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Test: Moto GP 2
Nachdem Teil 1 es nicht schaffte Superbike vom Thron zu schubsen, unternimmt THQ nun einen zweiten Anlauf. Mit Erfolg?Die Motorrad-WM ist nach wie vor einer der großen Zuschauermagnete des internationalen Motorsports. Hier bekommen die Fans einiges für ihr Geld geboten. So gibt es packende Kopf-an-Kopf-Duelle, Überholmanöver en Masse sowie haarsträubende Action mit Powerslides, Wheelis, Endos oder den berühmten Siegerdoughnuts zu bestaunen. THQ und Climax bringen nun mit „MotoGP - Ultimate Racing Technology 2“ (MotoGP 2) wieder neues Futter für alle Fans der zweirädrigen Powermaschinen und ihren waghalsigen Piloten auf unsere Festplatten.Von Arcade bis SimulationWie im Vorgänger kommt MotoGP 2 wieder mit der offiziellen Lizenz für die GP-Klasse daher, in der die großen Namen wie Max Biaggi, Valentino Rossi oder Sete Gibernau auf Honda, Yamaha oder Aprillia ihre Runden drehen. Insgesamt stehen 22 Fahrer und 16 offizielle Strecken aus der Saison 2002 zur Verfügung, wie z.B. Assen, Sachsenring oder Donington.Nachdem wir beim ersten Spielstart unser Profil angelegt haben, können wir aus vier Einzelspieler-Modi wählen. Zum Kennenlernen und zum Üben bieten sich die schnellen Rennen an. Wer es realer mag, der wagt sich an den Karriere-Modus, in dem wir mit einem der 22 Piloten oder mit einem selbstgebastelten Fahrer an den Start einer Meisterschaft gehen. Für Ungeübte gibt es hier auch einen Trainingspart, in dem das Handling der Maschinen genau geübt werden kann. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Meisterschaft winkt als Belohnung ein schickes Video mit den Highlights der Saison 2002. Weiterhin können wir im Zeitfahren allein oder gegen unseren Ghost die schnellsten Zeiten noch weiter verbessern. Im Stunt-Modus geht es dann darum, gegen ein komplettes Starterfeld Zeitvorgaben zu knacken und dabei noch für Überholmanöver und vor allem für spektakuläre Crashs Punkte zu sammeln. Als Lohn bekommen wir hierbei wie beim Zeitfahren die Stecken gespiegelt oder invertiert freigeschalten. Das alles können wir in vier Schwierigkeitsstufen von „Anfänger“ bis zum freischaltpflichtigen „Legende“ angehen. Zusätzlich können wir noch, quasi stufenlos, den Simulationsgrad von Null (Arcade) bis 100 (Simulation) einstellen. So kommen Anfänger ebenso wie Simulationsfans bei MotoGP 2 auf ihre Kosten. Allerdings wird mit zunehmendem Simulations- und Schwierigkeitsgrad die Physik der Motorräder immer realer und die KI der Gegner immer cleverer, so dass eine unbedachte, hektische Lenkbewegung zum Sturz führt und es immer schwerer wird einen Sieg einzufahren. Von Bonuspunkte- bis TastenverteilungBesonders gelungene Ideen aus dem Vorgänger wurde auch in MotoGP 2 wieder eingebaut. So gibt es zu jedem Kurs wieder die Herausforderungen (über 60) bei denen wir unter anderem in einem Zeitlimit vorgegebene Kurvenkombination, Slalomkurse oder Streckenabschnitte durchfahren müssen. Außerdem gibt es wieder, ähnlich einem Rollenspiel, für Erfolge im Training, in der Meisterschaft oder beim Lösen der Herausforderungen Bonuspunkte zu ergattern. Diese setzen wir dann für die Verbesserung von vier Eigenschaften (Höchstgeschwindigkeit, Bremsen, Kurvenlage, Beschleunigung) unseres Motorrades ein. Vor jedem Rennen dürfen wir die Punkte je nach Streckenprofil umverteilen. Auch an den Maschinen dürfen wir Einstellungen vornehmen. So gilt es die richtigen Reifenmischungen zu wählen, die Getriebeübersetzung einzustellen sowie die Federhärte und den Radstand festzulegen. Eine Einstellungsvielfalt a la GP 500 wird dabei aber nicht erreicht, so dass sich echte Simulationsfreaks etwas unterfordert fühlen dürften.Powerslides, Wheelis (Fahren auf dem Hinterrad) und Endos (Bremsen mit ausgehobenen Hinterrad) sind die hohe Kunst des Motorradfahrens und bedürfen einer optimal eingestellten Steuerung. Ob per Tastatur, Gamepad, Joystick oder gar Lenkrad und ob mit oder ohne Force-Feedback bleibt jedem Spieler selbst überlassen. Wichtig ist nur das genügend Knöpfe am Eingabegerät vorhanden sind damit die anspruchsvolle Motorradsteuerung programmiert werden kann. So benötigen wir neben dem üblichen Gas, Bremsen, Rechts- und Linkslenken, auch noch Knöpfe für die getrennte Vorderrad- und Hinterradbremse, für die Bewegung des Fahrers (nach vorn bei Vollgas, aufrichten beim Abbremsen) und für die zuschaltbare manuelle Gangwahl, sprich dem Hoch- und Runterschalten. Das klingt alles komplizierter als es ist. Mit etwas Übung haben auch MotoGP-Neulinge die Steuerung nach ein bis zwei Stunden im Griff. |
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Moto GP 2

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