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Test: Warhammer 40.000: Dawn of War 2 - Retribution
Inquisition kann auch Spaß machen.
Nachdem wir es in Dawn of War 2 schon mit Alien-Monstern und den Chaos Space Marines zu tun bekamen, dürfen wir in Retribution nun die Vernichtung des ganzen Sektors Aurelia, dem Hauptspielort von DoW2 verhindern. Der Imperator hat das ständige Chaos nämlich satt. Was es in diesem Standalone-AddOn Neues gibt, erfahrt ihr hier.Exterminatus – das ultimative EndeIn ferner Zukunft greifen die Herrscher auch mal zu Maßnahmen mit apokalyptischem Ausmaß. Auch nach weiteren zehn Jahren kommt der Subsektor Aurelia nicht zur Ruhe. Immer noch treibt das Chaos sein Unwesen und hat sich einen Großteil der zwischenzeitlich dort stationierten Imperialen Armee gefügig gemacht. Auch unser Held Captain Angelos von den Space Marines wurde ein Opfer. Er wurde von seinem Ordensmeister zum Verräter erklärt. Dieser ist allerdings selbst ein Anhänger des Bösen.Es gilt also den Beweis anzutreten und den Untergang zu verhindern, denn die imperiale Flotte ist auf dem Weg um den Exterminatus zu vollstrecken. Die Vernichtung steht kurz bevor aber die Titelheldin, die Hexerin Adrastia, gibt ihrem Bekannten eine Chance das Schicksal des Sektors zu ändern. Das ganze Drama darf der Spieler in sechs Kampagnen durchspielen. Dabei dürfen auch zum ersten Mal die Hände an die Orks und die Imperiale Armee angelegt werden. Die Kampagnen bestehen aus jeweils etwa 12 Missionen und bieten für ca. 8-10 Stunden Spielspaß. Die Missionen spielen dabei zum Großteil auf den gleichen Karten und folgen dem gleichen Muster, sind aber angepasst um verschiedenen Handlungen zu folgen. Wie auch in den Vorgängern sind die Karten dabei mit viel Liebe zum Detail gestaltet, abwechslungsreich und massiv geskriptet. Dadurch bietet auch das neue AddOn viel Atmosphäre. Im Mehrspielermodus gibt es nun auch die Imperiale Armee zu spielen. Für den Koop-Modus „Der letzte Widerstand“ sind zu dem alle neuen Helden für die Völker verfügbar. Dazu zählen nicht nur die Helden für die Imperiale Armee, wie Feldmarschall Castor, die Hexerin Adrastia und der Kommissar Lord Bernn, sondern auch Captain Diomedes oder Martellus der Techniker von den Space Marines. So ähnlich geht es auch bei den anderen Fraktionen weiter. Viel neuer Stoff für Warhammer 40K Fans. Zurück zur BasisIm Gegensatz zum Hauptspiel kehrt in Retribution der Basenbau zurück, zumindest teilweise. An bestimmten Punkten können Gebäude erobert werden, über die Verstärkungen angefordert werden können. Anforderungspunkte und Energie findet man in Kisten, die auf den Karten verteilt sind oder an verschiedenen Punkten, die erobert werden können, wie im Mehrspielermodus. Einheiten und vor allem die Helden können während eines Gefechtes mit Verbesserungen ausgestattet werden, die aber nur für den Einsatz Verwendung finden und ebenfalls freigeschaltet werden müssen.Zu Beginn ist der Einheitenpool recht eingeschränkt. Über Belohnungen, die am Ende einer jeden Mission ausgewählt werden, schaltet man neue Einheiten frei oder erhält besondere Gegenstände für seine Helden oder die Squads. Letztere kann man neuerdings anstelle eines Helden in die Schlacht schicken. Die Bedienung hat sich dabei nicht geändert. Überraschungen sollten für Fans der Reihe also nicht auftreten. Zwar tummeln sich jetzt schon einige Einheiten mehr auf dem Schlachtfeld, dennoch kann man diese recht gut durch die Kämpfe und von Deckung zu Deckung steuern. Positiv ist dabei, dass die Einheiten-KI den Spieler auch bei den engeren Schlauchleveln selten im Stich lässt. Die neuen Einheiten der Imperialen Armee fügen sich recht gut in das Spiel ein. Eine Mischung aus viel Infanterie und einigen Panzereinheiten, die vor allem für die Verteidigung geeignet sind. Nachteile haben sie im Nahkampf, die nur schwerlich durch die Catanischen Teufel oder die teuren Orgyn-Trupps ausgeglichen werden. Baneblades, Sentinels und Leman Russ Panzer kennt man wohl schon aus dem ersten Teil. Diese Einheiten können in den späteren Phasen des Kampfes für den entscheidenden Schlag verwendet werden. Auch bei den bestehenden Fraktionen gibt es Zuwachs. Die Eldar erhalten einen Autarchen, die Chaos Space Marines Schallwellen-Kämpfer und die Tyraniden einen Swarmlord. Über den Umfang dieses Add-Ons braucht man sich wirklich nicht zu beklagen. Spannende GefechteWie auch in den Vorgängern sehen die Gefechte sehr action-geladen und aufregend aus. Kaum ein anderes Spiel schafft das so gut wie DoW2, auch wenn das Hauptspiel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Leuchtspuren zischen über den Bildschirm, Flammen durchbrechen die gegnerischen Stellungen, riesige Explosionen werfen die Truppen durch die Gegend und verschiedene Spezialfähigkeiten schaffen eine wundervolle Sci-Fi Atmosphäre. Nicht nur inhaltlich kann Retribution als Add-On überzeugen, sondern auch grafisch sowie in Sachen Sound. Die Musik passt, die deutsche Synchronisation ist sehr gut und auch die Zwischensequenzen haben ihren Charme. |
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Warhammer 40.000: Dawn of War 2 - Retribution

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