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Test: Unstoppable Gorg

Auf der Umlaufbahn gegen die Aliens
 Unstoppable Gorg
Hurra, mal wieder etwas Abwechslung in meinem Tower-Defense-Keller. Defense Grid hat zwar gerade mal wieder einen DLC nachgelegt, Plants vs Zombies bleibt ein Liebling und auch Sol Survivor behält seinen Platz in meinen Steam-Favoriten, aber es gibt etwas Neues. Nun ist das mit dem Neuen ja immer so eine Sache und Unstoppable Gorg kann auch nicht alles anders machen und das Genre revolutionieren, aber es gibt schon ein paar Kleinigkeiten, die etwas frischen Wind mitbringen. Die Geschichte, etwas retten zu müssen, ist dabei ebensowenig neu, wie die Sache mit den Waffen, die wir dafür brauchen.

Wer A sagt, muss auch B-Movie sagen

In Ordnung, retten wir also wieder einmal die Welt – andere Planeten, die wir bewohnen, gibt es momentan ja doch nicht. Dafür steht uns eine Bedrohung ins Haus, die so unbekannt ist wie die Weite des Weltalls: Der Weihnachtsmann, Quatsch, das Volk von Gorg steht vor der Tür. Die leben nämlich auf PlanetX und sind etwas ungehalten ob des menschlichen Daseins. Und wie das nun mal eben so ist, wollen sie uns auch gleich auslöschen, bekommen schließlich noch Verstärkung vom Neptun und von der Sonne. Klingt lächerlich? Naja, wer B-Movies mag, der wird sich hier vollends wohlfühlen, zum Lachen ist es in jedem Fall, weil es durch die Zwischensequenzen wirklich eine liebevolle Hommage geworden ist. Wem das zu nervig ist, kann das alles aber auch problemlos wegklicken.
Mit der „Geschichte“ stehen 21 Missionen zur Verfügung, in denen die Welt und die schöne Frau gerettet werden müssen. Dabei müssen jeweils fünf Ziele erreicht werden, um unter anderem neue Forschungspunkte zu ergattern, damit die Technik aufgerüstet werden kann.
Im „Herausforderungsmodus“ gibt es dann ebenfalls 21 Missionen, in denen dann mal die Erde keinen Treffer verträgt oder sich die Feinde schneller bewegen. Und dann steht noch ein „Arcade-Modus“ auf dem Plan, bei dem es einfach nur darum geht, so viele Wellen wie möglich zu überleben.
Etwas mehr Auswahl in den Modi hätten hier gut getan, verglichen mit Defense Grid, wo es zahlreiche Spielmöglichkeiten für eine Karte gibt, steht bei den Gorgs einfach zu wenig auf dem Programm. Da aber kurz nach der Veröffentlichung schon das erste Update kam, welches das Balancing verbesserte und auch die Anzeige der Umlaute in der deutschen Version nachholte, besteht noch etwas Hoffnung auf etwas mehr Vielfalt.

Wie spielt es sich denn nun eigentlich im All?

Planeten haben bekanntlich Umlaufbahnen – und das ist auch das, was Unstoppable Gorg von anderen Spielen abhebt. Die unergründlichen Wege der Aliens, die sich an unserem Planeten – und später auch unserem Raumschiff – zu schaffen machen wollen, werden fein vorgezeichnet und wir platzieren auf den Umlaufbahnen Satelliten. Das geht allerdings nur an vorgegebenen Punkten, sodass auf einer Umlaufbahn manchmal auch nur ein Satellit Platz findet. Dafür dürfen wir aber die Umlaufbahn im oder gegen den Uhrzeigersinn verschieben, was uns in die Lage versetzt, einen hartnäckigen Feind mit einem gut ausgerüsteten Turm mal eine Zeit zu verfolgen und dann auch zu vernichten. Insgesamt 18 unterschiedliche Satelliten stehen am Ende der Geschichte zur Verfügung, zu Beginn sind es lediglich zwei: ein Solargenerator und der Vulkan, die Standardwaffe im All. Später kommen dann Raketenwerfer, Atombomben oder Gaswolken hinzu, um gegen die Eindringlinge die Oberhand zu behalten. Das Drehen der Umlaufbahnen ist eine interessante Sache, zumal man so durch geschickten Einsatz Ressourcen sparen kann, die mühevoll über die Generatoren erarbeitet werden müssen. Alles spielt sich sehr einfach mit der Maus, die Steuerung mit einem Gamepad ist nicht vorgesehen.
Auf dem leichtesten der vier Schwierigkeitsgrade ist das alles kein Problem, wenn auch im späteren Verlauf der Geschichte durchaus knifflig. Auf den höheren Stufen muss man dann schon wirklich tricksen, um zumindest eine der Siegkategorien zu erfüllen und die Basis am Leben zu halten. Während Planeten wie die Erde oder der Trabant Mond durchaus einige Besuche der Aliens verkraften, sieht es beim Raumschiff, mit dem wir später unterwegs sind, schon etwas schlechter aus.
Allerdings hält sich der Wiederspielwert in Grenzen, was in erster Linie daran liegt, dass durch fehlende Highscore-Listen die Motivation relativ gering ist, das Abschneiden noch mal zu verbessern. Da nützt mir auch die auf dem Startbildschirm angezeigte Gesamtpunktzahl herzlich wenig, sie hat keinen Wert. Hier haben die Entwickler echt gepennt, zumal auch ein Mehrspieler-Modus wie bei Sol Survivor oder Plants vs Zombies, wo mit verteilten Rollen gegeneinander angetreten wird, vollkommen fehlt.
Musikalisch wird gute Hausmannskost geboten, die gesprochenen Texte in den Zwischensequenzen tragen zum B-Movie-Charme bei. Bei den Sounds klingen einige Satelliten etwas sehr intensiv und auch nervig, aber schließlich lässt sich die Lautstärke problemlos anpassen.
Screen 1
Aufgeräumter Titelbildschirm - etwas mehr Auswahl wäre schön.
Screen 2
21 Missionen stehen in vier Schwierigkeitsgraden zur Verfügung.
Screen 3
In den Zwischensequenzen ist der B-Movie-Flair unverkennbar.
Screen 4
Übersichtlich im Gameplay - und das Drehen der Umlaufbahnen macht auch Spaß.
Screen 5
Die bösen Feinde geben keine Ruhe.
Screen 6
Im Arcade-Modus stehen alle freigespielten Satelliten zur Verfügung.

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Unstoppable Gorg

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Strategie
von Head Up Games
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCJanuar 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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