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Test: Silent Hunter 5

Schwerer Bug-Treffer für die U-Boot-Reihe
 Silent Hunter 5
Viel Aufsehen erregt Ubisoft derzeit durch die Einführung des Online-Zwangs für PC-Spiele. Neben Assassins Creed 2Weitere Infos ist auch der neueste Sprössling der U-Boot-Reihe Silent Hunter ein solcher Kandidat. Neben diesen negativen Schlagzeilen verspricht uns Ubisoft aber eine verbesserte Simulation inkl. dynamisch reagierender Gegner, bessere Physiksimulation und einem Novum: dem begehbaren U-Boot. Was euch auf den Feindfahrten im U-Boot VII der deutschen Kriegsmarine erwartet, erfahrt ihr hier.

Rauch gesichtet, Herr KaLeun!

Nachdem wir uns widerwillig einen Ubi-Account zugelegt haben, starten wir das Spiel und freuen uns auf spannende U-Boot-Jagden. Bevor es aber so richtig losgeht, wird dem Spieler aber erst mal mit dem Intro der Mund ordentlich wässerig gemacht. Das U-Boot wird durchgeschüttelt, die Gefechtsbeleuchtung geht an, der Alarm schrillt, Matrosen laufen durch das enge Stahlrohr, um an ihre Kampfstationen zu kommen und dann knallen die Wasserbomben. Ja, so haben wir uns das gedacht. Jetzt aber schnell weiter.
Die Einstellungen prüfen und erstmal eine Einführung spielen. Oh, ein Tutorial gibt es nicht. Na ja dann wird wohl alles in der ersten, der sieben unterschiedlichen Kampagnen erläutert. Wir sind auf einem dt. U-Boot, es ist 1939 und wir liegen vor der polnischen Küste als die Nachricht über den Ausbruch des Krieges eingeht. Nach kurzen einführenden Worten über Crew und das Bewegen an Bord des Schiffes sollen wir die ersten drei polnischen Schiffe versenken. Aber wie macht man das? Das Zielsystem, recht massiv geändert zum Vorgänger ist auch bei Automatik nicht sofort verständlich. Und auch das Handbuch, für eine Simulation sehr dünn, bringt nicht viel Aufschluss. Selbst die versprochene Tastaturbelegung ist dort nicht zu finden, stattdessen ausgedehnte Lebensläufe der Führungsmannschaft. Nicht so gut, also „Learning by doing“. Irgendwie schafft man es aber trotzdem und anschließend geht es nach Kiel, wo man das Kommando über sein erstes U-Boot vom Typ VIIa übernimmt.
Danach startet auch schon die erste Feindfahrt. Es geht durch den Skagerrak in die Nordsee zur britischen Ostküste, wo wir eine bestimmte Tonnage englischer Handelsschiffe versenken sollen. Auch in den späteren Kampagnen (die auch ins Mittelmeer oder den Atlantik führen) bekommt man diese Art Ziele. Aber auch militärische Ziele wie gegnerische Schlachtschiffe und Flugzeugträger müssen auf den Grund geschickt werden. Doch zunächst wird man auf Sparflamme in den Krieg eingeführt. Die gegnerischen Verbände sind schwach geschützt, die Flugzeuge ignorieren die eigene Anwesenheit, die Zerstörer geben leicht auf. Das hilft um sich einzuspielen, ersetzt aber keineswegs das fehlende Tutorial.
Neben den Kampagnen darf man auch in historischen Einsätzen sein Können unter Beweis stellen. Da wäre die Unterstützung für U-110, die Einfahrt in den Sankt-Lorenz-Strom, die Schlacht bei Narvik oder die Verteidigung der Bismarck. Auch im Mehrspieler im lokalen Netzwerk oder Online darf man mit bis zu acht Spielern auf die Jagd gehen. Als Wolfsrudel geht es darum eine feindliche Gruppe zu vernichten.

Ein lebendiges Schiff?

Als Kommandant darf man sich auf seinem Boot frei bewegen, mit seinen Führungsoffizieren reden, die verschiedenen Stationen besetzen, mit dem Deckgeschütz feuern und natürlich Befehle erteilen. Nach kurzer Zeit nervt aber das Rumgerenne, gerade an den Leitern verkantet man sich oft und kommt nicht gut vorwärts. Andere Schwächen treten auch schnell auf. Das Boot ist recht ruhig, kaum Bewegung, die Leute haben nicht viel zu erzählen und einige Befehle lassen sich nicht geben, weil offenbar keine Moral vorhanden ist, was der erste große Fehler in diesem Spiel ist. So lassen sich die Geschütze nicht automatisch besetzen und man muss meistens selbst Hand anlegen. Auch die Fähigkeiten, die man über die F-Tasten aktivieren kann, funktionieren meist nicht oder nicht richtig.
Enttäuschend auch der Gefechtszustand. Nachdem man dem 1WO den Befehl gegeben hat, passiert nichts. Kein Alarm, keine Kampfbeleuchtung, einfach nichts. Ein atmosphärischer Bruch ohne Gleichen. Das die Brückencrew bei Sturm mit dünnen Jacken auf dem Turm steht ist da noch das kleinste Übel. Da sah das Intro sehr viel besser aus, einfach enttäuschend. Und dann ist da noch eine Frage. Laut Beschreibung dienen 51 Seeleute auf dem Boot aber nach einer Durchsicht findet man nur etwa 25. Wo ist der Rest? Wo haben sie sich versteckt? Übrigens ein Schichtsystem, wie im Vorgänger gibt es nicht.
Screen 1
Auf in den Atlantik.
Screen 2
Unser 1WO in der Zentrale.
Screen 3
Das TAI wurde stark vebessert.
Screen 4
Ein Frachter wird zum Ziel.
Screen 5
Die Schäden werden realistisch dargestellt.

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Packshot
Marine-Simulation
von Ubisoft
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMärz 2010
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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