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Test: Elements of War
Sturm im Wasserglas
Was passiert, wenn militärische Wissenschaftler mit den Elementen herumspielen? Richtig, die Welt gerät aus den Fugen und landet im Chaos. Kalypso bringt im Sinne eines ökologischen Umdenkens Elements of War heraus, ein Echtzeitstrategiespiel im Stil von World in Conflict , und lässt die meteorologischen Puppen tanzen. Dynamische Wetterverhältnisse, neuartige Waffensysteme und eine spannende Geschichte werden uns versprochen. Ob sich das bewahrheitet könnt ihr hier nachlesen.Amerika am EndeIm Jahre 2022 sieht es düster aus für die Welt. Immer mehr Naturkatastrophen verwüsten immer größere Landstriche und bringen die Wirtschaft zum Erliegen. Das USMC muss sich gegen Söldner und Banden durchsetzen und dabei kriegswichtiges Wettergerät sichern. Die Geschichte handelt dabei von Captain Wilson, der nach seinem Urlaub mitten in einen Bürgerkrieg gerät. Von Fort Bliss (Texas) aus schickt er sich an, seine geliebten USA wieder sicher zu machen. Doch das ist schwerer als gedacht, denn hinter den Wetterphänomenen steht nicht die Natur selbst.Die Kampagne von Elements of War ist, wie man schon aus der Beschreibung erkennt, nicht gerade ein historisches Meisterwerk. Die Zwischensequenzen sind allerdings ganz ordentlich vertont, obwohl die Rendertechnik schon sehr alt sein muss. In 12 Missionen geht es durch das verwüstete Amerika, wobei das Spiel sogar mit Abwechslung glänzen kann. Durch sich ändernde Wetterverhältnisse sowie futuristische Wetterwaffen, die Erdbeben, Tornados oder Gewitter erzeugen, wird der Spieler immer wieder vor die Aufgabe gestellt, seine Taktik zu ändern. Nur leider wird das nicht erwidert, denn die KI verhält sich abseits der Skripts kaum aggressiv, sodass man seine Gegner meist gut aus ihren Verstecken locken und zerstören kann. Auch ein Mehrspielermodus, in dem das anders sein könnte, existiert nicht. Stattdessen setzt man auf einen Online-Titel, der noch folgen soll. Wirklich schwieriger wird es nur durch einen höheren Schwierigkeitsgrad, bei dem die Verteidigungswerte der Gegner entsprechend erhöht werden. Bekannte BedienungElements of War ähnelt im Prinzip World in Conflict. Statt Basenbau werden Verstärkungen über ein Menü bezogen und in einer Landezone abgesetzt. Bis zu neun Einheiten aus den Kategorien Infanterie, Fahrzeuge und Spezialwaffen können angefordert werden. Maximal kann man so 27 Einheiten auf dem Feld haben. Dazu zählen Gewehrschützen, Scharfschützen, verschiedene Panzer, Helikopter und natürlich die Wettermaschinen, mit dem man dem Gegner einheizt. Jede Einheit besitzt zudem eine Spezialfunktion, was eine sekundäre Waffe oder eine passive Fähigkeit sein kann.Prinzipiell funktioniert das auch ganz gut. Die Bedienung der Kamera über WASD-Tasten und die Maus ist recht komfortabel. Allerdings fehlt es etwas an Übersicht beim Herauszoomen. Bei den Einheiten fehlt es zu dem an Intelligenz. Da werden manchmal sehr sonderbare Wege eingeschlagen, um zum Ziel zu kommen. Glücklicherweise verhaken sie sich dabei selten. Mit Hilfe von Formationen kann man etwas Ordnung in die Mannschaft bringen, meist muss man die Einheiten aber einzeln bewegen, um sie durch die engen Gebiete zu manövrieren. Grafisch nicht auf der HöheWer bombastische Effekte, detaillierte Modelle von Menschen und Maschinen, dynamische Terrainveränderungen oder einfach flüssige Animationen sucht, der ist bei Elements of War an der falschen Adresse. Dafür ist die Performanz des Spiels sehr gut, na wenigstens was. Obwohl ganz so schlecht ist es auch nicht. Die Wettermaschinen zaubern ab und zu ein ganz nettes Feuerwerk auf den Bildschirm. Das reicht aber nicht für den gewünschten Wow-Effekt. Einige Elemente wie federnde Radpanzer, die ordentlich gestalteten Levels oder die Feuergefechte, die für ein RTS schon recht lange andauern können, überraschen positiv. Insgesamt ist die Grafikleistung aber eher unterdurchschnittlich.Was Sound & Musik angeht, so kann man bis auf die Vertonung der Zwischensequenzen und die ganz passablen Waffeneffekte nicht viel hören. Die Musik ist nichtssagend, die Motorengeräusche viel zu leise, es gibt kaum Umgebungsgeräusche und die Sprüche der Soldaten haben teilweise einen starken, russischen Akzent. |
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73%
Elements of War

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