GameCaptain.de wird seit April 2013 redaktionell nicht mehr betreut. Besuche unsere neue Seite Captain-Fantastic.de !

Test: Guns of Icarus Online

Bietet der Titel mehr als hübsche Luftschiffe?
 Guns of Icarus Online
Vielleicht ist der Titel dem ein oder anderen bereits ein Begriff, denn eigentlich gab es Guns of Icarus schon vor zwei Jahren, damals aber nur mit Solo-Kampagne und eher mäßigem Spielspaß. Die Entwickler erkannten jedoch die Zeichen der Zeit und konvertierten ihre Luftschiffballerei nun in ein modernes Mulitplayer-Gewand. Kann das Spiel jetzt mehr Lob ernten?

Schöne Idee ...

Aaaaah Steam Punk, wie ich dich liebe. So schön industriell angehaucht, so utopisch technisch. Zuletzt durften wir in DishonoredWeitere Infos in so ein Universum eintauchen, hier können wir uns mit Mehrspielergefechten in aufgemotzten Zeppelinen austoben.
Richtig, unser Vehikel der Wahl sind diese oft verschmähten Luftschiffe, bestückt mit allerlei Kanonen, mit denen es feindliche Flotten auszuschalten gilt. Wir übernehmen dabei die Rolle eines der bis zu vier Crewmen an Bord unseres Wahlschiffes. Da gibt es die, die auf Gegner schießen, andere reparieren zerstörte Teile wie Antrieb oder Ballons und der Captain steuert und gibt Befehle, wo in der Nähe ein feindliches Schiff ist. Wir können uns zu Beginn für eine der drei Rollen entscheiden: Gunner, Engineer oder eben Kapitän. Klassenbeschreibungen erübrigen sich, wobei jeder alles machen kann, jedoch ein Engineer deutlich schneller reparieren und ein Gunner besser ballern kann. Zumeist kämpfen wir in einer kleinen Flotte von 2-3 Schiffen gegen die andere Partei, zur Auswahl stehen dabei von Deathmatch, King of the Hill und einer Art Domination alle typischen Modi, nur leider nichts wirklich Neues. Zu Beginn des Spiels können wir uns außerdem erst einmal ähnlich wie in einem Rollenspiel einen Avatar erstellen und individuell anpassen. Wirklich wichtig ist das aber nicht, denn wir werden während der Luftkämpfe kaum Zeit haben, unsere Teammitglieder anzuschauen und letztendlich sind die Auswahlmöglichkeiten bei der Kostümisierung auch zu gering, als das man wirklich auffallen könnte.

... der leider zu schnell die Luft ausgeht

Wie sieht das typische Spiel aus? Wir können uns auf unserem Schiff in Egoperspektive frei bewegen und die einzelnen Stationen besetzen: Kanonen, verschiedene Wartungsstationen oder das Steuerrad. Gemäß der Rollen verbringen wir die meiste Zeit damit, unseren Aufgaben nachzukommen. Leider stellt sich sehr schnell Eintönigkeit auf dem Schiff ein. Als Engineer reparieren wir in Klickorgien beschädigte Schiffsteile, während wir als Gunner von Geschütz zu Geschütz tingeln, um den Gegner ins Visier zu nehmen. Viel mehr ist leider nicht zu tun, es ist weder möglich eigene Geschütze zu bauen oder zu verbessern, noch macht das Dauerballern aus den verschiedenen Kanonen langfristig Spaß. Dabei ist das Spielprinzip eigentlich interessant, seine Möglichkeiten werden jedoch nur angekratzt. Nur selten haben wir nach einer Partie Lust eine weitere zu spielen, denn alle Matches spielen sich irgendwie gleich. Darüberhinaus fühlt man sich als einzelner Spieler in manchen Situationen einfach machtlos. Wenn etwa unser Steuermann darauf besteht, stets einen großen Bogen um die Schlacht zu fliegen, dann können wir nur da stehen und uns langweilen. Man kann eine Schlacht demnach nicht durch eigene Kraft gewinnen, was zwar dem Teamgefühl zugute kommt, jedoch auch ein eingespieltes Team voraussetzt.

Notlandung

Auch technisch reißt der Titel leider keine Bäume aus. Zugegeben, die Effekte und Explosionen sind schön anzusehen, aber nirgendwo wurde wirklich Liebe ins Detail gesteckt. Dabei bietet gerade das Steam Punk Universum so viele Spielereien. Stattdessen wirken die Areale trist und das Leben auf den Schiffen steril. Auch Charaktere und Animationen stammen eher aus einer früheren Grafikgeneration. Besonders unschön sind jedoch zahlreiche Clipping-Fehler: Mal ist plötzlich unser Schiff weg und wir schweben quasi in der Luft, ein anderes Mal steckt ein Mitglied in einer Kanone, anstatt auf ihr zu sitzen. Dadurch entsteht das Gefühl, eher eine Beta zu spielen, statt ein fertiges Werk. Pluspunkte gibt es immerhin für die schöne Streicher-Musik, die vom Stil her ein wenig an die Serie Firefly erinnert.
Screen 1
Mit Schraubenschlüssel bewaffnet hacken wir auf beschädigte Teile ein
Screen 2
Manchmal wirken die Schlachten spektakulär, meist jedoch nicht
Screen 3
Als Gunner haben wir nicht viel mehr zu tun als permanent an den Geschützen zu hocken
Screen 4
Vielleicht die abwechslungsreichste Aufgabe auf dem Schiff: Der Kapitän

Ähnliche Tests


Saints Row: The Third
82%

inFamous 2
77%

Neverdead
62%

Transformers: Untergang von Cybertron
80%

Dishonored: Die Maske des Zorns
88%

Warp
76%
Gratis-eBook

Jetzt als PDF runterladen

Guns of Icarus Online

Packshot
Action
von Muse Games
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCOktober 2012 (Steam)
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
» Allgemeine Infos » Kaufen
» News » Artikel
» Screenshots » Videos
» Cheats, Komplettlösungen und Trainer

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
60 %
Test lesen
Magazine
62 %
Übersicht
Unsere Leser
-
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

News zum Spiel

18.11.12
PC
Im Test: Guns of Icarus Online
30.10.12
PC
Guns of Icarus Online erschienen

Letzter Trailer zum Spiel

Trailer-Bild
Launch Trailer (0:55)

 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG Spiele
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright Jörg Benne

?> 1 1