Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: Grotesque Tactics Premium
Humor steht bei diesem Strategie-RPG an erster Stelle
Bereits seit Februar steht Grotesque Tactics auf der Webseite http://www.grotesque-game.de für 20 Euro zum Download bereit. Nun kommt die Premium Edition in die Läden, die mit einer durchgehenden Sprachausgabe, verbesserter Kamerasteuerung, sowie erweiterten Nebenmissionen aufwarten kann. Warum das Spiel seinen Namen alle Ehre macht, wird der folgende Test klären.Humorvolle StoryHauptcharakter Drake, hat ein gewaltiges Problem. Sein Heimatland wird von einer fanatischen Sekte namens „Dark Church“ angegriffen. Als kriegsgeiler Protagonist will er natürlich an vorderster Front die Invasoren zurückschlagen. Blöd nur, dass er die Aufnahmeprüfung des hiesigen Battalions versemmelt, und deshalb an den ruhmreichen Schlachten nicht teilnehmen darf. Für einen waschechten Emmo reicht das schon als Grund für einen Selbstmord, und so sucht Drake sich den erstbesten Killerpilz damit der ihm das Lebenslicht ausbläst. Doch nicht mal das gelingt, denn wie von Geisterhand erscheint der legendäre „Holy Avatar“, seines Zeichens Breitschwert schwingender Jungfrauenflüsterer mit Hang zu übertriebenen Geschichten, und macht aus den Killerpilzen leckeres Schwammerlgulasch. So beginnt eine abstruse, oder besser gesagt „grotesque“ Geschichte die einen gute 25 Stunden humorvoll unterhält.GameplayGrotesque Tactics zählt zum Genre der Strategie-RPGs. Das bedeutet, dass man das Geschehen aus einer isometrischen Perspektive serviert bekommt, die stufenlos dreh- und zoombar ist. Drakes Party, die nach und nach auf zehn Mitglieder erweitert wird, trottet in Echtzeit über den Kontinent, kommt es zu einer Feindberührung wird die Karte in Hexfelder unterteilt, und das Spiel schaltet in den Rundenmodus. Hier bestimmen die Attribute der Partymitglieder deren taktischen Spielraum. Wie es sich für so ein Spiel gehört, entscheidet die Ausnutzung der Geländebeschaffenheit und die richtige Positionierung der Einheiten über Sieg oder Niederlage.Da man praktisch in allen Gefechten gegen eine Übermacht antritt, muss das Potential der eigenen Charaktere bestmöglich ausgeschöpft werden. Candy und Mandy, zwei wehrhafte Jungfrauen, die äußerst geschickt mit Pfeil und Bogen umgehen können, haben eine hohe Beweglichkeit, halten aber leider nur wenig physischen Schaden aus. Holy Avatar, breitschultriger Paladin, fühlt sich hingegen im direkten Nahkampf am wohlsten. Jede der zehn Figuren hat ihre eigenen Charakterfähigkeiten, im Spiel Obsessionen genannt. Hat sich der Obsessionsbalken gefüllt, bekommt man manch skurill anmutende Aktion zu sehen. Drake hält dann schon mal eine motivierende Ansprache, während Holy Avatar umstehende Charaktere mit seinen Geschichten einschläfert. Die obligatorischen Erfahrungspunkte werden jedem Charakter sofort nach Ausführung der entsprechenden Aktion gutgeschrieben. Derjenige, der einem Ungeheuer den tödlichen Schlag versetzt, bekommt eine Extraportion EPs. Erreicht ein Partymitglied den nächsten Level, hat der Spieler keinen Einfluss welche Skills gesteigert werden. Dieses „Feature“ ist auch der größte Kritikpunkt: Die Charakterentwicklung läuft komplett automatisch ab, und damit auch am Spieler vorbei. Einerseits erhöht das die Zugänglichkeit, jene Spieler die aber gerne volle Kontrolle über ihre Charaktere haben, werden sicherlich abgeschreckt. Nach einigen Levelaufstiegen bilden sich bei jeder Figur Spezialmanöver heraus. Diese sind an eine eigene Anzeige gekoppelt und können in der Regel zwei- bis dreimal pro Schlacht ausgeführt werden. Auch hier gilt es genau abzuschätzen, wie und wann man diese einsetzt, da sie richtig verwendet enorme taktische Vorteile bringen können. Das DrumherumVon technischer Seite gesehen, gibt es bei Grotesque Tactics keinen Grund zu klagen. Das Spiel läuft stabil, zeigte keinerlei Bugs und lässt sich auch mit gemäßigten Hardwareanforderungen flüssig spielen. Bedenkt man, dass das Spiel von einem kleinen Entwicklerteam mit niedrigem Budget stammt, traue ich mich zu sagen, es schaut überraschend gut aus. Die Landschaft wurde mit Liebe zum Detail konzipiert und belebt. Überall entdeckt man kleine Details, die zum Schmunzeln einladen.Die Vertonung ist ebenfalls gelungen und leistet sich keine Peinlichkeiten. Im Soundbereich dominieren klassische Orchesterklänge, die unaufgeregt die jeweilige Situation untermalen. Hin und wieder wünscht man sich etwas mehr Dynamik, im großen und ganzen unterstützt die Musik aber die humorvolle Präsentation recht gut. Die Story ist gespickt mit Anspielungen und Überzeichnungen bekannter Spielehits. Zelda Veteranen, Final Fantasy Liebhaber sowie Herr der Ringe Kenner, werden humortechnisch bestens bedient. Der Humorbogen wird zwar hin und wieder überspannt, da aber sehr viele Pointen sitzen sieht man darüber gerne hinweg. |
Ähnliche Tests
64%
Grotesque Tactics Premium

| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMORPG MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||










