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Test: BioShock 2

Lohnt es sich erneut in die Unterwasserwelt von Rapture abzutauchen?
 BioShock 2
Wenn man all die Shooter der letzten Jahre vor seinem geistigen Auge mal Revue passieren lässt, sticht BioshockWeitere Infos wohl ohne Zweifel als einer der erinnerungswürdigsten Titel hervor. Die originelle Story um Andrew Ryan und sein fehlgeschlagenes Unterwasser-Utopia Rapture, die damals hervorragende Grafik im Art-Deko-Stil und die dichte Atmosphäre zeichneten dieses Spiel aus.
Nun kommt mit Bioshock 2 ein Nachfolger, der die Geschichte um Rapture nicht nur weitererzählt, sondern auch aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Durch den gelungenen Vorgänger ist die Erwartungshaltung natürlich entsprechend hoch. Kann Bioshock 2 dem gerecht werden?

Mist, ich hab schon wieder verpennt!

Die Geschichte beginnt etwa zwei Jahre vor den Ereignissen aus Bioshock. Nicht-Kennern des Vorgängers erscheint das Storygerüst mit Sicherheit etwas eigenartig, daher ist es bei Bioshock 2 auf jeden Fall von Vorteil den Vorgänger zu kennen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Anders als im Prequel verkörpert man diesmal keinen Fremden der durch Zufall nach Rapture verschlagen wird, sondern mehr oder weniger einen Einwohner der merkwürdigen Unterwassermetropole: einen Big Daddy.
Wir erinnern uns: die Big Daddys sind genetisch manipulierte Menschen, die in massiven Taucheranzügen in der Gegend herumstapfen und einzig und allein dazu da sind die Little Sisters zu beschützen oder Reparaturen vorzunehmen. Die Big Daddys sind also quasi künstlich gezüchtete Arbeitstiere und Bodyguards. Die Little Sisters sind hingegen ebenfalls genetisch manipulierte kleine Mädchen, die ständig auf der Suche nach herumliegenden Leichen sind, um ihnen Blut abzuzapfen, welches sie in ihren Körpern zu ADAM umwandeln, einer Droge die weite Teile der Bevölkerung in die Sucht getrieben hat. Allerdings spielt man keinen gewöhnlichen Big Daddy, sondern einen Prototypen namens Delta, der wesentlich agiler unterwegs ist als seine tumben Nachfolgeversionen.
Nun ja, das Spiel beginnt mit dem Intro, welches zeigt wie unser alter Ego im noch weitestgehend intakten Rapture mit unserer Little Sister „Eleanor“ unterwegs ist um Leichen „abzuernten“ als wir von ihrer leiblichen Mutter, der Psychologin Sofia Lamb, in einen Hinterhalt gelockt werden. Mittels eines fiesen Tricks werden wir dazu gebracht uns selbst mit einer Pistole in den Kopf zu schießen, was uns ins Koma fallen lässt.
10 Jahre später wachen wir aus einem unerfindlichen Grund aus dem Todesschlaf im mittlerweile völlig heruntergekommen Rapture wieder auf. Aufgrund der genetischen Programmierung ist dabei unser obersters Ziel zu unserer Little Sister zu gelangen. Hier übernimmt der Spieler dann die Kontrolle.

Gameplay

Bioshock 2 ist in erster Linie ein Egoshooter mit Rollenspielelementen. Nicht so komplex wie System Shock 2Weitere Infos oder Deus ExWeitere Infos, aber doch tiefgründer als der normale 08/15 Shooter. Das Leveldesign ist dabei zwar im Prinzip linear, aber gleichzeitig auch so verwinkelt angelegt, dass es nicht so stark auffällt, zumal es an nahezu jeder Ecke was zu entdecken gibt. Eine große Rolle spielen hierbei für das Storyverständnis wieder die Tonbandaufnahmen, die den Bewohnern von Rapture quasi als Tagebuch dienten und so manch interessante kleine Geschichte zu erzählen haben.
Recht schnell stellt sich heraus das „unsere“ Little Sister am gegenüberliegenden Ende der Stadt festsitzt und der Weg dahin ist lang und steinig. Sofia Lamb hat sich mittlerweile zur Diktatorin über das dahingammelnde Rapture ausgerufen und hetzt Splicer gegen uns auf. Splicer, das sind die durch übermäßigen ADAM-Konsum mutierten und wahnsinnig gewordenen Drogenjunkies, welche mittlerweile 99% der Gesamtbevölkerung Raptures ausmachen. Die restlichen normalgebliebenen Menschen entpuppen sich dabei wie im Vorgänger meist als Verbündete, die über Funk mit uns Kontakt aufnehmen. Mal sollen wir bei einem bestimmten Problem helfen, mal gibt es Tipps was zu tun ist, aber stets bleiben die NPCs außerhalb unserer physischen Reichweite.
Screen 1
Rapture hat auch schon mal bessere Tage gesehen.
Screen 2
Auch in Bioshock 2 muss man sich wieder mit Big-Daddys anlegen. Und das obwohl man selbst einer ist.
Screen 3
Das Hacking-Minigame. Rote Felder sind schlecht, grüne ok und bei den blauen gibt es einen Extrabonus.

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BioShock 2

Packshot
3D-Shooter
von Take 2
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCFebruar 2010
PS3Februar 2010
360Februar 2010

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Letzter Trailer zum Spiel

Trailer-Bild
Minervas Den (DLC) (1:16)

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