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Test: DIRT Showdown
Spielspaß kontra geringem Umfang
Hm. Dirt. Wieder ein Ableger, diesmal aber kein Rallye-Spiel, sondern pures Arcade-Racing? Ist der Sprung von DiRT 3 zum neuen DiRT Showdown denn dann wirklich so groß? Mensch, da habe ich mir aber mal wirklich ein paar gute Fragen gestellt, das muss ich schon sagen. Und was um alles in der Welt bringt das neue DiRT, das man es unbedingt haben muss? Macht es etwas anders als all die anderen Rennspiele, die es schon auf dem Markt gibt und geben wird? Fragen über Fragen, es wird Zeit für ein paar Antworten. Wir spielen das mal eben durchGut, DiRT war noch nie ein Spiel, das mich mit Abwechslungsreichtum überzeugt hat, aber bei Showdown geht es dann doch noch etwas minimalistischer zu – vor allen Dingen was das Spielen als Solist anbelangt. Es gibt vier Stufen, in denen je 13 Rennen absolviert werden können, wobei das letzte immer ein sogenanntes Finale ist. Spielerisch gibt es allerdings keine Unterschiede, nur kullern am Ende mehr Taler auf das Konto unseres Fahrers. Darum geht es letztlich auch: Events gewinnen, Taler sammeln und in neue Autos investieren und weiterfahren. Aber hier noch einmal eine Frage: Warum soll ich mir neue Autos kaufen, wenn es das alte auch noch tut? Mit einem anfangs erworbenen Boliden lässt sich das Spiel problemlos durchspielen, das Geld verkümmert nutzlos auf der Bank. Zwar gibt es hier und da Leistungsunterschiede bei den einzelnen Fahrzeugen, natürlich sind da auch noch optische Eigenschaften, aber im Spiel sind diese kaum zu spüren. Zudem ist es durch die aggressive Gummiband-KI, die die Gegner bei einem Rückstand unterstützt bzw. bei Führung ausbremst, kaum möglich, abgeschlagen Letzter zu werden. Aber dazu später noch mal mehr.An Renn-Variationen stehen zur Verfügung: „Race Off“, wo wir gegen sieben andere Fahrer gleichzeitig auf einer Strecke antreten und der schnellste gewinnt; „Domination“, bei dem die Strecke in vier Abschnitte aufgeteilt ist und wir Bestzeiten sammeln müssen, um zu gewinnen; „Eliminiation“, der Letzte fliegt raus, bis einer übrig ist; bei „Rampage“ treffen wir auf sieben andere Fahrer in einer Arena und Zusammenstöße werden mit Punkten versehen; „8-Ball“ ist eine Strecke mit Kreuzungen, wo es häufig zu Kollisionen kommt und wer als Erster durchs Ziel schießt, gewinnt. Diese Varianten benötigen kaum Übung, wer mit Rennspielen vertraut ist, erledigt das im Vorbeifahren. Dann sind da noch „Head-to-Head“, ein Hindernisparkour im direkten Vergleich mit einem Konkurrenten; „Smash-Hunter“, wo wir in einer bestimmten Reihenfolge Blöcke zerstören müssen und bei „Trick Rush“ müssen wir Punkte durch besondere Stunts sammeln und am besten abschneiden. Bei diesen drei Modi ist ein wenig Übung gefordert. Aber in den vier Wettbewerben „Pro“, „Allstar“, „Champion“ und „Legend“ gibt es da kaum messbare Unterschiede im Schwierigkeitsgrad, weshalb das Durchspielen sehr quälend wird: Events und Strecken wiederholen sich, die Herausforderung bleibt gering, selbst auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade. Besonders gelungene Läufe in einem Event lassen sich als „Challenge“ hochladen und können dann von den Freunden gemeistert werden – im Gegenzug bekommen so auch wir Herausforderungen von Freunden geschickt. Das System ist nicht offen, Challenges von Fremden können wir nicht nachspielen. |
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DIRT Showdown

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