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Test: The Next Big Thing
Pendulo starten das nächste große Ding mit einem neuen (Alp)Traumpaar!
Die oftmals als Retter des Adventure Genres betitelten Runaway -Macher, Péndulo Studios melden sich nach knapp über einem Jahr mit The Next Big Thing (im Folgenden TNBT) zurück.Noch ein PärchenDas Spiel bereichert die eh schon von verhinderten Pärchen geschwängerte Adventure-Welt um ein weiteres Beziehungsdrama. In der Rolle der Reporter Elizabeth ‚Liz’ Allaire und Daniel ‚Dan’ Murray begibt man sich in eine fiktive Welt, die eine Art Mischung aus 50er Jahre Hollywood Style und Zukunftsvision darstellt. Und was noch viel wichtiger ist: Dort leben Menschen und echte Filmmonster Seite an Seite. Die Protagonisten verbindet eine gewisse Hassliebe. Die unerfahrene, aber nichtsdestotrotz taffe, wenngleich leicht schizophren anmutende Liz, aus gehobenem Hause, kann den ihr, von ihrem Chef als Kindermädchen aufgezwungenen Dan nur als selbstgefälligen, eingebildeten Idioten sehen. Letzterer wiederum ärgert sich, dass er, ein charismatischer Weiberheld, der sich seinen Status selbst erkämpft hat, von seinem Posten als Sportredakteur abgezogen wurde, um die aus seiner Sicht irre und übermotivierte Liz unter seine Fittiche zu nehmen.Menschen, Monster und RoboterWährend die Beziehung der beiden für jede Menge verbalen Zündstoff sorgt und eigentlich schon früh klar ist, dass sich da gerade Topf und Deckel bekriegen, befasst sich die eigentliche Geschichte mit geheimnisvollen Vorgängen in der Filmbranche. Kleine Anmerkung am Rande: Der Auftakt und einige Elemente der Story, kamen so, oder so ähnlich schon mal in dem hierzulande eher unbekannten Pendulo Titel „Hollywood Monsters“, von 1997 vor.Das Unheil nimmt seinen Lauf nach einer Preisverleihung auf dem hiesigen Horrorfilmfestival, als Liz und Dan beobachten, wie der Filmstar Big Albert - eine Art muskelbepacktes Frankenstein Monster, mit dem Gehirn eines mehrfach diplomierten Genies - in das Büro des Filmmagnaten William A. Fitzrandolph einsteigt. Gepackt von dem Gedanken an eine Enthüllungsstory, macht Liz sich auf, Big Alberts nächtlichen Einbruch zu ergründen und stolpert damit in eine skurrile Geschichte um Entführungen, Verschwörungen und das titelgebende „nächste große Ding“. Dabei trifft man auf eine Riege von abgedrehten Figuren, die neben der anachronistischen Spielwelt den Charme von TNBT ausmachen. Neben horrorfilminspirierten Kreaturen tummeln sich dort allerdings auch einige Roboter, mit ganz unterschiedlichen, eher menschlichen Persönlichkeitsprofilen. Abgesehen von Liz und Dan kommen allerdings nur vergleichsweise wenige menschliche Figuren vor. Das Spiel ist in insgesamt acht Abschnitte aufgeteilt, in denen der Spieler immer nur einen der beiden Protagonisten vorgegeben steuern kann. Diese Abschnitte enthalten jeweils unterschiedliche Anzahlen von Aufgaben, die wiederum meistens auch nur mit mehreren Einzelaktionen zu lösen sind. Zwischen den Abschnitten und bei der Lösung einzelner Abschnitte, wird die Story durch reichlich Filmsequenzen vorangetrieben. Bekannte BedienungSchon wenn man beim Starten des Spiels einen neuen Spieler mit Avatarbild erstellen muss, fühlt sich der geneigte Spieler an Runaway: A Twist Of Fate erinnert. Das gilt auch für den Rest des Spiels, denn bis auf grafische Anpassungen sind das Handling und die Bedienelemente ziemlich identisch geblieben. Gesteuert wird primär mit der Maus. Per Linksklick scheucht man die Charaktere durch die Szenerie, oder interagiert mit ausgewählten Gegenständen. Bei einem Doppelklick springen die Figuren an den entsprechenden Ort, oder verlassen die Szene mit Schnellausgangsfunktion. Mit dem Rechtsklick lässt sich zwischen dem Modus Betrachten und einer zweiten kontextspezifischen Aktion, wie Betätigen, Ansprechen, oder Aufnehmen umschalten. Per Tastaturkommando, oder indem man mit der Maus über den oberen Bildschirmrand fährt, lassen sich verschiedne Menüs, für Hilfe, Hotspots, Inventar, Aufgaben und Optionen auswählen.Die Hilfefunktion wird diesmal von einem Erzähler übernommen, der mal mehr mal weniger durch die Blume auf den nächsten möglichen Schritt hinweist. Das gibt meistens den entscheidenden Hinweis, wenn man mal nicht weiter weiß. Da die Hintergründe zum Teil nicht komplett eingesehen werden können, ist die Hotspotfunktion mit Vorsicht zu genießen, da man so auch leicht etwas außerhalb des sichtbaren Bereiches ignoriert, bzw. an einer simplen Lösung vorbeiläuft. In den Aufgaben werden aktuelle und bereits erledigte Aufgaben angezeigt, wobei der Erzähler zu letzteren auch noch eine kleine Zusammenfassung liefert. |
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