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Preview: ShootMania Storm
Vorschau auf den Shooter im Baukastensystem.
Entwickler Nadeo war bisher hauptsächlich für seine Funracer der TrackMania-Serie bekannt. Mit bunten Flitzern musste man möglichst schnell über halsbrecherische Fantasiestrecken heizen und konnte selbst per Editor noch verrücktere Kurse zusammenbasteln. Mittlerweile scheinen die Trackmania-Macher aber genug von fahrbaren Untersätzen zu haben und versuchen sich erstmals an einem völlig anderen Genre: dem Arena-Shooter.Mögen die Mittelalterspiele beginnen!Shootmania Storm heißt das neue Kind von Nadeo und befindet sich derzeit in der Alphaphase, wobei das Spiel bereits erfreulich stabil und flüssig läuft. Spielerisch orientiert sich Shootmania Storm an klassischen Arenashootern wie z.B. Unreal Tournament . Das Gameplay ist schnell und hektisch, wie man es von typischen Arenashootern kennt. Auf den Deathmatch-Maps spawnt man an einem zufälligen Startpunkt und fängt an über die Karte zu flitzen, auf der Suche nach Opfern. Naja, zumindest in den ersten Stunden ist man meist eher selbst das Opfer. Für Shootmania braucht man schon Skill. Neben Deathmatch gibt es natürlich auch noch ein paar weitere Modi, u.a. einen, wo man mit seinem Team einen Flaggenpunkt einnehmen muss, um Punkte zu kassieren.Das liegt vor allem daran, dass die meisten Waffen ihre Geschosse unglaublich träge aus der Mündung spucken. Es ist daher wichtig, dass man die Bewegung des Gegners und die Flugbahn der Geschosse richtig vorausahnt. Gerade weit entfernte Ziele trifft man deshalb eigentlich nur mit sehr viel Glück. Sämtliche Knarren haben zwar unendlich Munition, aber die Standardwaffe z.B. kann nur vier Mal schießen und muss sich dann erst wieder einen kurzen Moment aufladen, währenddessen ist man wehrlos. Man muss sich also auch genau überlegen, WANN man schießt, denn einfach Geschosse in die Gegend spammen und hoffen, dass man irgendwas trifft, funktioniert in diesem Spiel kaum. Die meisten mitgelieferten Maps sind aber ohnehin sehr verschachtelt aufgebaut, sodass die meisten Gefechte auf eher engem Raum stattfinden. Die Karten erinnern dabei meist an verfallene Burganlagen. Das liegt daran, dass es momentan eben nur dieses eine Grafikset gibt, weshalb sich die Maps alle irgendwie ähnlich sehen. Wobei man aber zugutehalten muss, dass die Karten im Zuge der Möglichkeiten des Editors oft ziemlich raffiniert gemacht sind. Richtig doof wird es nur, wenn man mal irgendwo ins Wasser fällt, denn die Kartendesigner vergessen gerne mal seichte Stellen einzubauen, an denen man wieder an Land gehen kann, sodass man da oft nicht mehr raus kommt. Shootercraft 2.0Einen wesentlichen Teil der Motivation schöpft Shootmania daraus, dass der Editor die kreative Ader anspricht. Die Zocker sollen sich nicht nur auf den vorhandenen Karten bekriegen, sondern auch selbst ständig neue entwerfen, was nicht nur für Spaß beim Spieler, sondern auch für ständig neuen Content für das Spiel selbst sorgt (was wiederum den Publisher freut). Dazu enthält das Spiel gleich zwei Editor-Modi.Wer schnell mal eben eine Map zusammenstöpseln will, startet den „einfachen“ Modus, in dem sich nur mittels der Maus bereits einfache Level nach dem Baukastenprinzip erstellen lassen. Allerdings bietet der einfache Modus längst nicht alle Gestaltungsmöglichkeiten der fortgeschrittenen Variante. Wer also etwas komplexere Szenarien entwerfen möchte, muss sich ein bisschen in den fortgeschrittenen Modus einarbeiten. Wer allerdings schon mal mit einem „richtigen“ Editor wie Worldcraft oder UnrealED gearbeitet hat, wird den Shootmania-Editor trotzdem als kinderleicht und gleichzeitig flexibel zu benutzen empfinden. Dennoch sind die Gestaltungsmöglichkeiten auch hier noch relativ eingeschränkt, was, wie weiter oben schon erwähnt, daran liegt, dass es bislang im Grunde nur ein Tileset gibt. Egal was man bastelt, es sieht immer nach alter Burg in einem sturmgepeitschten Tal aus. Zum Release wünsche ich mir persönlich daher noch ein paar weitere Tilesets, z.B. etwas futuristisches, industrielles und ganz allgemein mehr „Deko“-Material. Das Einzige in der Richtung sind im Grunde eine Handvoll Bäume, mit denen man den kargen Mauern etwas Ambiente geben kann. Aber das ist eben zu wenig, um den Eigenkreationen einen individuellen Touch zu verleihen. Technisch macht Shootmania einen ordentlichen, aber keinen überragenden Eindruck. Das mag wohl daran liegen, dass das Spiel nach wie vor auf der alten Trackmania-Engine beruht. Auf unserem Testsystem kam der Sound im Übrigen nur sehr stark übersteuert und somit verzerrt aus den Boxen, weshalb man zum akustischen Bereich noch kaum etwas sagen kann. Aber bis zum Release ist ja noch Zeit um solche technischen Macken auszubügeln. |

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ShootMania Storm

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