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Preview: Supreme Commander 2
Wurden die richtigen Änderungen vorgenommen?
Vor nun rund drei Jahren kam ein Spiel auf den Markt, das viele Neuerungen und Herausforderungen für Hardcore-Strategen vor allem im Mehrspieler bot. Wir bescheinigten Supreme Commander keine Massenmarkttauglichkeit und tatsächlich blieb der kommerzielle Erfolg teilweise aus. Mit dem bald erscheinenden Nachfolger machen Chris Taylor und seine Jungs einiges anders. Wir konnten uns eine fortgeschrittene Vorabversion von SupCom 2 anschauen.Der Krieg geht weiterNachdem sich die drei Fraktionen UEF, Cybran und die Erleuchteten zur Koalition zusammengeschlossen haben, brach eine Zeit des Friedens an. Doch die Geschichte eines Strategiespiels kennt keinen Frieden und so endet diese friedliche Zeit mit einem Angriff der Cybran. In einer dreiteiligen Kampagne kämpft man sich, ganz wie im Vorgänger, auf allen drei Seiten durch die recht schwache Geschichte, bestehend aus je ca. sechs sehr umfangreiche Missionen. Die Inszenierung mit einigen wenigen Zwischensequenzen, ein paar Einspielern während des Kampfes und recht gut vertonten Textaufsagern, ist ähnlich mager wie im Vorgänger. Teilweise sind die Storyelemente sehr kalt und viel zu abgehackt präsentiert, weshalb man die Storyhäppchen schnell wieder vergessen kann und sich lieber auf den Kampf konzentrieren sollte.Die Missionen sind recht abwechslungsreich gestaltet. So muss man neben den Standardangriffen, auch mal ein Flussdelta verteidigen, eine groß angelegte Seeoperation leiten oder nicht steuerbare Riesenkampfpanzer über eng verschlungene Dschungel–Wege begleiten. Weniger ist manchmal mehrDie Schlachten in Supcom 2 sind wieder sehr unterhaltsam aber auch langwierig. Allerdings wurde einiges abgespeckt oder umgebaut, um vermutlich die vielen interessierten Einsteigern nicht zu überfordern. Die Größe der Karten wurde zurückgenommen, das Ressourcenmanagement vereinfacht und auch die Forschung zentralisierter gestaltet. Bei den Ressourcen sind zwar immer noch Masse und Energie gefragt, diese werden jetzt aber gleich frei Haus an den Ressourcenpool übertragen, der ohne Silos auskommt. So entfällt einiges an lästigem Mikromanagement der Basis. Weniger Mikromanagement gibt es auch bei den Einheiten, beispielsweise gibt es keine unterschiedlichen Formationen mehr.In Sachen Forschung stehen den drei Fraktionen jeweils fünf Bereiche (Land, Luft, Marine, Gebäude und ACU) mit unterschiedlichen Technologiebäumen zur Verfügung. Hier werden Verbesserungen der bestehenden Einheiten und neue Einheiten und Gebäude mit Punkten freigeschaltet. Mit Forschungseinrichtungen erzeugt man diese Punkte und je mehr davon, desto schneller geht die Forschung. Damit ist man auch weg vom Einzelaufrüsten jedes Gebäudes, was wiederum die Steuerung vereinfacht. Neu ist auch die stark aufgeräumte, vereinfachte und vor allem verkleinerte Benutzeroberfläche, die viel intuitiver zu bedienen ist, als die des Vorgängers. |
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Supreme Commander 2

3D-Echtzeitstrategie
von Square Enix, Gas Powered Games
USK-Freigabe ab 12 Jahren
von Square Enix, Gas Powered Games
USK-Freigabe ab 12 Jahren
| PC | März 2010 | |
| 360 | April 2010 |
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