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Nun ist er also auf dem Markt, der erste Ableger des im November letzten Jahres erschienen American Conquest. Fight Back, ein Stand-Alone Addon, das auch ohne das Hauptprogramm spielbar ist, soll nun zum einen der Fangemeinde neuen Missionsnachschub liefern und zum anderen allen Spielern, die sich bisher nicht in die neue Welt getraut haben, einen interessanten Einstieg erlauben. Auf nach AmerikaChristoph Kolumbus war die erste Person deren Geschick Sie in American Conquest lenken durften. Nachdem Sie mit ihm die ersten amerikanischen Inseln entdeckt und das erste Gold abgebaut hatten spielten Sie gut 300 Jahre der umfangreichen Geschichte des gerade neu entdeckten Amerikas nach. Auch in Fight Back dürfen Sie wieder zu Lanze und Gewehr greifen um gegen Ureinwohner und Erzfeinde zu kämpfen. Insgesamt acht Kampagnen - also genauso viele wie in American Conquest - wurden in das Spiel eingebaut, die im Zeitraum zwischen 1517 und 1803 spielen. Außerdem gibt es wieder zehn Einzelmissionen, die Sie mehr oder weniger nebenbei zocken dürfen.Die Geschichte verschlägt Sie dieses Mal unter anderem in das ferne Venezuela, welches der spanische König nach seiner Thronbesteigung den deutschen Fuggern und Welsern überlässt. Sie dürfen den unbekannten Landstrich erkunden, bebauen und haben gegen allerhand Probleme anzukämpfen. Weiter nehmen Sie mit den Russen Alaska ein oder schlagen den indianischen Aufstand der Indianer am Pontiac blutig nieder. Es gibt also wieder allerhand zu tun, selbst fleißige Feldherren werden einige Zeit brauchen um die rund 25 Missionen durchzuspielen. Die Missionen an sich bieten relativ viel Abwechslung. Mal müssen Sie Bauern versklaven, mal gewisse Gebäude für eine Zeit lang verteidigen, eine gewisse Menge an Ressourcen (es gibt wieder Gold, Eisen, Kohle, Steine und Holz) erwirtschaften oder schlicht und einfach den Gegner besiegen. GrafikDass die Welt auch vor 500 Jahren schon schön aussah beweist die sehr detaillierte 2D-Grafik, die wunderschöne Landschaften und Gegenden auf den Bildschirm zaubert. Vor allem Gebäude sehen sehr prachtvoll aus, schön anzusehen sind auch die Animationen der Spielfiguren, so kann man zum Beispiel beobachten wie Hackenbüchsenschützen ihre Gewehre ständig nachladen. Auch der Sound ist nach wie vor sehr gelungen, die Hintergrundmusik passend und auch die Schlachtgeräusche tragen zur guten Atmosphäre bei.Da es neue Kampagnen gibt, wurden selbstverständlich auch neue Nationen eingebaut. Mit den oben schon angesprochenen Deutschen, den Russen, den mächtigen Portugiesen und Niederländern und dem Indianervolk Haida erhöht sich die Zahl der vorhanden Nationen auf nun insgesamt 17. Natürlich hat wieder jede Nation für sich typische Einheiten und ein eigenes Grafikset, so findet man bei den Deutschen in Venezuela Fachwerkhäuser während die Inkas in Tempeln leben. | ||||||||||||||||||||||||
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