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Test: Lost Horizon
Auf der Fährte von Indiana Jones und Co.
Mit Lost Horizon überbrücken Animation Arts die Zeit bis zum Erscheinen des dritten Teils der Geheimakte -Reihe. Diesmal begibt man sich allerdings noch stärker auf die Fährte von Adventure Ikonen, wie Indiana Jones, Allan Quatermain oder Jack Colton. Gerade der Archäologe mit Hut und Peitsche scheint es den Entwicklern besonders angetan zu haben, da musikalische Untermalung, Reisesequenzen und Gegnerprofil genau in dessen Schema passen würden.Auf der Suche nach ShambalaWir befinden uns im Jahr 1936. Fenton Peddock, ein ehemaliger Offizier der British Army, der unehrenhaft entlassen wurde, fristet sein Leben als selbstständiger Pilot, Schmuggler und Mann für heikle Aufträge in Hongkong. Während die Triaden ihn gerade noch zu Fischfutter verarbeiten wollen, stolpert er mir nichts, dir nichts in ein Abenteuer von ungeahnten Ausmaßen.Auf der Suche nach einem verschollenen Freund aus Militärzeiten, trifft er in Tibet auf eine Nazi-Expedition, die nach nichts geringerem als dem geheimnisvollen Shambala suchen, um die dort gefesselten Kräfte für sich nutzbar zu machen. Es steht natürlich völlig außer Frage, das unser Held diesem Treiben Einhalt gebieten muss, nicht zuletzt da er auch nur so seinen Freund Richard finden und retten kann. Altbekannte SteuerungWer bereits eines der Geheimakte-Adventures auf der heimischen Festplatte hatte, wird schnell mit der Steuerung des Spiels zurechtkommen. Per Linksklick lenken wir Fenton durch die Spielwelt oder interagieren mit dieser, sofern das kontextspezifisch möglich ist. Mit der rechten Maustaste lassen sich Objekte betrachten, sowie Dialoge und Cutscenes überspringen.Das Inventar, in das eingesammlte Gegenstände wandern, befindet sich am unteren Bildschirmrand und wird wie in Geheimakte 2 im Widescreen Modus dynamisch ein und ausgeblendet. Dadurch bleiben die Ansichten der Örtlichkeiten unabhängig des Monitorformates erhalten, währen die Fläche bestmöglich genutzt wird. Leider funktioniert das nur bei 4:3 und 14:9 Formaten, bei 16:9 muss man immer mehr oder minder breite schwarze Streifen am Bildschirmrand in Kauf nehmen.RätselkettenDie Rätsel erstrecken sich von Dialogrätseln, über Kombinationsknobeleien bis zu Maschinenrätseln. Hin und wieder hat man mehrere Alternativen um ans Ziel zu kommen, was jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf die Story hat. Der Schwierigkeitsgrad ist recht moderat, was einem kontinuierlichen Handlungsablauf geschuldet ist. An ein paar Stellen kann man sogar wählen welchen Schwierigkeitsgrad man für einzelne Rätsel vorzieht.In der Regel sind die Rätsel logisch und lassen sich mit ein wenig Nachdenken und ausprobieren meistern. Größte Schwierigkeit ist oftmals, dass man zwar die richtige Idee hat, aber ein kleines Detail übersieht, oder sich etwas in der Umgebung geändert hat, das einem nicht auffallen will. Hin und wieder müssen auch zwei Charaktere in Kooperation gesteuert werden. Im letzten Kapitel wird das sogar auf zwei Zeitebenen durchgeführt, was mich unweigerlich an den Adventure Klassiker Day of the Tentacle erinnerte, auch wenn die Rätsel nicht ganz so abgedreht sind. |
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