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Test: A Game of Thrones: Genesis
Die Fantasy-Saga als hektische Strategie-Umsetzung
Für Fans der Fantasy-Saga "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin beginnt eine neue Ära. Bald startet die HBO Serie "A Game of Thrones" im deutschen Bezahl-Fernsehen, schon jetzt ist ein Strategiespiel von Cyanide Studio erschienen, das sich an die Strategen unter den Fantasy-Fans richtet. Mit Gold, Lug, Trug und natürlich Kampf geht es durch mehrere Ären der Geschichte von Westeros.Einmal durch die GeschichteIn A Game of Thrones: Genesis (Genesis) durchlebt der Spieler ca. 1000 Jahre Entwicklung auf dem Kontinent Westeros. Von der Landung Nymerias und ihrem Volk an der Küste von Dorne bis zum Erwachen der "Anderen" hinter der Mauer, den Schlachten Argons des Eroberers oder dem Krieg der Thronräuber. Die Geschichte wird dabei von gut vertonten Sprechern erzählt. Aufwendige Zwischensequenzen fehlen aber.Die abwechslungsreiche Geschichte von Westeros bietet genug Stoff für verschiedene Szenarien. Allerdings handelt es sich bei Genesis um ein sehr einfach gestricktes Strategiespiel, wenn man nur den Kampfteil betrachtet. Feste Orte für Burgen, Minen und Städte entziehen dem Spiel aber auch schnell den Flair einer Aufbausimulation. Das schränkt die Vielfalt ein und damit auch die möglichen Missionstypen. Im Grunde geht es in jedem Einsatz um das Anwerben und Halten von Verbündeten und den darauffolgenden Krieg. Anders als bei Total War gibt es keinen rundenbasierten strategischen Modus und taktische Echtzeit-Schlachten, stattdessen werden auch die strategischen Entscheidungen in Echtzeit getroffen. Neben der Kampagne bietet das Spiel einen Gefechtsmodus, der „Haus vs. Haus“ genannt wird und in dem man eines der acht Häuser, wie Tully, Targarven, Tyrell, Martell oder Lannister übernehmen kann. Etwas abgeänderte Spielregeln und einzelne Vorteile und Nachteile der Häuser machen diesen Modus interessanter. Bis zu acht Spieler können diesen Modus auch online oder über LAN spielen. Ein Ranglistenmodus ist auch verfügbar. Lug und TrugEin ganz wesentlicher Teil von Genesis ist die Diplomatie. Spione, Attentäter, Schurken, Gesandte, Doppelagenten, Großlords, rechtmäßige Erben, Bastarde, Geheimabkommen uvm. bietet Genesis und erinnert dabei schon an so manches Globalstrategie-Spiel von Paradox Interactive. Erste Zweifel während des Tutorials werden dann im späteren Spielverlauf auch bestätigt. Mit immensem Aufwand muss man sich darum kümmern, dass Bündnisse mit Burgen und Städten auch wirklich zustande gekommen sind, Auftragsmorde auch wirklich ausgeführt werden und die Handelspartner nicht ein Geheimabkommen mit dem Feind haben. Denn überall lauern Doppelagenten, die der Feind nutzt, um das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Da wundert es niemanden, dass das die KI viel schneller drauf hat. Ständig mit eigenen Spionen die verbündeten Städte und Spezialeinheiten abklappern, um Doppelagenten zu entlarven und die eigenen Einheiten vor Söldnern schützen ist sehr zeitaufwendig. Und nebenher neue Bündnispartner gewinnen, eine Armee aufbauen und das Spiel gewinnen muss dann auch noch in Echtzeit erledigt werden. |
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75%
A Game of Thrones: Genesis

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