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Test: Warhammer 40.000: Dawn of War 2 - Chaos Rising
Das Chaos auf dem Vormarsch
Vor gut einem Jahr brachte relic seine Neuinterpretation des Warhammer 40k Universum. Statt Basenbau und Einheitenrekrutierung ging es nun um verschiedene Trupps, die es durch die Schlachten zu führen galt und die man mit allerhand Ausrüstung und Fähigkeiten ausstatten konnte. Der Tyraniden-Angriff ist vorüber und nun darf sich der Spieler gegen eine neue Gefahr behaupten.Eine neue GefahrVor vielen hunderten Jahren gab es eine weitere Hauptwelt der Space Marines, Aurelia. Doch ihre Lage am Rande von gefährlichen Warpstürmen wurde der einst so mächtigen Welt zum Verhängnis. Sie wurde in die Wirren von Raum und Zeit gerissen. Nun ist der Planet wieder zurück und sendet ein Space Marine Notsignal aus. Die altbekannte Truppe rund um Tarkus, Avitus, Thaddeus, Cyrus, Davian Thule und natürlich des Spielers Alter-Ego werden ausgesandt, um das Signal zu untersuchen. Doch sie treffen nur auf Verräter der imperialen Armee und alte Erzfeinde, die Chaos Space Marines.Die etwas mehr als 12 Missionen umfassende Kampagne bringt den Spieler nicht nur auf den Planeten Aurelia, sondern auch auf die bekannten Welten wie Meridian oder Calderis. Auch auf alte Feinde, wie Orks und Eldar, trifft man wieder, die auch ihren Anteil an der Geschichte haben. Die Kampagne ist dabei sehr abwechslungsreich gestaltet. Es müssen Stellungen genommen und verteidigt oder unter Zeitdruck eine Position erreicht werden. Dazwischen gibt es immer wieder Kämpfe gegen übermächtige Dämonen oder Kampfmaschinen und es müssen einige Nebenziele erfüllt werden. Natürlich muss man auch wieder gewisse Standardeinsätze absolvieren, die sich wiederholen, um zur nächsten Schlüsselmission zu kommen. Allerdings werden diese ganz gut in die Geschichte eingebettet. Auch die Vertonung der Dialoge in und zwischen den Einsätzen ist wieder sehr gut gelungen. Für unentschlossene Interessenten enthält Chaos Rising auch die Kampagne des Hauptspiels und den Mehrspieler-Modus „Der letzte Widerstand“, in dem man mit drei anderen Spielern Welle um Welle von Feinden aufhalten muss und seinen Charakter immer weiter aufwerten kann. Zur Wahl steht jetzt auch der Hexer der Chaos Space Marines. Daneben darf man aber auch wieder in den altbekannten Mehrspielermodi mit bis zu 6 Spielern antreten oder die Kampagne im Koop-Modus durchspielen. Verrückte MarinesDie neue aber altbekannte Fraktion der Chaos Space Marines ist jetzt enthalten und bringt frischen Wind ins Spiel. Allerdings nur als Gegner der Space Marines. Selber darf man sie nur in Mehrspieler-Partien oder im Gefecht spielen. Mit ihnen wurde auch die Korruption eingeführt, die durch das Nutzen bestimmter Fähigkeiten oder verfluchter Gegenstände steigt, und verschiedene, eher bösartige Fähigkeiten freischaltet. So verursachen die Marines mehr Schaden, wenn sie im Blutrausch sind oder gewinnen Lebensenergie durch das Töten von Gegnern. Mit jeder Stufe der Korruption erhalten die Trupps dabei jeweils ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Das hat aber auch Einfluss auf den Verlauf der Kampagne.Die Chaos Space Marines selbst bieten wieder ihre berühmt verrückten Hexer, die mit psionischen Fähigkeiten ausgestattet sind. Daneben gibt es natürlich die Marines, den „Schwere Waffen“ Trupp, einen Cybot und Panzerfahrzeuge sowie Zerfleischer und Zerschmetterer genannte Dämonen, die sich auch mal teleportieren können. Insgesamt ähneln sie den Space Marines, haben aber interessante Spezialfähigkeiten, wie Schutzschilde für Verbündete oder die Fähigkeit eine Einheit für einen Trupp Zerfleischer zu opfern oder eine Gruppe gegnerischer Einheiten zu beschwören, die für das Chaos kämpfen. Ansonsten beim AltenIm Großen und Ganzen spielt sich natürlich das AddOn wie das Hauptspiel. In Sachen Steuerung wurde nichts geändert, wobei das auch nicht unbedingt nötig war. Auch die neue Fraktion passt sich hier ganz gut in das Spielgeschehen ein. Man merkt allerdings, dass der Schwierigkeitsgrad der Einsätze angehoben wurde und auch gleich zu Beginn recht hoch ist. Neulinge sollten deshalb vorher die Hauptspiel-Kampagne spielen.Nervig ist allerdings, dass man während eines Einsatzes nur speichern kann, wenn man auch gleichzeitig das Spiel verlässt, wobei man andererseits im Kampagnenbildschirm wählen kann, ob man nur speichern, ins Hauptmenü und speichern oder gleich ganz aus dem Spiel und speichern will. Das ist allerdings nur ein kleiner Wermutstropfen im sonst sehr gut gelungenen AddOn. Auch in Sachen Grafik ist man auf derselben Stufe, wie im Hauptspiel. Allerdings sieht es immer noch sehr gut aus. Gerade die Feuergefechte sehen immer noch sehr gut aus und die Nahkampfanimationen mit den Kampfmaschinen, Monstern und den Soldaten bringen wieder Sci-Fi Atmosphäre pur. Auch die Vertonung unterstützt das. Explosionen, Waffenfeuer, Geschrei, Artillerie, einfliegende Landungskapseln und vieles mehr entfalten im Add-On eine große Wirkung. Untermalt wird das Ganze mit stimmungsvoller Musik, die auch nicht aufdringlich ist. |
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