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Test: StarCraft 2
Eine Echtzeitstrategie–Offenbarung?
1998 erschuf Blizzard mit Starcraft , dass bis dato beste Echtzeitstrategiespiel mit drei perfekt ausbalancierten Parteien, den Terranern, Zerg und Protoss. 12 Jahre danach geht es in die nächste Runde. In drei Teilen, jeweils einer für jede Gruppierung, darf man die Geschichte im Blizzard-eigenen SciFi-Universum weiterspielen. Ist der Hype rund um die Neuauflage eines alten Klassikers berechtigt?Der Krieg geht weiterNach vier Jahren Abstinenz ist für Jim Raynor die Zeit zum Aufruhr gegen seinen einstigen Verbündeten Imperator Mengsk gekommen. Als Anführer seiner eigenen Privat-Piraten-Armee ist er immer auf der Suche nach neuen Auftraggebern und nebenbei kämpft er für die Revolution. Aber auch die alten Schatten seiner Vergangenheit holen ihn wieder ein. Die Königin der Klingen, seine alte Freundin Sarah Kerrigan, die von den Zerg umgewandelt und zur Anführerin der Zerg geworden ist, will ihren Plan zu Ende bringen.In 26 Szenarien darf der Spieler sich durch eine recht wendungsreiche Kampagne kämpfen und trifft dabei auf alte Bekannte und neue Verbündete. Dabei zeichnet sich Starcraft 2 gerade durch die Zeiträume zwischen den Einsätzen aus. Aufwändige Animationssequenzen und Renderings, die bis ins letzte Detail lokalisiert und mit guten Sprechern ausgestattet wurden, erzählen eine interessante und auch witzige Science-Fiction Geschichte. An Bord der Hyperion gibt es aber nicht nur schöne Zwischensequenzen zu sehen. Auf der Brücke, in der Schiffsmesse, dem Labor und dem Arsenal gibt es jede Menge Aktivitäten. So kann man sich die neuesten Nachrichten von und mit Donny Vermillion ansehen, mit den anderen Charakteren sprechen, Upgrades für die Truppe kaufen, forschen, Söldner anheuern oder einen Arcade-Titel namens „Lost Viking“ spielen. Die meisten Dialoge sind dabei vertont und nur selten gibt es nur einen Text. WahlmöglichkeitenDen nächsten Einsatz kann der Spieler dann über die Brücke auswählen, wobei man meistens die Wahl zwischen unterschiedlichen Zielen hat. Das besondere hier: Während der Kampagne schaltet man mit jedem Einsatz mehr Einheiten und Gebäude frei, wobei die Einheiten je nach Auftrag unterschiedlich sind. Wann man welche Einheit benötigt und freispielt, liegt also in der Hand des Spielers.Genauso geht es mit den Entscheidungsmöglichkeiten weiter. Die hart verdienten Credits darf man nämlich beispielsweise im Arsenal für Erweiterungen der Einheiten und Gebäude ausgeben oder durch Forschungsprojekte speziell für Zerg oder Protoss angepasstes Equipment entwickeln. In kleinen Videos kann man dann auch gleich sehen, welche Auswirkungen diese haben. Außerdem kann man sich mit Söldnern in Verbindung setzen. Mit der Zeit bieten sich immer mehr Gruppierungen an, die man über das Söldnerquartier im Gefecht zu Hilfe holen kann. Jede Gruppierung bietet eine andere Einheit aus dem Repertoire der Terraner an, allerdings sind sie stärker und widerstandsfähiger als die Einheiten aus eigener Produktion. Auch in der Story darf man sich später noch entscheiden und unterschiedliche Pfade einschlagen. All diese Dinge zusammen mit den Zwischensequenzen, deren guter Vertonung und vielen anderen Kleinigkeiten sorgen für eine sehr dichte Atmosphäre und regen zum wiederholten Spielen an. Selten gibt es ein Spiel, das den Spieler so gut in seine Welt zieht. |
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