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Test: DTM Race Driver

Mit einem Storymodus will Codemasters die Spieler für die DTM begeistern.
 
Wo Rennspiele bislang entweder mit unkomplizierter Highspeed-Action oder mit umfangreichen Tuningmöglichkeiten glänzten, beschert uns Codemasters mit einer neuen Variante, dem Rennspiel mit Story: "Ryan McKane, ein Testfahrer mit Benzin im Blut, verbrachte sein Leben bis heute damit, gegen die Enttäuschung seines Vaters anzukämpfen, während die grandiosen Erfolge seines Bruder jeden noch so kleinen Erfolg von Ryan selbst überschatten. Als sein Vater bei einem Rennunfall stirbt, bündelt sich Ryans Frust in das Bestreben, der beste Rennfahrer aller Zeiten zu werden, vielleicht sogar Weltmeister...".

Rasante Karriere

Und so spielt man im Karrieremodus eben jenen Ryan McKane. Nach einer Proberunde bekommt er seinen ersten Vertrag und darf seine ersten Rennen bestreiten. Im weiteren Verlauf des Spiels bekommt er dann auch Anfragen von anderen Teams, die meist an bestimmte Bedingungen geknüpft sind (z.B. unter die ersten drei der Meisterschaft zu kommen), und Herausforderungen von anderen Fahrern ("Wollen wir doch mal sehen, wer von uns der bessere Fahrer ist"). Zu Beginn ist Ryan nur in relativ unspektakulären Wagen unterwegs. Später darf er dann auch Mercedes CLK, Alfa Romeo GTV und Viper GTS pilotieren. Insgesamt bietet das Spiel 42 lizenzierte Touren- und Rennwagen, die über 38 verschiedene Rennstrecken geheizt werden können. Nicht weniger als 13 internationale Meisterschaften, darunter natürlich auch die DTM, stehen auf dem Rennkalender. Aufgelockert wird die Kreisfahrerei durch Videosequenzen, die gelegentlich zwischen den Rennen eingestreut werden.

Harte Bandagen

DTM Race Driver basiert auf der TOCA-Serie, die schon im letzten Teil (TOCA 2) für heiße Rennaction gesorgt hat. Anders als bei den filigranen Formel 1-Boliden, wo jeder Rempler das Aus bedeuten kann, quetscht sich der ambitionierte DTM-Pilot in die kleinste Lücke und verhilft seinen Gegnern in Kurven gerne mal zu einem Ausritt ins Kiesbett. Die Wagen sind dabei allerdings nicht unkaputtbar: Wer frontal in eine Mauer fährt kann sich von seinem fahrbaren Untersatz direkt verabschieden. Reparaturen in der Box sind zwar möglich, aber da die Rennen allesamt ziemlich kurz sind (teilweise nur drei Runden), verliert man einfach zuviel Zeit. Eine Ausnahme bilden Rennen, bei denen der Boxenbesuch Pflicht ist. Auf das Qualifying muss man in der Meisterschaft verzichten. Grund ist, laut Codemasters, dass die Story teilweise an bestimmte Startplatzierungen gebunden ist.
Screen 1
Screen 2
Screen 3
Screen 4

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DTM Race Driver

Packshot
Renn-Simulation
von Codemasters
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCMärz 2003
PS2August 2002
XboxMärz 2003

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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