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Breath of Fire 4
Action-Rollenspiel
von Capcom
PCMärz 2003
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Test

 

Bewertungen

GameCaptain
78 %
Test lesen
Magazine: -
Unsere Leser: 64 %
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Hilfe, der Wurm ist los!
Screen 2
Die kleine Kneipe in unserer Straße
Screen 3
Was hat uns dieser weise Opa wohl zu sagen?
Screen 4
Och- wie niedlich

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Beim Spieletesten des Nachts im stillen Kämmerlein kommen mir manchmal wirklich die seltsamsten Ideen. Die Welt schläft, die Gedanken gehen auf die Reise und plötzlich schießt mir wie der Blitz ein Gedanke durch den Kopf: „Was ist eigentlich aus Karel Gott geworden? Wollte der nicht eigentlich tschechischer Präsident werden?“
Karel - dieses geschniegelte Männchen ist mir einzig mit seinem treibenden und pulsierenden Soundtrack zur „Biene Maja“ erinnerlich. “ ...und diese Biene die ich meine nennt sich MAAAHHJAAA kleine, frrreche, schlaue Biene MAAAAAHHJAA...“ Wahnsinnig putzige, knitschebunte und bonbonklebrige Abenteuer eines pummeligen Honigsaugers und ihrer Ungezieferfreunde, ausdrucklose, runde Babygesichter und eine Tricktechnik, die einem das Wasser in die Augen trieb. „MAAAHHJAAA fliegt durrch ihrre Welt, zeigt uns das was ihrr gefäällt, MAAAHHJAAA...“ Tapsende Schritte von hinten, eine Decke legt sich über meine bebenden Schultern und eine süße Stimme sagt:“ Mein armer Schatz, hast Du Dir einen Zuckerschock geholt? Hier, iss diesen Rollmops und dann ab ins Bett“ Diese Geschichte hat sich tatsächlich nach fünfstündigem Zocken von Breath of Fire IV zugetragen und ist so wahr wie nur sonst was.

Konsole goes PC

Zwei Jahre nachdem es auf der Playstation das Licht der Welt erblickte, genehmigte uns Capcom jetzt auch eine Umsetzung der japanischen Traditionsserie Breath of Fire auf dem PC. Die Konsolenvergangenheit steht dem Spiel deutlich ins bunte Gesicht geschrieben, die Maus hat Pause, mit der Tastatur steuert man seine Pixelhelden und hangelt sich komfortabel durch die typischen, verschachtelten Menüs. Zur Sicherheit oder auch zur besseren Steuerung sollte man allerdings ein Joypad zur Hand haben. An einigen Stellen, erschien mir die Steuerung per Tastatur viel zu ungenau, alleine der Einsatz des Joypad garantierte den weiteren Fortschritt im Spiel.

Kleine Mädchen und verwirrte Helden

Aber beginnen wir doch mit einem Blick auf die süße, geflügelte Prinzessin Nina und ihren verwegenen, katzenschwänzigen Begleiter Cray, niedliche Konsolenhelden wie sie im Buche stehen. Auf der Suche nach Ninas verschwundener Schwester schweben sie mit ihrem Sandgleiter durch die endlose Wüste und werden unvermittelt von einem gigantischen Sanddrachen angegriffen, der wohl eng mit den Riesenwürmchen des Wüstenplaneten verwandt ist. Die wilde Flucht endet mit einem Crash, der fiese Drache macht sich davon und Klein Nina macht sich auf die Socken um Ersatzteile für das Wrack aufzutreiben. Auf ihrer Wanderung durch die Einöde liest sie bald darauf den sichtlich desorientierten Ryu auf, den Helden, den der Spieler zu Beginn neu benennen darf. Ryu ist, wie wir in den darauffolgenden Kämpfen erfahren, halb Mensch halb Drache. Da er ohnehin sein Gedächtnis verloren hat und daher jeder Weg der richtige Weg ist, schließt er sich Nina an und zieht mit ihr durch das weitere Abenteuer.
Die beiden durchreisen das vom Krieg zerstörte Land, treffen viel absonderliche menschenähnliche Tierwesen, Gauner und hilfreiches Volk, belebte und verlassene Städte und verwunschene, magische Orte. Später schließt sich ihnen Cray wieder an und auch ein seltsamer weiblicher Roboter (sieht aus wie R2D2 mit Superman-Cape) entdeckt sein Heldenherz - insgesamt bietet die Party Platz für sechs Kampfgefährten.
Tja und dann gibt es da noch Fou-Lou, dessen Geschichte parallel in einer Nebenhandlung erzählt wird. Fou-Lou ist ein gottähnlicher Magierkrieger, Gründer des Imperiums und nach tausendjährigem Schlaf erwacht. Mit ihm können wir bereits gegen die wirkliche dicken Monster bestehen aber auch er hat mächtige Feinde, die von seiner Wiederauferstehung nicht sonderlich begeistert sind. Mit Ryu verbindet ihn ein geheimnisvolles Schicksal. Ebenso wie unser umnachteter Freund ist Fou-Lou ein Halbdrache und lernt im Laufe der Handlung all das was sich auch Ryu an Fertigkeiten und Zaubersprüchen aneignet.
 
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