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Test: Divinity 2: Flames of Vengeance

Wer das Hauptspiel mochte (und noch aufs verdiente Happy End wartet), kommt um das Addon kaum herum.
 Divinity 2: Flames of Vengeance
In Divinity IIWeitere Infos wurde der Held (und damit auch der Spieler) auf gemeinste Weise um sein wohlverdientes Happy End betrogen, was vielerorts für Enttäuschung oder gar Entrüstung sorgte. Falls ihr nicht wisst, wovon ich spreche, lest am besten noch nicht weiter und erlebt es lieber selbst – Flames of Vengeance setzt die Geschichte des Hauptspiels fast nahtlos fort und gleich wird gespoilert.

Nächster Versuch

Der teuflische Damian und seine durch List und Tücke (beziehungsweise hinters Licht Führen des Hauptdarstellers) wiedererweckte Gefährtin Ygerna lachen sich ins Fäustchen: Während ihre Schergen weite Teils Rivellons in Schutt und Asche legen, ist der Protagonist in einem Kristall gefangen wie ein Insekt im Bernstein – nur nicht so tot. Als sich die Gelegenheit zur Flucht bietet, lässt sich der Drachenritter das natürlich nicht zweimal sagen. Auch wenn der unerwartete Befreier mehr als zwielichtig daherkommt und nicht gerade aus purer Nächstenliebe handelt. Die Zeit der Rache ist gekommen! Und endlich hat man die Hoffnung auf einen vernünftigen Abschluss...
Schauplatz des Coming Backs ist die belagerte Stadt Aleroth, an deren Himmel es heiß hergeht, während die Bewohner sich teils für die letzte Verteidigung rüsten, teils aber auch einfach noch ihren gewohnten, oftmals ziemlich schrägen Alltag fortführen.
Als Spieler kann man vor Beginn des Abenteuers sein Alter Ego aus dem Hauptspiel importieren, muss dazu aber vom letzten Savegame aus den entsprechenden Rest von Divinity II erneut absolvieren. Alternativ lässt sich, mit den gewohnten optischen Einstellungen, ein neuer Star auf Level 35 erschaffen. Ungeduldige greifen dabei auf vorgefertigte Klassen zurück, bei denen Werte und Fertigkeiten passend verteilt sind, ansonsten können all die vielen Punkte aber auch nach Gutdünken eingesetzt werden.
Bei Nichtgefallen geht man notfalls später einfach wieder zu einem Ausbilder, um die Skills gegen Bezahlung zu „entlernen“ und neu auszuwählen.
Apropos Fähigkeiten - das Addon macht hauptsächlich höhere Levels der bisherigen erreichbar, an der Auswahl hat sich nicht viel getan. Aber die passiven und aktiven Kniffe für die teils hektischen Auseinandersetzungen waren ja vorher schon angenehm vielseitig.
Mangels gesammelter Ausrüstung startet ein Neuling übrigens mit ausreichend Gold für erste Shoppingtouren zwecks Beschaffung einer Grundausstattung. Und den Rest klaubt man natürlich eh aus Beutesäckchen und Truhen. Prächtige Rüstungen und beeindruckende Waffen sind da relativ selten, gerade Accessoires wie verzauberte Ohrringe oder Werte-steigernde Veredelungen fürs Schmieden in Ausrüstungsslots lassen sich jedoch massenhaft entdecken.

Der Monster-Mob lässt nicht locker

Skelette, Zombies, Dämonen, Gauner, Magier und andere nicht allzu intelligente Übeltäter bevölkern die Gassen und geben häufig nicht dauerhaft den Geist auf. Sie respawnen hier nicht nur nach dem Verlassen eines Gebiets, sondern meist schon, sobald man bloß um eine Ecke gebogen war. Da kann man gerade als Nahkämpfer bisweilen in Bedrängnis geraten, zumal der Schwierigkeitsgrad erneut nicht wirklich ausbalanciert ist (egal für welche der drei Stufen man sich entscheidet).
Dank freier Speicherfunktion, auch mitten im Kampfgetümmel, lässt sich aber alles bewältigen und nebenbei sammelt man natürlich kräftig Erfahrung. Weniger komfortabel ist leider immer noch das Kartenmaterial ausgefallen. Quest-Geber sind so beispielsweise trotz überschaubarer Spielumgebung nicht gleich wiederzufinden – ich zumindest wusste nach ein paar Stunden z.B. nicht mehr, wer denn eigentlich dieser Augustus war, dem ich jetzt meine Erfolgsmeldung zu überbringen hatte.
Screen 1
Wartet nur, euch wird das Grinsen bald vergehen!
Screen 2
Ich bin ein Held, lasst mich hier raus!
Screen 3
Über Aleroth tobt der Luftkampf, unten gibt’s eine frisch auf Hochglanz polierten Look
Screen 4
Der Hauptmann versucht, seine Leute zu motivieren
Screen 5
Das Kampfgeschehen wird wieder gern etwas hektisch

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Divinity 2: Flames of Vengeance

Packshot
Rollenspiel
von dtp
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCJuli 2010
360November 2010
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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