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Test: Cities in Motion
Ein neues El Dorado für Verkehrs-Manager?
Mit Cities in Motion bringt Colossal Order aus Finnland ein ambitioniertes Projekt auf den Markt, das sich an den Klassiker Der Verkehrsgigant anlehnt. Wir hatten Gelegenheit eine finale Version zu spielen, und klären auf.AuswahlmöglichkeitenDas Hauptmenü bringt die üblichen Tugenden zum Vorschein: Neben den Grafik- und Soundoptionen gibt es ein Tutorial, den klassischen Sandboxmodus, den immer gern gesehenen Kampagnenmodus sowie zwölf voneinander unabhängige Szenarios. Um bestmöglich in das Spiel zu starten, war meine erste Anlaufstelle das Tutorial. Für dieses sollte man sich eine gute Stunde Zeit nehmen. Leider wird man nur über Textboxen in das Spiel eingeführt, die sind aber eingängig formuliert und relativ kurz gehalten, von daher hemmt das Lesen den Spielfluss nicht zu sehr. Die Kampagne fasst einzelne Szenarios in einer Rahmenhandlung zusammen. Eigentlich überflüssig, da die zwölf separaten Missionen qualitativ klar besser sind, und mehr Abwechslung bieten. So darf man zum Beispiel ein soeben wiedervereinigtes Berlin unter Verwendung vorhandener Verkehrswege mit neuen Transportmitteln ausstatten.GameplayIm Sandkastenmodus bekommt man dann die volle Breitseite an Möglichkeiten zu sehen. Es wird eine Großstadt (Wien, Helsinki, Berlin oder Amsterdam) geboten, die quasi ohne Verkehrsinfrastruktur daherkommt. Zwar sind Straßen und Gehwege vorhanden, öffentliche Transportmöglichkeiten müssen aber erst vom Spieler sinnvoll und wirtschaftlich platziert werden. Dabei sind die verfügbaren Städte in ihrer Anlage höchst unterschiedlich. Zum Beispiel stellt Wien mit seiner engen Altstadt gänzlich andere Herausforderungen als Amsterdam mit seinen zahlreichen Grachten.Alles steht und fällt in diesem Spiel mit der Entwicklung von effizienten Verkehrswegen. Hierbei wird zuerst die Route festgelegt. Mit wenigen Klicks werden Haltestellen in Fahrtrichtungen platziert, ein Verkehrsmittel gekauft und der Route zugewiesen, und die Linie in Betrieb genommen. Keine zwei Sekunden später rollen meine beiden Busse auch schon los, und nehmen die ersten Fahrgäste auf. Diese sind aber durchaus anspruchsvoll und mokieren sich schnell darüber, dass ihnen die Wartezeit an den Haltestellen missfällt. Also wird die Buslinie gestrafft, es werden mehr Haltestellen platziert, und ich überlege auch, einen dritten Bus in die Linie zu integrieren. Schließlich haben die Entwickler ein Rufsystem eingebaut, was mich als Spieler immer wieder anhält, die Bedürfnisse meiner Fahrgäste genau im Auge zu behalten, denn je schlechter der Ruf meines Transportunternehmens, desto weniger Kunden wollen meinen Service nutzen. So weit sollte man es tunlichst nicht kommen lassen, denn einmal in den Miesen hilft nur mehr ein Kredit bei der Bank. Jede Aktion will also gut überlegt sein, denn im Nachhinein auszubessern bedeutet im Spiel immer einen finanziellen Mehraufwand. Je weiter das Spiel fortschreitet, desto größer werden die Städte, und desto umfangreicher wird der Bedarf nach zeitgemäßem Personentransport. Um den verwöhnten Fahrgästen adäquate Transportmittel zur Verfügung stellen zu können, werden nach erreichen bestimmter Meilensteine modernere Vehikel freigeschaltet. Von 1920-2020 bekommt man so häppchenweise die gesamte Bandbreite an Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, Fähren und Lufttaxis serviert. Nach 2020 ist die technische Entwicklung abgeschlossen, man darf aber trotzdem beliebig lange weiterspielen.Wie es sich für ein zeitgemäßes Spiel gehört, ist auch eine Zeitrafferfunktion an Bord, um etwaige Leerläufe zu überbrücken. |
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Cities in Motion

Wirtschaftssimulation
von KOCH Media, Paradox Entertainment
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
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| PC | Februar 2011 |
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