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Test: Men of War: Vietnam

Spezialkommando auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad
 Men of War: Vietnam
Nachdem der Zweite Weltkrieg langsam aber sicher aus dem Fokus der Spielehersteller verschwindet, treten andere Kriegsszenarien auf den Plan. So auch im x-ten Men of WarWeitere Infos-Nachfolger. In zehn Szenarien darf der Spieler auf amerikanischer und nord-vietnamesischer Seite an herausfordernden Einsätzen teilnehmen. Ob sich der Ausflug in die nähere Vergangenheit lohnt und wie sich der Titel gegenüber Assault SquadWeitere Infos und Red TideWeitere Infos schlägt, könnt ihr hier nachlesen.

Aller Anfang ist schwer

Nach der Installation von Men of War: Vietnam (MoW:V) geht es mit einer kurzen, unspektakulären Einführung in den ersten Einsatz. Allerdings nicht auf amerikanischer Seite, sondern direkt als Chef einer kleinen Gruppe aus russischen Militärberatern und nord-vietnamesischen Soldaten. Die Aufgabe des Spielers: Überleben und nach Hause kommen, mitten in der Tet-Offensive. In einem Dschungel voller Feinde artet das schnell in eine ausgedehnte Kommando-Operation aus.
Viel besser sieht es auch nicht für die amerikanische Kampagne aus. Mit einer Spezialeinheit müssen Dörfer vom Vietcong bereinigt, Brücken verteidigt und Angriffe auf Charly in Laos oder Kambodscha geführt werden.
Das alles ist harte Arbeit und fordert Echtzeitstrategen selbst auf dem untersten Schwierigkeitsgrad. Trial-and-Error ist da schnell an der Tagesordnung. Abgesehen von dem hohen Schwierigkeitsgrad bekommt man allerdings sehr abwechslungsreiche und authentische Karten. Die Story mit ihren schwachen Skriptsequenzen entwickelt zwar selten große Gefühle, die Missionen können aber die eine oder andere spannende Situation bieten. Beispielsweise, wenn man sich zurückziehen muss, da man ansonsten überrannt wird oder man sich durch einen Wald voller Sprengfallen kämpfen muss in der Gefahr von amerikanischen Kampfhubschraubern entdeckt zu werden.
Neben den beiden Kampagnen darf man sich online per Gamespy oder im LAN mit bis zu 4 Spielern im Kooperationsmodus durch den Dschungel kämpfen.

Zurück zu den Wurzeln

Als Garant für spannende und knifflige Kommando-Operationen war Men of War bereits bekannt. Auch in Red Tide musste der Spieler sehr taktisch vorgehen. Völlig konträr gab sich das auf den Mehrspieler ausgelegte Allied Squad, das sogar für Gelegenheits-Strategen viel Action bot.
MoW: Vietnam ist dagegen wieder ein klassisches Men of War. Viel Trial-and-Error sorgt für viel Frust aber gelöste Aufgaben bringen einen ordentlichen Motivationsschub. Das Süße wäre niemals so süß ohne das Saure. Das trifft auch auf diesen Titel zu. Spieler, die von Assault Squad enttäuscht waren, können hier wieder die auf anspruchsvolle Strategie hoffen.

Neue Waffen, altes Handling

Wer meint, das MoW: Vietnam lediglich ein neues Setting bietet, liegt nicht falsch. Die neuen Missionen bieten typische Knobelarbeit und auch das Handling des Spiels ist immer noch das Gleiche. Minikarte, Inventar, Deckungssystem, Direktsteuerung und die nicht ganz „standardmäßige“ Maussteuerung sind allesamt wieder mit dabei. Auch die neuen Waffen wie M-16, AK-47, M-60 oder RPK lassen sich wie immer bedienen und auch die Munition vom Feind lässt sich wieder gut nutzen. Neues Spielzeug für den Panzerfreund darf natürlich auch nicht fehlen. So darf man Patton, M-113 oder T-54 über das Schlachtfeld rollen.
Men of War Veteranen werden sich leicht einfinden, für Neulinge ist das neue Standalone-AddOn eher nicht gedacht. Selbst auf „Leicht“ muss man sehr frustresistent sein. Und der Frust wird auch das eine oder andere Mal durch die KI-Soldaten noch verstärkt, wenn diese beispielsweise eine Handgranate vor den feindlichen Truppen legen oder aus einem engen Haus nicht wieder raus kommen wollen.

Next Level

Was die Präsentation angeht, gibt MoW: Vietnam etwas mehr Gas. Die süd-ostasiatischen Dschungelorte werden schon sehr authentisch dargestellt. Das liegt aber auch an den recht detailreich gestalteten Karten. Die Leistung kann sich dabei sehen lassen. Das Alter der Engine ist aber dennoch spürbar.
Für das Ohr hat sich Publisher 1C Company eigens passende 70er Jahre Rockmusik komponieren lassen und sorgt damit auch für ordentliche Vietnam-Atmosphäre. Zusammen mit guten Sound- und Grafikeffekten macht Men of War: Vietnam einen sehr schönen Eindruck, zwar nicht ganz auf der Höhe der Zeit aber trotzdem authentisch und stimmungsvoll.
Screen 1
Russische Militärberater beim Einsatz im Bruderstaat
Screen 2
Ein US-Camp mit gefährlichen Hueys
Screen 3
Der detailreich dargestellte Dschungel sorgt für Atmosphäre
Screen 4
Im Direktmodus machen wir kurzen Prozess mit dem Vietcong
Screen 5
Einsatzbesprechungen und Zwischensequenzen machen nicht viel her
Screen 6
Kurz vor der Tet-Offensive müssen wir uns in diese Basis einschleichen
Screen 7
Ein Offizier der NVA ist unser Ziel
Screen 8
Gut getarnt lässt es sich besser arbeiten

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