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Test: Emergency 2012
Der Kampf der Hilfsorganisationen geht in die fünfte Runde
Emergency 2012 ist der mittlerweile vierte Aufguss der Reihe um Katastrophen-Einsätze. Im großen und ganzen ist alles beim alten geblieben, es gibt allerdings ein paar marginale Änderungen zum Vorgänger Emergency 4 , die durchaus den einen oder anderen interessieren dürften. Besonders bleibt zu vermerken, das die Deluxe Edition des Spiels ein paar Extras bietet, die in der Standardversion originär nicht enthalten sind.SpielmodiDas Spiel ist wieder ein Echtzeit-Strategiespiel, mit einem gewissen Simulationscharakter. Es werden verschiedene bekannte Spielmodi unterstützt: Freies Spiel, Kampagne und Multiplayer.Freies Spiel und Multiplayer sind noch einmal untergliedert in Endlosspiel und Herausforderung, die in einem begrenzten fiktiven Stadtgebiet ablaufen, wo zufällig Ereignisse generiert werden, die den Einsatz bestimmter Kräfte erfordern. Es gibt drei, bzw. bei der Deluxe Edition vier Stadtszenarien, aus denen man auswählen kann. So hat man bei den drei Standardvarianten mit jeweils unterschiedlichem Klima (Sturm, Kälte oder Hitze) zu kämpfen, was sich auch auf die Zufallsereignisse auswirkt. Man unterhält wieder eine Rettungswache unter deren Dach alle vier Organisationen (Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, THW) untergebracht sind. Pro Organisation stehen verschiedene Fahrzeuge zu Verfügung, die wiederum mit einer zum Teil variablen Besatzung losgeschickt werden können. Vor Ort müssen dann die Einsatzkräfte und –mittel koordiniert werden, was eine gehörige Portion Mikromanagement erfordert. Nach wie vor muss man Einheiten(gruppen) Schritt für Schritt befehligen, nur wenige Aufgaben übernehmen die Einheiten automatisch. Insbesondere die Ausrüstung muss gezielt ausgewählt werden. Der Unterschied zwischen Endlosspiel und Herausforderung liegt darin, dass bei letzterem mit zunehmender Spieldauer der Anspruch steigt. So können immer mehr Einsätze parallel laufen, bzw. die Frequenz der Zufallsereignisse wird höher. Die Kampagne hingegen besteht aus 12 Einzelmissionen, die in realen Umfeldern angesiedelt sind. Die Deluxe Edition bietet noch drei zusätzliche Szenarien. Im Unterschied zu Emergency 4 sind diese Missionen nicht in das Tagesgeschäft, wie beim Freien Spiel eingebettet, sondern stehen wirklich losgelöst da. Auch das Nachfordern von Einheiten ist dort nicht mehr nötig, bzw. möglich – man muss mit einer vorgegebenen Anzahl von Kräften zurecht kommen. Die Missionen sind allerdings zum Teil recht abstrus und befassen sich mit mehr oder minder fiktiven Katastrophen, wie sie auch gerne mal in Fernsehfilmen von bestimmen Privatsendern aufgegriffen werden. Vom Einsturz des Eiffelturms, über eine postapokalyptische Hitzewelle in Berlin, bis zum Zusammenbruch des Matterhorns ist alles dabei. |
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70%
Emergency 2012

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