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Test: Orcs Must Die! 2

Ein zweiter Teil, der fast so wie der Erste ist
 Orcs Must Die! 2
Ah, mal wieder ein zweiter Teil. In den vergangenen Monaten hatte ich das Gefühl, immer nur dritte Teile testen zu müssen, aber ein zweiter Teil, das ist mal was anderes. Ich bitte für den Sarkasmus um Verzeihung, aber manchmal nerven mich die Fortsetzungen von Spielen, weil sie im Grunde nur Updates oder Erweiterungen sind. Das ist eigentlich nicht schlimm, solange die Spieler nicht für einen Vollpreis gemolken werden. Im Fall von Orcs Must Die 2 trifft das nur begrenzt zu, was damit zusammenhängt, dass der Titel für 14,99 nur ein kleines Loch ins Budget reißt. Die Neuerungen im Gameplay halten sich aber in der Tat in Grenzen.

Wie? Was? Schon wieder sind Spalten offen?

Da hatte sich der tumbe Held im ersten Teil doch mühsam, aber auch euphorisch den Orks entgegengeworfen, um alle Tore von der Ork-Welt in die seine zu schließen, da geht das Ganze plötzlich von vorn los. Schuld, wenn man mal vom Schuldprinzip bei Spielen ausgehen darf, ist eine junge Magierin, die im Gegensatz zum etwas dümmlichen Helden aus dem ersten Teil mehr Grips hat, aber auch um einiges arroganter ist.
Da es bei diesem Tower-Defense-Actioner aber nicht um die Geschichte, sondern um das Gameplay geht, können wir die Rahmenhandlung schnell verlassen und uns gleich dem Wesentlichen widmen. Mal abgesehen davon, dass wir jetzt mit der Magierin einen zweiten Charakter haben, mit der wir die Ork-Fallen platzieren und die fiesen Kerle daran hindern, in unsere Welt zu stürmen, hat sich im Gameplay nichts getan. Das ist im Grunde genommen nicht verkehrt, schließlich hat sich das alles schon in Orcs Must DieWeitere Infos durchaus bewährt und der Spaßfaktor ist noch immer ungebremst hoch, wenn die grünen Kerle in Flammen aufgehen oder aufgespießt oder einfach in einen Abgrund geschubst werden. Die Möglichkeiten der Ork-Beseitigung sind vielfältig wie im ersten Teil. So tut sich auf den 16 neuen Karten nicht viel Neues auf, wir legen Fallen und setzen unsere Waffen ein, um die Gegner am Eindringen in unsere Welt zu hindern.

Voller Schädel und die große Einkaufstour

Wir schlagen uns also wieder fallenstellenderweise durch die Karten und werden anschließend mit Punkten und mit Totenschädeln belohnt. Die Schädel können wir für Extras und Upgrades ausgeben. So weit, so gut, das gab es auch schon im ersten Teil – aber etwas ist neu. So gibt es zum einen Bonus-Schädel, sodass nun mehr als fünf Schädel pro Karte eingesackt werden können, zum anderen steht ein Endlos-Modus zur Verfügung, bei dem wir Schädel bis zum Abwinken sammeln können, indem wir Wellen von Feinden vernichten. Mit den Schädeln können wir alles rund um den Charakter aufbessern und so auch die schwierigen Level etwas entspannter angehen. Damit können wir die Fallen kaufen und ausrüsten, die uns im Vorgänger in den ersten Leveln noch gar nicht zur Verfügung standen, sondern erst später gestellt wurden.
Dadurch verliert das Spiel aber auch etwas an Reiz, weil es bei konsequenter Ausnutzung der Endloslevel und den damit verbundenen Belohnungen etwas zu leicht wird. Dafür bietet die Endlosvariante auch ein Motivationsplus für Highscorejäger, die sich dort mit anderen messen können. Aber da sind wir auch schon bei einem der Bremsen des Spiels: Die Highscore-Liste zeigt nur die Steam-Freunde an, eine übergreifende Liste gibt es nicht. Noch schlimmer: Der CoOp-Modus, der sich aufgrund der zwei Charaktere anbietet und auch realisiert wurde (Hurra!), lässt sich ebenfalls nur mit Freunden spielen (aargh!). Offline im Splitscreen kann nicht zu zweit angetreten werden, was ebenfalls schade ist.

Ah, schön, aber das haben wir doch schon mal gesehen?

Grafisch ist OMD2 auf dem Stand des Vorgängers: Brauchbar, aber ohne zu begeistern, zweckdienlich und hier und da auch etwas klobig und altbacken. Aber für ein wenig rotes, orkisches Pixelblut und schwarzen Humor reicht das alles noch aus, auch wenn die hektische Kamera gern immer noch die Übersicht verlieren lässt, weshalb das Mittendrin-Gefühl, das OMD vermittelt, gern auch mal etwas verwirrend wird. Aber auch das war schon im ersten Teil der Fall, so wie auch die Jubelszenen des Helden nach der gewonnenen Schlacht identisch mit denen aus dem ersten Teil sind. Zu oft kommt da ein Déjà-vu Erlebnis bei den Spielern auf, die schon den ersten Teil gezockt haben und nun mit Freude im zweiten Teil fast dasselbe erleben.
Auch für die Akustik gilt der Wiederholungszwang – die Sprüche sind ähnlich oder gleich, einzig die frische Frau im Spiel sorgt da für Belebung. Und das ist es auch, was den zweiten Teil im Wesentlichen vom Erstling abhebt: Die Frau, die alles etwas anders macht und eine andere Perspektive auf das Gameplay wirft. Aber vielleicht stammt die „2“ in OMD2 ja auch nur daher, dass nun zwei Charaktere enthalten sind.
Screen 1
Sie ist schuldig! Die neue Zauberin hat die Orks in die Welt gelassen.
Screen 2
Entweder als Heldin oder als Held gehen wir auf die Ork-Jagd
Screen 3
Bingo! Wer sich die Armbrust kauft, kann auch wieder Kopftreffer landen.
Screen 4
Fallenkauf leicht gemacht - aber dafür brauchen wir auch Totenschädel
Screen 5
Die gibt es sowohl beim normalen Kampf als auch in den Endlos-Modi
Screen 6
Unterm Strich bietet der zweite Teil aber nur unwesentlich mehr als der Erste.

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Orcs Must Die! 2

Packshot
Action-Strategie
von Robot Entertainment
USK-Freigabe keine Angabe
PCJuli 2012 (Steam)
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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