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Test: Test Drive Unlimited 2

Von wegen Unlimited...
 Test Drive Unlimited 2
Mhhh! Meine Geburtstagsparty in der Luxusvilla auf Ibiza. Ein hübsches Mädel massiert am Pool sanft meine Füße und ich werfe einen Blick auf mein Geschenk: Ein Highend-PC mit Lenkrad und dem neuen Test Drive Unlimited 2 (TDU2). Power on und schön gepflegt offline wie online im Rausch der virtuellen Geschwindigkeit versinken. Doch ich werde unsanft aus meinen Träumen gerissen und blicke der Realität ins Auge: Ich sitze zu Hause im verschneiten Deutschland, mein Zwergkaninchen knabbert am Fuß und mein TDU2-Spielstand ist defekt und ich darf neu beginnen!

Von Reichen und Schönen

Genauso zerplatzt auch der Traum des Avatars im Intro zu TDU2. Statt eigener Villa und Ferrari, erwacht er als mittelloser Page mit Wohnwagen als Bleibe. Nur gut das die reiche, verzogene Tess Wintory noch einen Startplatz für die Solar-Crown-Meisterschaft zu vergeben hat. Den ergattert man mit einer Taxifahrt unter Zeitdruck und schon kommt die peinlich klischeehafte Story in Fahrt.
Alles dreht sich, ähnlich wie im Vorgänger Test Driver UnlimitedWeitere Infos darum, mit Autorennen Geld zu machen, um in die High Society aufzusteigen. So kann man für die eingefahrene Kohle wieder Appartements und Luxusvillen samt Möbeln beim Immobilienmakler kaufen und mit neuen Tapeten, Parkett oder Bezügen individuell gestalten. Wichtiger ist aber das Vergrößern der Garagenplätze für den anwachsenden Fuhrpark. Anfangs stehen da nur Gebrauchte, wie Lancia Delta Integrale oder Golf GTI drin. Später geht’s zu den Neuwagenhändlern, die man – wie alles - bei den Fahrten über die Inseln erst entdecken muss und man leistet sich Ferrari, Mercedes oder Pagani Zonda. In Tuningshops dürfen die Wagen dann in Sachen Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit rennentscheidend aufgemotzt werden. Ein qualitativ hochwertiger aber quantitativ sehr überschaubarer Fuhrpark.
Soweit zu reich, nun zu schön. Hier warten Bekleidungsgeschäfte, Frisöre und sogar Schönheitskliniken auf ihre Entdeckung. Letztere dienen zum individuellen Ändern des Avatars, während die Klamottenläden die Sammler befriedigen werden. Apropos Sammeln: An Bord ist immer ein Metaldetektor, mit dem man Wrackteile aufspüren kann und bei einer kompletten Sammlung Überraschungen erhält.

Von Lizenzen und Meisterschaften

Die Meisterschaften der Gruppen A (aktuelle Autos), B (Offroad) und C (Klassiker) sind, wie die Autos, in Klassen unterteilt. Bevor man hier starten kann, muss die passende Rennlizenz aus der Renn-Akademie her. Dort warten langweilige Aufgaben wie Pylonen fahren oder Hindernisrennen. Anfangs easy, werden die Lizenzen bald richtig frustrierend, weil die Anforderungen immer mehr steigen, es aber auch Logikfehler gibt. So muss man z.B. überholen, ohne andere Fahrzeuge zu berühren. Dumm nur, dass die KI immer wieder hinten auffährt und die Aufgabe so von vorn anfängt!
Die Meisterschaften bestehen immer aus mehreren Aufgaben. In den normalen „Rennen“ klappert man mehr oder weniger sinnvoll gesteckte Checkpoints ab. Bei „Eliminator“ fliegt der letzte, der stets acht Starter nach jeder Runde raus, während man bei „Zeitangriff“ allein gegen die Uhr unterwegs ist. Bei „Tempo“ gibt es Punkte für das Halten von Mindestgeschwindigkeiten und bei „Radarfalle“ versucht man im offenen Verkehr der Schnellste am Blitzer zu sein.
Beim Cruisen kann man durch Aneinanderreihung von riskanten Fahrmanövern (driften, knappes ausweichen, usw.) zusätzlich Geld kassieren. Hat man genug Kohle auf der Anzeige, geht das Geld per Tastendruck auf das Konto. Doch Vorsicht: Baut man vor dem Kassieren einen Unfall, fängt man bei Null an. Ähnlich auch bei Taxi- und Überführungsfahrten. Einige Fahrgäste zahlen nur für einen Geschwindigkeitskick, andere bei sanfter Fahrweise.
Verkehrsdelikte in der Nähe von Polizeiwagen werden bis zu einem bestimmten Punkt geduldet. Dann aber kommen die Bullen mit Macht. Zum Fliehen hat man keine Chance, zu übermächtig rollt die Staatsmacht an. Schade, so hat man ein Spielelement verschenkt.
Screen 1
Im Tuningshop kann man die Karre aufrüsten.
Screen 2
Wer suchet der findet.
Screen 3
Das eigenen Auto wird schmutzig, der Gegenverkehr und die eigenen Felgen nicht.
Screen 4
Cockpitansicht bei Gewitter, Scheibenwischer fehlen leider.
Screen 5
Kleine Siegerehrung für den Avatar.

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Test Drive Unlimited 2

Packshot
Funracer
von Atari, Eden Studios
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCFebruar 2011
PS3Februar 2011
360Februar 2011
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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