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Test: Carrier Command: Gaea Mission
Gelungenes Remake des Action-Strategie-Mix aus den 80ern?
Das Bohemia-Interactive nicht nur militärische Taktik-Shooter und Simulationen herstellen kann möchte uns das tschechische Entwicklerstudio mit Carrier Command zeigen, dem Remake eines Action-Strategie-Mixes von Ende der 80er Jahre, in dem der Spieler als Kapitän eines Flugzeugträgers die Inseln eines Wassermondes erobern muss.Gaea MissionCarrier Command spielt in der Zukunft auf einem fernen Mond namens Gaea, der als Lösung für die Probleme auf der Erde extra terraformiert wurde. Denn in der Heimat herrscht akuter Wassermangel und die beiden Parteien United Earth Coalition (UEC) und Asian Pacific Alliance (APA) streiten um die Wasserversorgung. Zu Beginn der Story hat die UEC den Kampf auf der Erde verloren und versucht nun mit den letzten Kräften die Kontrolle auf Gaea zu übernehmen.In der recht einfach gehaltenen Kampagne wird man Stück für Stück durch die Elemente von Carrier Command geführt. Denn das Spiel ist nicht nur eine Art Echtzeitstrategiespiel, sondern bietet auch Action inkl. First-Person-Shooter und direkter Steuerung von Fahr- und Flugzeugen. So landet man mit seinem kleinen Team auf einer Insel der APA und kämpft sich dort zum vor Anker liegenden Flugzeugträger vor, um diesen zu übernehmen. Die Kampagne führt dann weiter von Insel zu Insel, dabei lernt man die verschiedenen Konzepte des Spiels, bis hin zum Schlag gegen den feindlichen Flugzeugträger. Daneben gibt es recht schwache Zwischensequenzen und auch die englische Vertonung könnte besser sein. Zum Glück muss man den üblen britischen Akzent des Alter-Egos nicht allzu oft hören. Wer sich auf interessante Mehrspieler-Gefechte gefreut hat, wird leider enttäuscht. Ein Kampf gegen menschliche Spieler ist noch nicht möglich, soll aber in naher Zukunft folgen. Dafür gibt es aber einen Gefechtsmodus gegen die KI, für den man ein paar Optionen wie das Handicap (Verhältnis eigene zu gegnerischen Inseln, Stärke), Anfangsressourcen und die Produktiongeschwindigkeit festlegen kann. Insel-HoppingDas Grundelement in Carrier Command sind die Inseln, die dem Spieler die Ressourcen für den Kampf liefern. Diese können den Umständen entsprechend angepasst werden. Produktion, Treibstoff oder Verteidigung sind die Modi, die genutzt werden können. Diese haben Einfluss auf die Reichweite des Trägers, die Produktionsstärke oder die Wehrhaftigkeit einer Insel. Neue Einheiten oder Ausrüstung werden auf den Inseln produziert, in der Zentrallager-Insel gesammelt und mittels eines U-Bootes, der Bark, zum Träger transportiert. Die Ausrüstung, wie Waffen, Panzerung oder andere Spezialgegenstände können dann an den Fahrzeugen auf dem Träger montiert und diese so schnell angepasst werden.Dem Spieler stehen zwei Typen von Fahrzeugen zur Verfügung, der Radpanzer Walrus und der Flieger Manta, von denen der Spieler jeweils maximal vier Stück sein Eigen nennen darf. Mit diesen acht Einheiten muss man dann Insel um Insel erobern. Da dem Gegner die gleiche Begrenzung auferlegt ist, hat man immer eine Chance das Blatt zu wenden, auch wenn man weniger Inseln als sein Gegner besitzt. Die Gefechte um die einzelnen Inseln können dabei sehr lange dauern, gerade wenn man starke Verluste erlitten hat und auf Verstärkung warten muss. Interessant wird es, wenn dann der feindliche Träger auftaucht. |
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Carrier Command: Gaea Mission

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