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Test: Alan Wake's American Nightmare

Ein weiteres Abenteuer um den geplagten Schriftsteller. Lohnt sich der Kauf?
 Alan Wake's American Nightmare
Ist es nun ein Addon oder ein Nachfolger? Weder noch, denn eigentlich handelt es sich bei Alan Wake's American Nightmare um eine Art Stand-Alone Spin off, das die Story des Hauptspiels nicht wirklich fortsetzt, sondern in einer Art Parallel-Universum spielt. American Nightmare ist seit ein paar Wochen für die Xbox 360 erhältlich, wir zeigen euch, ob sich die PC-Version dennoch lohnt.

Mit neuer Frisur

Unser namensgebender Protagonist hat einen Schatten. Nein, fangen wir nochmal an: Alan Wake hat gleich mehrere Schatten. Genau die suchen ihn nämlich in seinen Albträumen heim. In bester Freddy Krueger Manier fällt es uns Spielern dabei schwer, zu unterscheiden, was wirklich real ist und was aus der lebendigen Phantasie des Schriftstellers stammt. So nimmt unser Held gerne mal direkt selbst die Rolle in seinen Romanen ein und verkörpert einen von Dämonen verfolgten Autor, der in der fiktiven Serie Night Springs auftreten muss. Dabei ist unser Oberbösewicht diesmal nicht nur eine schattenhafte Gestalt, sondern wir selbst bzw. unser böses Ich und das ist gar nicht gut auf Alan Wake zu sprechen. Was anfangs noch verwirrend wirkt, klärt sich jedoch im Lauf der Geschichte verständlich auf.
Dafür wird die Story leider nicht mehr so atmosphärisch erzählt wie im Hauptspiel. Hier starten wir nach einem nur kurzen Intro direkt ins Abenteuer und stellen uns gute sechs Stunden lang den dunklen Monstern. Eine gelungene Innovation stellt hierbei der Erzähler dar. Unsere Handlungen werden immer mal wieder von einer über allem stehenden Stimme kommentiert und die Geschichte so ohne große Sequenzen nach vorne gebracht. Leider sparte man sich aber, das ganze vernünftig einzudeutschen.

Zuviel Action

Das Gameplay funktioniert bis auf kleine Unterschiede genauso wie schon im Original: Mit Taschenlampe und Waffe kämpfen wir uns aus der Schulterperspektive von einem rettenden Lichtkegel zum nächsten und erneut müssen wir den Monstern per Taschenlampenfokus zunächst ihre dunkle Energie absaugen, bevor wir sie erschießen können. Neu sind ein paar Waffen und endlich etwas abwechslungsreichere Gegner. Das Prinzip der immer wieder aufploppenden Monsterhorden trägt aber leider auch dieses Spiel. Noch dazu gibt es nur drei richtige Schauplätze an denen wir uns austoben dürfen, sodass sich rasch ein "schon mal gesehen"-Gefühl einschleicht. Dadurch bleibt auch ein wenig der Gruselfaktor auf der Strecke, American Nightmare ist lange nicht mehr so schauernd wie früher, stattdessen steht vor allem die Action im Vordergrund, Rätsel gibt es kaum.
Wer den Storymodus dann durch hat, kann entweder auf dem in der PC Version neuen Nightmare-Schwierigkeitsgrad nochmals von vorne beginnen, oder tobt sich im Arcade-Modus aus. Dort gibt es dann noch weniger Story und noch mehr Action. Dabei war ein großer Kritikpunkt am ursprünglichen Alan bereits die zu sehr aufgedrängten Actionsequenzen. Deshalb ist es eigentlich schade, dass sich die Entwickler dazu entschieden, noch weniger ruhige Momente zu implementieren.

Stolperdraht

Auch wenn die PC-Version im Vergleich zu 360-Fassung grafisch aufpolierter wirkt, fallen doch einige unscharfe Texturen auf. Das Spiel versteht es jedoch gut, durch seine düstere Aufmachung von seinen technischen Schwächen abzulenken, denn die Engine ist nicht mehr die neuste. Die Atmosphäre ist wie schon im Vorgänger sehr gelungen, die vielen Schattenspiele und die wenigen Lichter in der Ferne versprühen Horrorambiente. Alan selbst bewegt sich meist intuitiv und der Situation angepasst. Cooles Umherstolzieren würde nicht zum Ambiente passen, stattdessen stolpern und hetzen wir zum nächsten Checkpoint. Der Sound ist bis auf die mangelnde deutsche Lokalisierung ebenfalls gelungen.
Screen 1
Das Monsterdesign ist abwechslungsreicher als noch im Original
Screen 2
Weniger Spannung, mehr ballern
Screen 3
Hier und da gibt's auch mal wieder einen Bossmob
Screen 4
Die Funzel ist auch dieses mal wieder wichtigstes Spielelement

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Alan Wake's American Nightmare

Packshot
Survival-Horror
von Remedy Entertainment
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMai 2012 (Steam)
360Februar 2012 (XBLA)
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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