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Test: F.E.A.R. 3
Mit einem Geist als Partner zurück nach Fairport. Kann F3AR beGEISTern?
Mit F.3.A.R. kommt eine Trilogie zum Abschluss, die mit dem von Monolith im Jahr 2005 entwickelten F.E.A.R ihren Anfang nahm und nun von den Day 1 Studios zum Abschluss gebracht wird. Ob der Entwicklerwechsel und die Beteiligung von John Carpenter und Comicautor Steve Niles aus dem Abschluss der Serie wieder ein schrecklich schönes Spiel macht?What is Fear? Not this One!Im Gegensatz zum zweiten Teil dreht sich die Handlung wieder um die Protagonisten aus dem Erstling: der Pointman wurde von Armacham (dem fiesen Rüstungskonzern, der die Experimente an Alma zu verantworten hat) gefangengenommen und in einem verrotteten Knast in Südamerika brutal verhört, als sein Bruder Paxton Fettel auftaucht und ihm mithilfe seiner telepathischen Fähigkeiten zur Flucht verhilft. Nun muss man über den guten Paxton wissen, dass er seinen Bruder eigentlich nicht besonders mag. Der hat ihm nämlich am Ende des ersten Teils mit einem Kopfschuss das Licht ausgeblasen, weswegen Fettel nun als Geistwesen mit modischem Einschussloch in der Stirn durch die Weltgeschichte spukt. Da aber Alma, die Mutter der beiden und quasi-Obermotz der Serie, ja bekanntlich mal wieder schwanger ist (siehe Teil zwei) müssen die beiden Brüder zusammenarbeiten, um das herannahende Übel zu bekämpfen. Denn wer weiss schon, was für ein Monster Alma diesmal auf die Welt loslassen wird? Oder müssen wir am Ende das Neugeborene sogar beschützen? Wie man sieht ist die Story etwas verwirrend und erschließt sich eigentlich nur, wenn man die beiden Vorgänger und am besten noch die dazugehörigen Add-Ons gespielt hat.Ein Mann und ein Geist gegen das BöseMan spielt zunächst den Pointman, der sich mit Waffengewalt durch die 8 Abschnitte des Spiels ballern muss, welche jeweils 40-50 Min Spielzeit haben. Die Steuerung ist dabei shootertypisch und unkompliziert. Mit maximal zwei Waffen gleichzeitig und ein paar Granaten bewaffnet, hetzt man durch die linearen Level dem Ausgang entgegen. Per Tastendruck geht der Pointman flüssig hinter Kisten, Autos und Mauern in Deckung und schnellt per Richtungstasten oben oder seitlich hervor, um die Gegner aufs Korn zu nehmen. Natürlich verfügt der Pointman auch noch über seine altbekannten Superreflexe, die er per Tastendruck zeitlich begrenzt abrufen kann. Das Spielgeschehen läuft dann nur noch mit halber Geschwindigkeit, während man selbst sich aber noch normal bewegen kann. Die Gegnerschar besteht meist wieder aus verschiedenen Variationen der Armachamsöldnerschaft, die (sofern es die oft beengte Umgebung zulässt) recht geschickt agieren, den durchgeknallten Bewohnern von Fairport und hundeähnlichen Monstern.Das Waffenarsenal beschränkt sich bis auf zwei Ausnahmen auf das althergebrachte: neben Maschinenpistolen und Raketenwerfern gibt es auch wieder das beliebte Bolzenschussgewehr und eine Art Blitzkanone, mit der sich Gegner festhalten und durchbrutzeln lassen. Im späteren Spielverlauf dürfen wir auch ein paar Mal in einem schwer gepanzerten Mech Platz nehmen, um z.B. eine schwer bewachte Brücke zu überqueren. Durch die schiere Übermacht der Kampfkolosse verkommen diese Abschnitte aber beinahe zu Spaziergängen, die zwar Spaß machen, aber wenig herausfordernd sind. Hat man die Kampagnenlevels einmalig durchgespielt, kann man selbige nochmal mit Fettel angehen. Der ist eher auf seine geistigen Kräfte angewiesen und traktiert seine Gegner mit Geiststrahlen und Machtgriff, kann aber auch einzelne Gegner für eine Zeit lang übernehmen und deren Waffen benutzen. Durch den zweiten Charakter und diverse Archievements (töte 30 Gegner in Folge, bleibe 100 Sek. in Deckung usw.), die Verbesserungen für die Spielfigur freischalten, steigt der Wiederspielwert zwar nicht in furchterregende Höhen, aber der eine oder andere wird sicherlich einen zweiten Durchlauf wagen wollen. Furchtloser KampfDie eigentliche Shootermechanik funktioniert gut, das Spiel versagt aber ziemlich beim Gruselfaktor. F3AR schafft es zwar durch die düsteren Umgebungen eine unheimliche Grundstimmung aufzubauen, wirklich Gruseln oder gar erschrecken tut man sich aber so gut wie nie. Da hilft es auch nicht, hin und wieder Alma oder andere Gruselgestalten ins Bild springen zu lassen. Das hat man in den Vorgängern einfach schon zu oft gesehen. So fühlt sich F3AR eher an wie ein Call of Duty im dunkeln, dem man die Scriptsequenzen entrissen hat.Grafisch ist das Spiel ok, aber nichts Besonderes, weshalb es wohl auch auf älteren Rechnern noch gut läuft. Um ganz ehrlich zu sein, ich hatte sogar den Eindruck, dass der zweite Teil noch eine ganze Ecke besser aussah. Dafür bietet das Spiel aber einen spaßigen Koopmodus mit dem zwei Spieler gemeinsam als Pointman und Fettel losziehen können. Außerdem gibt es noch ein paar recht interessante Multiplayermodi wie z.B. ''ein be********er Lauf'' bei dem die Spieler vor einer alles verschlingenden Wolke fliehen und auf ihrem Weg noch Gegner bekämpfen müssen. |
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