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Test: Stronghold 3
Burgenbelagerung mit zu vielen Fehlern
Vor fünf Jahren erschien mit Stronghold Legends der letzte Teil der beliebten Serie, nun endlich geht es für die Fans des Burgenbaus in die nächste Runde. Aktuelle Spielegrafik, authentische Burgen und realistische Physik werden uns versprochen. Was davon übrig bleibt, erfahrt ihr in diesem Test.Das gute alte StrongholdMan könnte schon stutzig werden, wenn man die Rückseite der Verpackung durchliest. Da wird uns neben toller Physik und Grafik der Befehl über reale Festungen im Burgbelagerungsmodus versprochen. Aber nicht nur das, auch der historische Burgbelagerungsmodus, in dem wir die Kontrolle über echte Burgen übernehmen können, wird uns hier angepriesen – also zweimal dasselbe. Quasi der erste Bug des Spiels, dessen unfertiger Zustand schon fast lächerlich wirkt. Aber dazu später mehr.Wie seine Vorgänger bietet Stronghold 3 verschiedene Spielmodi. In zwei Kampagnen darf der Spieler sein Geschick als militärischer bzw. als wirtschaftlicher Führer unter Beweis stellen. Daneben gibt es den besagten Burgenbelagerungsmodus, in dem man die ... na ja, ihr wisst schon. Außerdem darf man im freien Baumodus ganz seine Fantasie spielen lassen, so weit die Wirtschaft es denn zulässt. Testen kann man seine Burg leider nicht. Im Mehrspieler darf man dann mit menschlichen Spielern um die Kontrolle des Burgfrieds kämpfen. Dazu liefert Firefly drei Modi mit. Der klassische Deathmatch scheint dabei der einzig spielbare zu sein. Weder der Kingmaker-Modus, in dem man sich Stück für Stück aufrüstet, um dann zum König zu werden, noch der Capture-The-Flag-Modus konnten ausgewählt werden. Die beiden Kampagnen bieten 17 bzw acht Missionen, die mit Standbild-Zwischensequenzen aus der Konzept-Phase des Spiels atmosphärisch kaum aufgewertet werden. Nach fünf Minuten im nächsten Einsatz weiß man gar nicht mehr, was eigentlich los ist. Irgendwas vom Schakal, Invasion, Widerstand und natürlich der Prinzessin. Zumindest ist das Ganze recht gut vertont. Die Geschichte dahinter aber eher belanglos. VereinfachtNachdem in Stronghold 2 noch versucht wurde die Komplexität zum Vorgänger zu steigern, geht man im dritten Teil den umgekehrten Weg. Weniger ist wohl manchmal mehr. Allerdings leidet so auch die mittelalterliche Atmosphäre. Kein Falkner mehr zur Bekämpfung der Pest, keine Kriminalität, keine Festmähler, Ritterwettkämpfe oder Tanzabende. Stronghold 3 beschränkt sich auf das Wesentliche. |
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