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Test: Victoria 2
Es geht immer noch komplexerNachdem Hearts of Iron eine Neuauflage mit der neuen Engine namens "Clausewitz" bekommen hat, ist nun auch Victoria dran, womit die nächste Generation der Vorzeige-Strategiespiele von Paradox fast komplett wäre. Wie im Vorgänger geht es in Victoria in die Zeit des Kapitalismus, der Kolonialisierung und der politischen Umbrüche. Ob die Lücke zwischen Europa Universalis und Hearts of Iron wieder gut gefüllt wurde, erfahrt ihr hier.Vom Viktorianische Zeitalter bis zum ImperialismusBeginnend mit den 1830er Jahren brach auf der Welt das Viktorianische Zeitalter an, das vor allem durch die Industrielle Revolution und das Streben vieler Nationen nach Kolonien geprägt war. Und genau das setzt der Spieler ein. Wie in den Schwesterspielen darf man eine von über 200 Nationen der Erde wählen und sie zum Ruhm führen.Das Ziel in diesem Echtzeitstrategiespiel ist hier schwer zu bestimmen. Das liegt nämlich in der Hand des Spielers. Neben der Eroberung der Welt kann man sich auch einfach auf die Modernisierung des Landes und die Zufriedenheit aller Bevölkerungsgruppen konzentrieren. Eine vorgegebene Geschichte sucht man vergeblich. Allerdings trifft man auf unterschiedliche Ereignisse, die ähnlich stattgefunden haben. Als Beispiel wäre hier der amerikanische Bürgerkrieg oder der Deutsch-Französische-Krieg zu nennen. Der Ausgang ist aber auch hier offen. Wie HoI3 oder EU3 bietet Victoria 2 ebenfalls einen hohen Wiederspielwert. Das wird auch durch den Mehrspielermodus wieder unterstrichen, in dem man mit mehreren Spielern eine Nation steuern kann. Wenn Paradox dann auch die Speicherstand-Exportfunktion für HoI3 fertigstellt, wird Victoria noch viel interessanter. WarenwirtschaftDie Zufriedenheit der Bevölkerung ist ein ziemlich wichtiger Faktor in Victoria 2, der wiederum durch viele Faktoren beeinflusst wird. Farmer, Arbeiter, Aristokraten, Soldaten, Offiziere und viele mehr wollen, dass ihre Interessen vertreten und sie mit den unzähligen Waren versorgt werden. Diese werden in Fabriken gebaut, die man entweder selber errichtet oder durch Unternehmer gebaut werden, das hängt von der staatlichen Wirtschaftspolitik ab. Insgesamt hat man weniger direkten Einfluss auf seine Bevölkerung. Sie entwickeln sich selbst weiter und steigen dadurch auf. Aber nur wenn sie glücklich sind. Ansonsten können sie auch in andere Länder abwandern.Auf der anderen Seite muss man immer für Einnahmen sorgen. Steuern können aber wieder Unzufriedenheit auslösen, da sich die Leute nicht mehr mit den Waren eindecken können, die sie haben wollen. Auch politisch-wirtschaftliche Verflechtungen müssen beachtet werden. Es sich mit dem größten Produzenten von Weizen zu verscherzen, wenn man selbst keinen Weizen hat, ist eher eine schlechte Idee. |
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