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Test: Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress
Die Schatzinsel auf Two Worlds-Art.
Der Preis des Ruhms: Die vergangenen Taten des namenlosen Helden von Antaloor haben sich herumgesprochen und sind auch dem berüchtigten Piratenkapitän Edwin Teal zu Ohren gekommen, der unseren Recken sogleich zwangsverpflichtet. Es war also wieder nichts mit der Erholung nach all dem Stress um Gandohar und Konsorten. Stattdessen geht es in Küstenregionen und Insellandschaften auf Schatzsuche, während über allem die geheimnisvolle namensgebende Wolkenfestung schwebt. Von frechen Vögeln und untoten TänzernGierige Seeleute auf der Jagd nach Schätzen – das ist natürlich nicht gerade innovativ, die Geschichte hat aber durchaus noch mehr zu bieten, unterhält mit einigen Überraschungen und wurde zudem auch etwas spannender aufbereitet als gewohnt. So bekommt man nun allerlei schicke Zwischensequenzen und vor allem dynamisch inszenierte Dialoge serviert, die durch Kniffe wie Perspektivenwechsel mehr in die Abenteuerfilm-Kerbe schlagen. In Kombination mit vielen humorvollen Kommentaren des schlagfertigen, teils etwas genervten Protagonisten, witzigen Tagebucheinträgen und schrägen Ereignissen wie dem Besuch in einer Zombie-Disco samt Organ-Tauschbörse besitzt schon das ganze Drumherum einen hohen Spaßfaktor.Lobend erwähnen muss man in diesem Zusammenhang auch die deutsche Sprachausgabe, besonders für den Helden selbst, aber ebenfalls was seine Gegenüber von versoffenen Freibeutern, über den fluchenden Papagei, ruhelose Geister bis hin zum kannibalisch veranlagten holzfressenden Baumwesen betrifft. Wer sich trotzdem nicht für diese Stimmen begeistern kann, darf sich in den enthaltenen alternativen Sprachversionen austoben. Spaziergänge auf dem Meer und andere AbenteuerPirates of the Flying Fortress entführt den Spieler in ganz neue Gebiete, welche nicht von der Karte des Hauptspiels (dessen Installation aber vorausgesetzt wird) aus zu erreichen sind. Bei jedem Spielstart lässt sich entscheiden, ob man im „normalen“ Two Worlds 2 oder im Addon unterwegs sein möchte. Veteranen können jedoch zumindest ihr bisheriges Alter Ego samt komplettem Gepäck importieren, das allerdings mindestens Level 42 vorzuweisen haben muss. Alternativ erschafft man eine neue Hauptfigur, die direkt auf dieser hohen Stufe loslegt und genug Startkapital bzw. -ausrüstung sowie jede Menge Parameter- und Skillpunkte zur freien Verteilung mitbringt. Vom Schiff aus erkundet man anschließend mehrere große Inseln, diverse kleine Buchten und die darunter verborgenen Gewölbe. Die Landschaften werden dabei abseits der Sandstrände hauptsächlich von idyllischen Blumenwiesen, Mischwäldern und anderen europäisch wirkenden Details dominiert, exotischere Gefilde wie im ursprünglichen Spiel trifft man kaum an. Von einem Eiland zum anderen gelangt man schwimmend, dank magischer Perle Jesus-like auf dem Wasser gehend oder segelnd. Die Steuerung des Bootes wurde optimiert, so dass lediglich in die gewünschte Richtung gelenkt werden muss, während sich das Segel automatisch ausrichtet. An Land wartet ein Pferdchen auf Reitersmänner, dem jetzt auch eine Rüstung verpasst werden kann. Ein entsprechendes Exemplar liegt gleich daneben in einer Kiste bereit, muss also nicht extra gekauft werden... Am nützlichsten für Reisende sind aber auch diesmal die großzügig verteilten Teleporter-Stationen an bereits besuchten Orten. So kann man z.B. fix zurück zu den Questgebern gelangen, die - oft im Zuge ihrer jeweiligen Schrullen - abwechslungsreiche Aufgaben für den Krieger bereit halten, welche diesen ungefähr 15 Stunden beschäftigen. Nur schade, dass keine verschiedenen Lösungsmöglichkeiten geboten werden. Bloß der Ausgang der Erweiterung kann sich geringfügig unterschiedlich entwickeln. Wer noch mehr erleben will, freut sich über vier frische Maps für den Multiplayer-Adventure-Mode. Auf Wilhelm Tells SpurenIm Inventar häufen sich alsbald wieder tonnenweise Items, welche sich mit den bekannten Aktionen wie Schmieden zu besserem Zeug verwursten lassen. Hier fallen vor allem zwei Neuerungen auf: Der Namenlose kann nun mit Armbrüsten hantieren, die normalen Flitzebögen natürlich höhere Durchschlagskraft voraus haben, deren Spannen dafür aber länger dauert. Des weiteren können die standardmäßig ziemlich überdimensionalen Bilder der Ausrüstungsgegenstände zwecks besserer Übersicht verkleinert dargestellt werden.Auch für die actionreichen Gefechte gegen relativ minderbemittelte Monstergestalten gibt es zusätzliche Features. So lassen sich auf Wunsch die dem Feind zugefügten Schadenspunkte anzeigen, während für den Helden selbst die Bildschirmränder rot gefärbt werden, wenn er kurz vorm Abkratzen ist. Weniger empfehlenswert scheint der verfügbare 3D-Modus zu sein, den ich mangels entsprechender Hardware aber nicht ausprobieren konnte. Technisch gibt sich das Addon ansonsten zum Glück praktisch keine Blöße, erscheint soweit ich das sehen konnte weitestgehend bugfrei, stürzte bei mir allerdings zwei- oder dreimal ab, als das Kampfgetümmel besonders heftig war. |
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84%
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Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress

Rollenspiel
von Topware
USK-Freigabe ab 16 Jahren
von Topware
USK-Freigabe ab 16 Jahren
| PC | September 2011 | |
| PS3 | Oktober 2011 (Download) | |
| 360 | September 2011 (Download) |
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