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Test: Need for Speed Hot Pursuit
Mit neuem Entwickler und altem Konzept zurück zum Glanz früherer Tage?
Im 1998er Need-for-Speed-Jahrgang hatte EA Teil 3 namens Hot Pursuit am Start, bei dem sich Raser und Polizei harte Duelle lieferten. 2010 scheint nun für EA die Zeit reif, wieder Cops gegen Raser antreten zu lassen. Der Name Need for Speed Hot Pursuit bleibt dabei gleich, nur die Entwickler wurden gewechselt. Criterion Games, bekannt durch die exzellente Burnout -Reihe, bekam den Zuschlag. Beliebtes, klassisches Gamplay, ein Name mit Tradition und ein erfahrenes Entwicklerteam - was soll da noch schief gehen?Need for Speed BurnoutDie Strecken vorbei an verschneiten Berglandschaften, mitten durch dichtbewachsene Wälder oder entlang nach Wasser ächzenden Wüstenlandschaften könnten im Grunde auch als Umland von Paradise City aus dem letzten Criterion-Titel Burnout Paradise durchgehen. Doch genau die Umgebungen wurden extern von DICE entwickelt. Sei's drum, per „Freie Fahrt“ lässt sich das Areal erkunden, um so sinnvolle Abkürzungen (oder auch Umwege) in Ruhe auszukundschaften. Zu mehr taugt dieser Cruiser-Modus aber leider nicht. Es findet keinerlei Interaktion mit der Umwelt statt. Schade, das war in Burnout Paradise deutlich besser gelöst. Vielmehr werden die Rennen der Doppel-Karriere (Cop oder Racer) von ein und derselben Übersichtskarte aus gestartet. Hier findet man Event-Hotspots für Raser, als auch für Cops. Dadurch kann man jederzeit zwischen den beiden Karrieren hin und her switchen. Im Spielverlauf erhöht man durch ein Punktesystem, das man u.a. durch Siege, Festnahmen oder unfallfreien Fahrstil auffüllt, seinen Cop-Rang, sukzessive seine Raser-Fahndungsstufe. Um so höher der Level, um so bessere Wagen bekommt man, mit denen man dann wieder neue Strecken befahren darf - man kennt das ja. Allerdings hinkt das System: So bekommt man etwa als Lohn einen schicken, neuen Flitzer, darf ihn aber gar nicht nutzen, da man dafür noch nicht die passende Wagenklasse freigeschaltet hat. Ärgerlich! Das ist ein Gefühl, als ob man Weihnachten ein Carrera-Rennauto bekommt, die Autobahn dazu aber erst zu Ostern. Volle RammattackeZumindest vom Papier her wartet das Spiel mit abwechslungsreichen Events auf. So können Raser an „Rennen“ gegen andere Raser teilnehmen. Fährt man nur gegen einen Raser hat man schon den nächsten Modus namens „Duell“. Ach, und fährt man ganz allein, ist das ein „Zeitfahren“ bei dem man allerdings für Unfälle aller Art mit Zeitstrafen belegt wird. Allein gegen viele Cops heißt „Hetzjagd“ und viele Racer gegen viele Bullen nennt sich „Hot Pursuit“. Als Cop wird man hin und wieder noch zum „Schnelleinsatz“ gerufen. Im Grunde nur ein verkapptes Zeitfahren allein auf der Strecke gegen die Uhr samt Zeitstrafen. „Interceptor“ ist dann aber mal wirklich was ganz anderes. Hier geht es als Cop ohne festgelegten Kurs auf Raserjagd.Damit das Ganze noch den richtigen Pfiff bekommt, gibt’s neben dem üblichen Nitro-Boost, je nach Rennart und mehr oder weniger begrenzt noch Sonderfunktionen. So können die Cops per Knopfdruck Straßensperren anfordern oder gar Helikopter samt Krähenfüße-Abwurf rufen. Dafür haben die Raser einen extra Turbo und ein Störsignal, was wiederum die Kommunikation der Cops und damit deren Power-Ups für kurze Zeit lahm legt. Beide haben Krähenfüße an Bord, die zum richtigen Zeitpunkt nach hinten abgeworfen werden können. Dazu kommt noch ein EMP, das anvisierte Gegner in Front für kurze Zeit blockiert. Letzteres funktioniert nur, wenn man nah genug am Gegner dran bleibt. Die beste Waffe ist aber immer noch die gute alte Rammattacke. Immer schön voll in die Karre rein oder den Gegner einfach in den Zivilverkehr gedrängt. Dann macht es ordentlich kra-wumm und man kann genüsslich den Rest der Strecke vorn weg fahren. Denkste! Dank Gummiband-KI holen die Gegner irrwitzig schnell auf und die Sache geht von vorne los. Zumindest so lange bis deren Schadensanzeige gen Null geht. Doch Vorsicht: Auch das eigene Auto ist nicht unkaputtbar und man muss bei Totalschaden das Rennen schlimmstenfalls nochmal starten. |
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USK-Freigabe ab 12 Jahren
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