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Test: Lionheart: King's Crusade
Kreuzzug mit (Löwen-)herz
Nachdem Neocore mit King Arthur – The Roleplaying Wargame einen Ausflug in die britische Mythenwelt inklusive Zauberei machte, geht es nun wieder zu den Wurzeln von Crusaders – Thy Kingdom Come . In Lionheart: Kings Crusade geht es, wie der Name schon sagt, wieder um die Kreuzzüge. Bekannte Elemente aus den beiden Vorgängern wurden zusammengefasst, um ein neues Spiel zu bilden. Ob sich das auch als gut erwiesen hat, erfahrt ihr hier.Löwenherz oder SaladinLionheart ist wie seine Vorgänger eine Mischung aus Echtzeitstrategie und rundenbasierter Strategie, die man am besten mit Medieval 2: Total War vergleichen kann. Hier ist der rundenbasierte Teil aber deutlich schwächer ausgefallen. In zwei Kampagnen auf Seiten der Kreuzfahrer unter Richard Löwenherz und den Sarazenen unter Saladin, erlebt der Spieler die Geschichte des dritten Kreuzzugs von 1189 in jeweils 16 starren Missionen, die man einer nach der anderen spielen muss. Dabei trifft man nur selten auf Überraschungen. Lediglich einige Ereignisse, in denen man die Wahl hat, welchen Vorteil man erhalten möchte, sorgen für etwas Abwechslung. Der Weg ist vorgeschrieben: Als Kreuzfahrer erobert man zunächst das gelobte Land, um es dann als Saladin wieder zurückzuerobern. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei von Einsatz zu Einsatz und wird auch durchaus fordernd. Ein Tutorial gibt Anfängern das nötige Wissen für das Management der Armee und den Kampf.Neben der Kampagne darf man sich in Einzelspielerszenarien oder im Mehrspieler mit dem Computer oder einem anderen Spieler messen. Auch dieser Modus erinnert stark an den Gefechtsmodus der Total War Reihe. Allerdings darf man zwischen verschiedenen Modi wählen. Das Ziel darf das Vernichten der gegnerischen Armee oder auch die Eroberung strategische Punkte sein. Letzteres ist auch der integrale Gegenstand einer jeden Mission. Die Steuerung dieses Bereiches funktioniert recht gut. Einzig die Auswahl von Einheiten und das Fehlen einer Speicherfunktion für den Gefechtsmodus fallen negativ auf. The Roleplaying CrusadeIm Strategiemodus werden nicht nur neue Regimenter mit Gold rekrutiert, sondern selbige auch aufgewertet. Durch die Kämpfe erlangen die Einheiten Erfahrung und steigen auf. Die erworbenen Fähigkeitspunkte können dann auf Angriff, Verteidigung, Geschwindigkeit usw. verteilt werden. Auch Spezialfähigkeiten, die im Kampf kurzzeitig aktiviert werden können, können so freigeschaltet werden. Damit hört es aber noch nicht auf. In den Schlachten sammelt man auch Gegenstände auf, die dort zufällig auftauchen. Das können Reliquien, Waffen, Rüstungen oder Tränke sein. Diese kann man zusätzlich auf die Regimenter verteilen, was ihren Kampfwert erhöht. Einzelne Regimenter werden dadurch so wichtig, dass ihr Verlust im späteren Verlauf der Kampagne kaum kompensiert werden kann, da auch die Missionen zunehmend fordernder werden und frische Einheiten kaum eine Chance haben. |
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