Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Test: Splinter Cell

Endlich da, der meist erwartete Titel des 1.Quartals im ausführlichen Test...
 
Neben dem Gentleman David Jones aus I.G.I. 2, der süßen Kate Archer aus No One Lives Forever 2 oder dem brutalen „47“ aus Hitman 2 gibt es nun einen weiteren Kämpfer der die Welt vor üblen Machenschaften beschützen soll, Sam Fisher. Sein Markenzeichen ist außer seinem markant-männlichen Aussehen und seiner Coolness ein dreilinsiges, grün leuchtendes Nachtsichtgerät auf seinem Kopf. Er wird von der Softwareschmiede Ubi Soft im Taktik-Schleich-Shooter Splinter Cell ins Rennen geschickt. Schauen wir uns einmal was Sam Fisher den großen Namen der Zunft entgegensetzten kann.

Bedrohung aus Georgien

Splinter Cell wartet mit einer fiktiven Story auf, die so oder so ähnlich tatsächlich jederzeit an irgendeiner Ecke der Welt passieren kann. Der machtbesessene georgische Staatspräsident Kombayn Nikoladze versucht im Jahr 2004 mit hinterhältigen Cyber-Terroranschlägen auf der ganzen Welt, einen dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Bei so einer massiven Bedrohung des Weltfriedens kann die USA natürlich nicht tatenlos zusehen und beauftragt die „Third Echelon“, eine neu gegründete, streng geheime Suborganisation der NSA, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Doch zwei eingesetzte Spezialagenten werden schon nach kurzer Zeit in Georgien vermisst. Folgerichtig schickt die „Third Echelon“ nun ihren besten Mann los um die Sache ein für allemal zu klären, Sam Fisher. Dabei geht es der „Third Echelon“ nicht darum mit Holter die Polter und großen öffentlichen Aufsehen dem georgischen Möchtegern Weltherrscher das Handwerk zu legen, sondern im Verborgenen die Angelegenheit zu bereinigen. Genau dafür sind die Spezialagenten auch trainiert. Anschleichen, verstecken und aus dem Hintergrund agieren ist ihr oberstes Gebot. Sollten Sam Fisher oder seine Kollegen, übrigens alles gestandene Kriegsveteranen, entdeckt werden, wird die USA leugnen jemals von ihnen gewusst zu haben. Ein äußerst gefährlicher Job für harte Burschen wie Sam Fisher.

Schau mir in die Augen, Sam

Ganz genretypisch und äußerst präzise per Maus und Tastatur steuert man Sam durch das Spiel. Jedoch dient die Maus nicht nur allein zur Steuerung der Laufrichtung, sondern auch zur Führung einer um Sams Position völlig frei drehbaren Kamera. Diese kann der Spieler sogar soweit schwenken das er Sam von vorn direkt in die Augen schaut oder, besonders praktisch, um Ecken herum nach Gegnern suchen kann. Doch keine Angst, sobald man Sam eine Waffe in die Hand legt wechselt die Kamera in eine feste Position und man blickt Sam direkt über die Schulter um so optimal zielen zu können.
Die Laufgeschwindigkeit stellt man übrigens stufenlos und ganz bequem über das Mausrad ein. Dreht man nach vorn rennt er durch die Level und sorgt somit allerdings auch für Aufsehen bei den Gegnern. Dreht man entgegengesetzt beginnt Sam auf leisen Sohlen zu schleichen und wird so zumindest im Schatten kaum von seinen Feinden bemerkt. Doch auch die 25 verschiedenen Special-Moves wie der doppelte Mauersprung um höhere Hindernisse zu überwinden, der Spagat-Sprung um sich zwischen zwei dicht nebeneinander liegende Wände zu klemmen, das Klettern an Rohren, das Hangeln an Mauervorsprüngen und das Abseilen vom Dach werden ganz einfach per Tastendruck gesteuert.
Übrigens geht es auch für einen Profi wie Sam Fisher vor dem ersten Einsatz erst über das Trainingsgelände. Dabei muss sich der Spieler mit allen wichtigen Details der Steuerung bekannt machen da er im Spielverlauf auf Grund des hohen Schwierigkeitsgrades kaum noch Zeit hat alle wichtigen Fähigkeiten und das Handling der Waffen zu erlernen. Letztere liegen recht gut in der Hand und lassen jederzeit präzises Zielen zu. Allerdings bedarf das Umschalten von einer zur nächsten Waffe oder das Auswählen verschiedener Items eines recht umständlichen Vorganges. Zuerst muss man das Inventar aufrufen, dann die neue Waffe per Mausklick auswählen, gegebenenfalls noch die entsprechende Munition dazu aussuchen um dann per nochmaligen Klick Sam die Waffe endlich in die Hand legen zu können. Dieser umständliche Vorgang ist zwar der Realität recht gut nachempfunden, wirkt sich aber im Spiel gerade bei größeren Ballereien, die zum Glück die Ausnahme bilden, leicht negativ aus.

Zwei Waffen, viele Funktionen

Standardmäßig trägt Sam eine schallgedämpfte Pistole, einen Dietrich und sein dreilinsiges Spezial-Nachtsichtgerät. Dies enthält unter anderem eine Wärmebildkamera und einen Restlichtverstärker der am häufigsten eingesetzt wird.
Die eigentliche Hauptwaffe ist jedoch die SC-20K (Modular Assault Weapon System) die Sam aber erst im Spielverlauf erhält. Diese futuristische Waffe ist äußerst vielseitig einsetzbar da Sam sie mit der verschiedensten Munition bestücken kann. Beispielsweise lässt sie sich ganz herkömmlich als Sturm- und Scharfschützengewehr einsetzen. Dabei kann der Spieler über einen Tastendruck Sam dazu bringen seinen Atem anzuhalten und somit die Zielgenauigkeit für einige Sekunden enorm verbessern. Die SC-20K dient aber gleichzeitig als Werfer für allerlei nützliche Items wie Gummigeschosse um Gegner nur zu betäuben, Haftkameras zur Bildübertragung, sogenannte Taser welche Gegner mit Stromstößen kampfunfähig machen oder für äußerst überzeugende Granaten.
Nicht wegzudenken aus dem Inventar eines Geheimagenten sind Magnesiumfackeln zum ablenken wärmeempfindlicher Selbstschusskanonen, Haftminen als kleine Überraschung für die Gegner oder eine Kamera mit flexibler Glasfaser-Optik die unter Türen hindurchgeschoben wird um den dahinterliegenden Raum auszuspionieren. Ab und an muss Sam sein Lasermikrofon einsetzten um Gespräche der Gegner zu belauschen.
Meist versperren Sam codegesicherte Türen den Weg. Größtenteils kann er sich in Computer einhacken und dadurch die passenden Codes herausfinden. Jedoch findet Sam auch hin und wieder Türcodes oder andere Items in den Taschen der überwältigten Gegner. Besonders wichtige Türen sind mit einem Retina-Scanner gesichert die sich ausschließlich durch die Netzhaut einer bestimmten Person öffnen lassen. Hier hilft nur die Person zu kidnappen, zum Retina Scanner zu schleppen und dann zu „überreden“ die Tür zu öffnen. Die für Sams „Schnellheilung“ wichtigen Medi-Packs und verschiedene Munitionen zum Nachladen sind in den Levels zu finden.
Eine wichtige Schnittstelle für Informationen jeglicher Art ist das OPSAT (Operations-Sattelitenlink). OPSAT ist praktisch die Schaltzentrale für den Spieler um aktuelle Missionsziele, gesammelte Notizen wie Türcodes, aber auch die Einstellungen für Grafik, Sound, Tastaturbelegung und Speichern einzusehen und vorzunehmen.
Screen 1
Trainingsmission – der Spagatsprung
Screen 2
Sam hangelt sich am Rohr in Sicherheit
Screen 3
Saubermann - keine Spuren hinterlassen
Screen 4
Wärmebildkamera

Ähnliche Tests


Assassin's Creed
86%

Tenchu Z
69%

Stolen
81%

Splinter Cell Double Agent
90%

Metal Gear Solid 3: Subsistence
94%

Vampire Rain
58%

Splinter Cell

Packshot
Stealth-Action
von Ubisoft, Redstorm
USK-Freigabe k.A.
GamecubeJuni 2003
PCFebruar 2003
PS2März 2003
XboxDezember 2002

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
92 %
Test lesen
Magazine
-
Übersicht
Unsere Leser
91 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

News zum Spiel

18.11.10
PS3 X360
Splinter Cell: HD-Neuauflagen in Sicht
08.05.09
PC
Schnäppchen: 4x Sam Fisher für 10 Euro
07.05.07
X360
Infos zu Splinter Cell 5
13.02.07
PC
Ab morgen: Splinter Cell 1-3 als Budget-Bundle
22.09.06
Alle
Far Cry 2 und Splinter Cell Conviction indirekt bestätigt

 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG
MMORPG Spiele
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

294 0