthur übernimmt das Konzept vom rundenbasierten Strategiemodus und Echtzeitschlachten. Allerdings bringt King Arthur einen gehörigen Schwung Zauber und Magie in die ganze Sache und erweitert die rudimentären Rollenspielelemente gegenüber dem Genre-Primus. Ob das allerdings für ein Ablösung reicht, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Artus-Sage

Laut einer alten britischen Sage wird nur der König über die Briten, der das Schwert Excalibur aus dem Stein ziehen kann. Artus war diese Persönlichkeit und führte die Briten in eine glorreiche Zukunft. In zahlreichen Feldzügen führte er Kriege gegen Irland, Norwegen, Island und Gallien. Er nahm es sogar mit dem römischen Reich auf.
In King Arthur geht es allerdings um den Weg zum Herrscher der Briten, denn das Britannien war sich, zumindest hier, nicht so ganz einig, wie es sich dem neuen Herrscher gegenüber verhalten soll. In einer Mischung aus rundenbasiertem Strategieteil und Echtzeitschlachten, kämpft sich der Spieler bis zur Einigung des Reiches durch. Dabei darf man im Strategieteil fleißig Provinzen erobern, Regimenter rekrutieren und Armeen mit bis zu 16 Einheiten aufstellen und umher schicken. Das nötige Kleingeld dafür kommt als Steuer aus den Provinzen. Aber auch auf den Unterhalt muss geachtet werden. Denn der Hunger konnte im Mittelalter schon mal für Unruhen und Revolten sorgen. Achtet man nicht darauf, kann man es schnell mit einer Horde Rebellen zu tun bekommen.
Um der Lage Herr zu werden, baut man in King Arthur die Tafelrunde auf. Am Anfang ist es nur ein Ritter, den man als Vertreter von Artus durch das Königreich schickt. Später werden es aber immer mehr, so dass man auch mal einen Ritter wieder feuern muss, um einen besseren aufzunehmen. Diese Anführer sind die einzige Möglichkeit Truppen durch die Lande zu bewegen und Schlachten zu schlagen, was irgendwie umständlich ist, wenn man aus einer entfernten Stadt extra Truppen abholen muss.
Nach einem strategischen Zug wechselt zudem die Jahreszeit zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Der Sommer ist dabei der geeignetste Zeitraum für Feldzüge, da hier besonders viele Bewegungspunkte für die Truppen zur Verfügung stehen. Im Winter ist dagegen Kriegspause. Hier werden Steuern festgesetzt und Erfahrungspunkte auf bestimmte Fähigkeiten verteilt.
Die Kampagne wirkt teilweise recht linear, sorgt aber durch viele Entscheidungsmöglichkeiten für einen gewissen Wiederspielwert, kann aber bei zu vielen Ereignissen recht erdrückend wirken. Die Geschichte rund um Artus und seine Ritter der Tafelrunde wird aber mit schönen Zeichnungen und einem wirklich guten Sprecher auch ohne animierte Zwischensequenzen sehr gut und atmosphärisch in Szene gesetzt. Das integrierte Tutorial führt dabei Stück für Stück in die einzelnen Elemente des Spiels ein, ohne zu restriktiv zu wirken.

Der Rollenspiel-Teil

Ganz rollenspiel-typisch kann man im Winter gewonnene Erfahrung der Ritter und der Truppen auf verschiedene Bereiche verteilen. Ritter können auf Gebieten wie Führung, Herrschaft oder Kampf verbessert und außerdem mit aktiven und passiven Fähigkeiten ausgestattet werden. Zu den aktiven Fähigkeiten gehören vor allem magische Aktionen wie Blitzschläge, Heilung und andere Zaubereien. Auch Gegenstände, die ein Ritter in besonderen Schlachten gewinnen oder durch das Lösen von Quests erringen kann, können sich positiv auf die Eigenschaften des Helden auswirken. Bei den Quests denkt man zunächst an einen schlechten Witz, denn man kämpft sich durch Textpassagen nur um irgendwann am Ende neue Informationen, neue Artefakte, spezielle Einheiten oder eine Schlacht zu finden. Ein klassisches Textadventure also. Aber es entwickelt seinen eignen Charme und macht irgendwie auch Spaß den möglichst besten Weg zu finden.
Screen 1
Das mystische Britannien braucht euch.
Screen 2
Textadventures gehören auch zu den königl. Aufgaben.
Screen 3
Schlüsselereignisse werden mit schönen Zeichnungen in Szene gesetzt.
Screen 4
Die Effekte sind eher schwachbrüstig.
Screen 5
Die Einheitenmodelle können mit Detailreichtum überzeugen.

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King Arthur - The Roleplaying Wargame

Packshot
Strategie
von Ubisoft
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCJanuar 2010
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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