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Test: Modern Warfare 3
Wer gewinnt den Kampf zwischen Battlefield 3 und MW3?
Wie fast jedes Jahr um diese Zeit buhlen zahlreiche Toptitel um die Gunst der Spieler. Wer auf Militärshooter abfährt, hat die Qual der Wahl: soll man Battlefield 3 kaufen oder doch eher Call of Duty: Modern Warfare 3. Nachdem Battlefield 3 wertungstechnisch schon ganz gut vorgelegt hat, schauen wir uns heute den großen Gegenspieler an und klären, wo der virtuelle dritte Weltkrieg am meisten Spaß macht.Price und Soap gegen das BöseMW3 gliedert sich prinzipiell in DREI Kernkomponenten: den umfangreichen Multiplayermodus, den Spec-Ops Modus und den Singleplayer. Letzterer ist ganz CoD-like mal wieder sehr kurzweilig inszeniert. Im letzten (?) Teil der MW-Trilogy spitzt sich der Konflikt (dessen Auslöser das Flughafenmassaker aus Teil zwei war) zwischen Russland und den Westmächten zu. Die Russen sind in die USA und anderen westlichen Nationen eingefallen und man schlüpft dabei wieder in die Rolle verschiedenster Soldaten, um die Invasoren zurückzuschlagen und die Drahtzieher hinter der Verschwörung ausfindig zu machen. Dabei trifft man nicht nur alte Bekannte wie Price und Soap wieder (an dessen Seite wir diesmal als Speznas Yuri mitkämpfen) sondern auch unseren alten Intimfeind und Oberterrorist Makarov.Wer schon mal ein CoD gespielt hat, weiß, was ihn erwartet. Stets hetzen wir im Team durch lineare Level von einer Scriptsequenz zur nächsten und ballern dabei hunderte von feindlichen Soldaten und Kriegsgerät zu klump. Klingt nicht sonderlich toll, aber die Inszenierung macht's halt. Die ist nämlich mal wieder erste Sahne und erinnert an einen typischen Michael Bay-Film: ständig passiert irgendwas Aufregendes, sofern man vor lauter Explosionen überhaupt dazu kommt, es zu beachten. So fällt einem zumindest beim ersten Durchspielen auch kaum auf, dass man sich nur mal wieder durch die altbekannten Schläuche ballert. Immerhin sind es auch sehr abwechslungsreiche Schläuche: Wir kämpfen uns als Delta Force-Mitglied durch New York um einen Störsender zu sprengen, bedienen bei unserer Flucht eine Gatling in einem Heli (ja, auch die Railshootersequenzen dürfen natürlich nicht fehlen) und kapern gleich im Anschluss ein russisches Atom-U-Boot, um es mit Sprengsätzen zu sabotieren. Im weiteren Spielverlauf geht es unter anderem noch in Indien, Afrika, London und sogar Deutschland hoch her, denn auch hier haben sich die Russen bzw. Terroristen breitgemacht. Besonders gut gefiel mir eine Sequenz an Bord eines Flugzeugs, in der man als Spezialagent den russischen Präsidenten beschützen soll, welcher zu Friedensverhandlungen mit den Westmächten unterwegs ist. Die Terroristen haben natürlich etwas dagegen und versuchen das Flugzeug zu entführen. Während man sich nun mit den Flugzeugentführern herumschlägt, beginnt die Maschine abzustürzen, was dazu führt, dass in unregelmäßigen Abständen die Schwerkraft (herbeigeführt durch den Parabelflug) verrückt spielt und man sich plötzlich mal mitten in der Luft, an der Decke und dann auf dem Boden der Tatsachen wiederfindet. Das Finale ist dann ein typisches Beispiel für eine der spektakulären Scriptsequenzen, die in MW3 ständig abgespult werden. Je nach Schwierigkeitsgrad hat man die Kampagne allerdings schon nach etwa 6-7 Stunden durch, was nicht zuletzt auch dem Auto-Heal und dem fairen Checkpointsystem zuzuschreiben ist. Kein Koop, sondern Spec-OpsZwar kann man die Singleplayerkampagne nicht im Ko-op spielen, aber dafür gibt es wieder den bereits aus dem Vorgänger bekannten Spec-Ops Modus, den ihr allein oder gemeinsam mit einem weiteren Mitspieler angehen könnt. Neben den Spec-Ops Missionen (von denen nicht alle am Anfang anwählbar sind) gibt es auch noch einen Survival-Modus, in dem ihr gegen immer stärker werdende Gegnerwellen möglichst lange überleben müsst. Also quasi so eine Art Horde-Mode. Seid ihr anfangs nur mit einer Pistole bewaffnet und kämpft gegen einfache Soldaten, geht es später gegen schwer gepanzerte Eliteeinheiten zur Sache. Dafür habt ihr dann aber auch selbst entsprechend schweres Gerät zur Verfügung, denn um der immer stärker werdenden Gegnermassen Herr zu werden, könnt ihr an Terminals gegen Bares, welches ihr euch durch Abschüsse verdient, bessere Waffen und Ausrüstung kaufen. |
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