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Test: Revenge of the Titans

Tower Defense mit Tiefgang und Retro-Look
 Revenge of the Titans
Schon im März erschien Revenge of the Titans bei Steam, nun hat es das Spiel über Iceberg Interactive auch in die Läden geschafft. Tower Defense ist mal wieder die Devise, aber neben der Retro-Optik hat das Spiel auch inhaltlich mehr zu bieten als andere Ableger des Genres.

Bekanntes Prinzip

Muss ich Tower Defense erklären? Gut, machen wir das kurz und knapp. Wir haben eine Basis, die es zu beschützen gilt, wir haben Gegner, die aus verschiedenen Richtungen darauf zu kommen und wir können mit begrenzt verfügbarem Geld Türme bauen, die alle Gegner, die in der Nähe vorbeikommen, beharken. Ziel ist es, alle Gegner zu erledigen, bevor die eigene Basis überrannt wurde.
Das Prinzip ist sicher schon hundertfach in Spiele gegossen worden, allein an kostenlosen Flashspielen gibt es unzählige, wie z.B. auch Budapest Defender in unserer Spielhalle. Wer Geld für so ein Spiel verlangt, muss also schon ein bisschen mehr bieten.

Ungewöhnliche Optik und Spieltiefe

Auf den ersten Blick versucht sich Revenge of the Titans vor allem über den grafischen Stil von der Konkurrenz abzuheben. Das Spiel präsentiert sich im Retro-Look und kommt bewusst minimalistisch daher. Die Gegner sind nur Köpfe mit Mäulern, unsere eigenen Gebäude sind auch minimalistisch gestaltet und auch die Karten strotzen nicht gerade vor Details. Die Spielfiguren, die uns zwischen den Missionen neue Einheiten und Forschungsergebnisse vorstellen, sind ebenfalls sehr minimalistisch gehalten und geben passenderweise auch nur „Blablablabla“ (wörtlich zu nehmen!) von sich, die eigentliche Information ist dann Textboxen zu entnehmen.
Neben den Türmen, die man zur Abwehr der Gegner errichtet, gibt es noch Raffinerien. Mit diesen kann man Kristallfelder ausbeuten und so regelmäßig Geld in die Kasse spülen, um weitere Türme zu errichten. Dazu gibt es Nebengebäude, die alle Türme in der Nähe aufwerten. Kühltürme erhöhen die Feuerrate, Radare die Reichweite usw. Die wollen natürlich geschickt platziert werden, um möglichst viele Türme gleichzeitig zu unterstützen.
Damit das ganze auch bloß nicht zu unhektisch wird, tauchen mitten im Getümmel auch immer wieder Bonusicons auf, die es anzuklicken gilt. Da bekommt man dann z.B eine kleine Geldspritze, kann die Bewegungen der Gegner kurzzeitig einfrieren oder sogar alle per SmartBomb ausradieren.
Sollte doch mal Langeweile aufkommen, kann man das Geschehen mit der TAB-Taste beschleunigen.

Aus Forschung und Technik

Noch mehr Spieltiefe bringt die Forschung ins Spiel. Zwischen den Missionen kann man jeweils eine Neuerung erforschen und von denen gibt es eine ganze Menge. Erforschen wir Barrieren, um die Wege der Titanen in die von uns gewünschten Bahnen zu lenken, oder setzen wir voll auf den Ausbau der Blasterkanonen? Verbessern wir die Effizienz der Raffinerien oder machen wir Grundlagenforschung, um gegen neue Titanentypen gewappnet zu sein? Die Möglichkeiten sind zahlreich, und da man nicht nur den Forschungsbaum, sondern auch das übrige Geld mit in die nächste Mission übernimmt, kann man sich da schon mal schnell in eine Sackgasse manövrieren.

Erde, Mond, Mars, Titan

Die Missionen der Kampagne führen über die Erde und den Mond zu Mars und schließlich zum Titan. Dabei kämpft man auf der Erde zwar in bekannten Städten, Wiedererkennungswert gibt es allerdings nicht. Für jede Mission gibt es Medaillen, dabei spielt man sie immer zunächst im höchsten Schwierigkeitsgrad, kann aber nach dem Scheitern wählen, ob man es noch einmal genauso schwer haben will oder einen niedrigeren Grad wählt, was dann aber eine Medaille kostet. Das und die unterschiedlichen Prioritäten, die man gerade zu Beginn im Forschungsbaum setzen kann, sorgen für einen gewissen Wiederspielwert.
Neben der Kampagne gibt es noch den Endlosmodus, wo man sich nach und nach durch immer schwierigere Schlachten schlägt, und den Überlebensmodus, in dem man so lange wie möglich gegen die Gegnerwellen bestehen muss – incl. Onlinehighscore.
Kleine Boni für den AufpreisDie Ladenversion ist 5 Euro teurer als die Steam-Variante, lässt sich aber auch ohne Steam spielen – für Updates muss man dann allerdings doch Valves Dienst installieren. Als Bonus für den Aufpreis gibt es nicht nur die Verpackung, sondern dazu ein Poster, ein paar Wallpaper und den Soundtrack als mp3.
Screen 1
Missionswahl auf dem Mond
Screen 2
Mit viel BlaBla werden die Missionen kommentiert
Screen 3
Auf ins Gefecht
Screen 4
Einbetoniert

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Packshot
2D-Echtzeitstrategie
von Iceberg Interactive
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCNovember 2011
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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